Keine neuen Verträge beim SC Bern Jobin und Reichert müssen gehen

Eine Ära geht zu Ende. Verteidiger David Jobin muss den SCB nach 19 Jahren verlassen. Auch Stürmer Marc Reichert erhält keinen neuen Vertrag mehr.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 38 122:82 81
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 EHC Biel 41 120:117 58
6 HC Davos 39 116:107 57
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Er ist der dienstälteste SCB-Spieler, stand schon auf dem Eis, als 1998 die Lewinsky-Affäre die Schlagzeilen dominierte und «Titanic» die Massen in die Kinos zog. Doch nun ist im Frühjahr endgültig Schluss.

David Jobin muss den SC Bern nach 19 Jahren, vier Meistertiteln und einem Cup-Sieg verlassen. «Wir werden den Vertrag nicht mehr verlängern», bestätigt Sportchef Alex Chatelain. Der 35-jährige Jobin hat bis heute 907 Spiele für den SCB bestritten, dabei 49 Tore und 202 Assists erzielt.

Über einen Klubwechsel dachte die treue Seele bloss einmal nach. Vor drei Jahren verhandelte der Jurassier mit dem EHC Biel, entschied sich dann aber trotzdem für einen Verbleib in der Hauptstadt.

«Der SCB ist der Klub meines Herzens. Ich werde nicht mehr wechseln», sagte Jobin im Oktober im BLICK. Und jetzt? Tritt der 35-Jährige nun zurück? «Diese Frage kann ich noch nicht beantworten», so Jobin. «Ich weiss es noch nicht, brauche noch Bedenkzeit.»

Klar ist: Die SCL Tigers haben Interesse. «Er steht bei uns auf der Liste», sagt Sportchef Jörg Reber.

Ein zweites Standbein hat sich Jobin jedenfalls längst errichtet. Er hat die Ausbildung zum Immobilienbewerter abgeschlossen.

Doch nicht nur Jobin erhält keinen neuen Vertrag mehr, auch Marc Reichert muss den Meister Ende Saison verlassen. Der 36-Jährige, der vor einem Monat gegen seinen Ex-Klub Kloten sein 1000. NLA-Spiel bestritten und diese Saison schon sechs Tore erzielt hat, wurde mit Bern 2010 und 2016 Meister und gewann 2015 den Cup.

Auch der Stürmer, der Betriebswirtschaft studiert, lässt seine Zukunft offen. «Ich ordne jetzt erst mal meine Gedanken, prüfe die Möglichkeiten und höre auf meinen Körper. Ich gebe mir Zeit», so der Burgdorfer.

Schon 2012 bekam Reichert keinen neuen Vertrag mehr, kehrte nach Berns Playout-Schmach 2014 aber im Tausch mit Alexei Dostoinow aus Ambri zurück. «Es lief immer alles fair ab. Auch jetzt. Ich bin dankbar, konnte ich nochmals nach Bern zurück», sagt Reichert und scherzt: «Eines kann ich ausschliessen: In die NHL wechsle ich nicht mehr.»

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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2 Kommentare
  • Theo  Froideveaux 11.01.2017
    Schwache Leistung des SCB-Managements. Dass Reichert keinen Vertrag mehr kriegt ist ok. Den hätte man ja schon gar nie zurückholen sollen. Dass aber David Jobin einfach so abgeschoben wird geht gar nicht. Einen solch verdienstvollen Spieler einfach so in die Wüste zu schicken, ist absolut stillos. Für mich ist Jobin nach Untersander und Blum klar die Nummer drei mit Schweizer Pass. Aber, man behält lieber den ungelenken und völlig untatlentierten Krüger. Weiss der Teufel, wieso.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    10.01.2017
    Zwei verdienstvolle Spieler sind in das Hockeyalter gekommen. Ihnen gebührt grossen Dank und alles Gute für ihre Zukunft.