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Eine langjährige Tradition will es, dass die Schiedsrichter, die am Spengler Cup im Einsatz standen, in der ersten Runde nach dem Silvester einen Freitag geniessen dürfen.
In diesem Jahr können Danny Kurmann (45), Didier Massy (49) und Daniel Stricker (36) ihre Füsse hochlagern. Und das, obwohl keiner der drei den Spengler-Cup-Final zwischen Davos und Dinamo Riga (3:2) pfeifen durfte.
Prompt kommt es in der ersten NLA-Runde am 2. Januar zu umstrittenen Szenen – und dies ausgerechnet im Kampf am Playoff-Strich. Langnau kassiert gegen Biel (2:3) das 1:1, weil Ref Marco Prugger ein Foul an Tigers-Topskorer Kurtis McLean nicht ahndet.
Und 0,2 Sekunden vor Schluss annulliert er den korrekt erzielten Treffer von McLean zum vermeintlichen 3:3. Letzteres, weil er nicht überprüfen kann, ob die Zeit schon abgelaufen war (im BLICK).
In Ambri lässt Andreas Koch die Partie trotz einer Keilerei zwischen Alain Demuth und Mathias Joggi weiterlaufen. Die Folge: Taticek schiesst Davos 34 Sekunden vor der Schluss-Sirene zum 3:2-Sieg.
«Ich mache Koch keinen Vorwurf. Ihm fehlt die Erfahrung. Doch wieso muss er in Spielen, in welchen es um die Existenz geht, Lehrgeld zahlen?», so Ambri-CEO J. J. Aeschlimann.
Den Protest haben die Biancoblù bei der Liga nicht bestätigt. Doch Ambri-Präsident Filippo Lombardi betont: «Wir haben uns betreffend der Wahl der Schiedsrichter bei der Liga beklagt. Es kann nicht sein, dass die Profis in Davos Luxusferien machen können und am 2. Januar – wenn die Meisterschaft fortgesetzt wird – dispensiert werden. Und das nur, weil sie am Spengler Cup offenbar so sehr leiden mussten. Solch wichtige Spiele sollten Profis und keine NLB-Schiedsrichter leiten», so der CVP-Ständerat.
Nach den jüngsten Vorfällen machen die Liga-Bosse Schluss mit dem alten Zopf. 2013 müssen alle Schiedsrichter am 2. Januar wieder ran. Übrigens: Das Spiel zwischen Ambri und Zug am Freitag leitet Profi-Ref Kurmann.
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 50 | 173:131 | 98 |
| 2 | HC Davos | 50 | 155:117 | 98 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 50 | 156:120 | 94 |
| 4 | Kloten Flyers | 50 | 158:117 | 91 |
| 5 | SC Bern | 50 | 153:130 | 87 |
| 6 | HC Lugano | 50 | 152:150 | 79 |
| 7 | ZSC Lions | 50 | 136:129 | 77 |
| 8 | EHC Biel | 50 | 114:128 | 68 |
| 9 | Servette Genf | 50 | 117:126 | 67 |
| 10 | SCL Tigers | 50 | 124:166 | 52 |
| 11 | HC Ambri-Piotta | 50 | 102:153 | 49 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 99:172 | 40 |