Huras will die Hirnmuskeln trainieren! Fribourg holt Psycho-Doc

Fribourg Gottéron ist am Ende. Sechsmal in Serie verlor man zuletzt. Rutschte ans Tabellenende ab. Bei Trainer Larry Huras läuten die Alarmglocken! Jetzt muss spezielle Hilfe her.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 39 124:85 82
4 Lausanne HC 40 131:104 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 HC Lugano 42 117:140 55
8 Genf-Servette HC 41 101:116 54
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 40 102:136 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41

Eishockey

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Der Fribourg-Coach ist sich sicher: «Wir haben an Armen und Beinen genug Muskeln, jetzt müssen wir die Hirnmuskeln vergrössern. Denn uns fehlt es ganz klar im Kopf und nur mit einem guten Kopf kann man Spiele gewinnen.»

Deshalb holt Fribourg den Psycho-Doc! Der Retter in der Not heisst Dr. Scott. Sportpsychologe der Montreal Canadiens. Weil der Psycho-Doc zur Zeit noch mit dem australischen Cricketteam unterwegs ist, fanden die ersten Gespräche mit den Gottéron-Patienten via Skype statt. Im Januar wird der Doc die Hockey-Profis dann vor Ort auf die Couch bitten. Huras: «Als Trainer bist du Taktiker, Sheriff und Freund der Spieler, aber die Psychologie überlasse ich einem Fachmann. Er bringt meine Ideen in die Köpfe der Spieler und stärkt damit ihr Selbstvertrauen. Siege sind immer eine Kopfsache.»

Sein bestes Beispiel dafür: «Roger Federer zeigt, was mentale Stärke für eine Wirkung hat. Wer im Kopf gut ist, gewinnt die Spiele und da fehlt es bei uns.»

Huras' Wunsch zu Weihnachten: Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen. Gegen Kloten und Bern! Dann solls auch trotz elf Punkten Rückstand noch mit den Playoffs klappen. Dr. Scott muss Blitzarbeit leisten! 

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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3 Kommentare
  • Peter  Rappo aus Feldkirch
    16.12.2016
    Als Gotteron Fan schon als sie noch in der Unterstadt spielten mus ich sagen das nicht immer der Trainer schuld ist an der heutigen misere wie sie Spielen sonder vielmals liegt es halt doch an einigen Spielern, etweder schon zu Alt oder ganz milde gesagt ich bin ein Star und die Arbeit machen die anderen. Und so etwas geht es einfach im Mannschaftssport nicht.
  • Anna  Rusch 16.12.2016
    Dieser Mann ist unglaublich! Warum sollte wieder einer von Übersee hier das wahre Wunder bewirken, kann es nicht sein dass er vielleicht das Problem sein könnte...? In wie vielen Wochen wollte er eine Wende einläuten und wie viele hat er nun verbraucht davon?! Sein Ablaufdatum ist vielleicht hier in der Schweiz auch mal abgelaufen, aber gemerkt haben es wohl nur die Anderen.
    • Karl  Kueng 17.12.2016
      Nun, Anna, die Denkweise des Menschen ist tatsächlich entscheidend. Larry ist in dem Bereich wie ex-Biel-Trainer Schläpfer: motiviert die Spieler. Jedoch hat Larry gesehen, dass gewisse Spieler nicht bereit sind.
      Er hat ein gutes Beispiel aufgezeigt: Roger Federer ist Tatsächlich mental sehr stark. Nur so konnte er sich lange als Nummer 1 halten.
      Larry hat es richtig gesagt: für die Psyche der Spieler ist er nicht der geeignete. Das zeugt von Selbstbewusstsein von LHuras.