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Den Kloten-Fans stockt der Atem, als Roman Wick (23) am 2. Oktober in Bern vom Eis humpelt. Ihre Befürchtungen bewahrheiten sich. Der Internationale hat sich bei einem Zweikampf mit Vigier an der Bande das Knie verdreht. Verletzung am Innenband, vier Wochen Zwangspause lautet das ärztliche Verdikt.
Statt 28 muss Wick 40 Tage pausieren. Für den Stürmer, seinen Arbeitgeber und die Nati ein herber Rückschlag. Denn im Gegensatz zu einigen Kollegen ist der Filigrantechniker in bester Verfassung, schiesst als einziger Klotener vom Saisonstart weg regelmässig Tore. Aber alles Drängen auf eine schnellere Rückkehr prallt am Veto der behandelnden Ärzte ab – der Stürmer muss sich gedulden und auch die ersten vier Länderspiele dieses Winters sausen lassen.
Heute endet Wicks Leidenszeit. Im Heimspiel gegen die Lakers will er mit seinem ebenfalls genesenen Sturmpartner Michael Liniger wieder skoren, warnt aber vor (zu) hohen Erwartungen. «Ich brauche wohl einige Spiele, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Aber das Schlimmste ist überstanden. Es ist einfach grauenhaft, untätig auf der Tribüne zu sitzen und den Kollegen bei der Arbeit zuschauen zu müssen.»
Zu den beiden Rückkehrern gesellt sich ein neues Verteidiger-Gesicht. Falls die Arbeitsbewilligung rechtzeitig eintrifft, läuft bei den Flyers der 28-jährige US-Boy Justin D. Forrest gegen die Lakers auf. Der Ami war zuletzt bei Kärpät Oulun in Finnland beschäftigt und hat in Kloten einen Vertrag bis Ende Saison erhalten. Am Samstag spielte er am Deutschland-Cup mit der US-Auswahl noch gegen die Schweiz.
Auch auf die Gottéron-Stars Julien Sprunger (23) und Sandy Jeannin (33) wartet ein schwieriger Job. Die beiden müssen den katastrophalen Saisonstart ihres Teams ausbügeln. Das jedenfalls erwarten die heissblütigen Fans in der St-Léonard-Halle. Mit dem grössten Klub-Budget aller Zeiten, Rekord-Aboverkauf und grosser Zuversicht ist Fribourg in die Saison gestartet – der Absturz in den Tabellenkeller folgte auf dem Fuss.
Und jetzt, 194 Tage nach seiner schweren Halsverletzung im WM-Spiel gegen die USA, bestreitet Sprunger also am Samstag gegen Langnau endlich wieder einen Ernstkampf. Die Fans erwarten Tore. Sprunger steckt das weg: «Ich kann mit Druck umgehen. Schliesslich bin ich bei Gottéron um Tore zu schiessen.» Unerwartet kehrt auch Sandy Jeannin schon am Samstag in die Mannschaft zurück. Der Leader fehlte seit der dritten Runde wegen einem Schleudertrauma. Jetzt steigen Erwartungen und Euphorie an der Saane wieder in die Höhe.
Mitarbeit: Bruno Hayoz
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 50 | 173:131 | 98 |
| 2 | HC Davos | 50 | 155:117 | 98 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 50 | 156:120 | 94 |
| 4 | Kloten Flyers | 50 | 158:117 | 91 |
| 5 | SC Bern | 50 | 153:130 | 87 |
| 6 | HC Lugano | 50 | 152:150 | 79 |
| 7 | ZSC Lions | 50 | 136:129 | 77 |
| 8 | EHC Biel | 50 | 114:128 | 68 |
| 9 | Servette Genf | 50 | 117:126 | 67 |
| 10 | SCL Tigers | 50 | 124:166 | 52 |
| 11 | HC Ambri-Piotta | 50 | 102:153 | 49 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 99:172 | 40 |