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Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten. play

Kevin Constantine: 118 Spiele, 84 Pleiten.

(Keystone)

Reissleine gezogen: Ambri feuert Constantine

Kevin ist aus dem Haus – Ambri zog die Reissleine. Es übernimmt Serge Pelletier (47).

  • Publiziert: , Aktualisiert:
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Nach 84 Niederlagen in 118 Spielen ist bei Ambri der Geduldsfaden gerissen: Kevin Constantine (54) wurde als Trainer aus dem Sattel gehoben – muss den Tessinern allerdings weiterhin zur Verfügung stehen. Fragt sich nur, in welcher Funktion. Hoffentlich weit weg von den Spielern. 

Seinen Posten übernimmt Serge Pelletier, der im Februar 2011 bei Gottéron entlassen wurde und seither als TV-Experte die Runde machte.

Pelletier hat Ambri auch schon betreut: von 2003 bis im Herbst 2005. Die ­Bilanz: 52 Siege, 56 Pleiten, 14 Unentschieden.

In der Mannschaft dürfte sich Erleichterung breitmachen: Constantine – ein ausgewiesener Techniker – fand den Draht zu den Spielern nie. Pelletier hingegen gilt als «Players-Coach», als netter Kerl, der auch mal ein Spässchen klopft.

Die gefürchteten, endlosen  Theorie- und Taktiklektionen Constantines führten bei den Spielern zuletzt nur noch zu  Sauerstoffmangel und mentalen Erschöpfungszuständen.

Sein System mit gnaden­loser Kritik, oft genug weit unter der Gürtellinie, war bei der limitierten und verunsicherten Mannschaft der verkehrte Weg. Aber Constantine konnte nie aus seiner Haut schlüpfen – er blieb seiner harten Linie treu. Ohne Erfolg.

Alle Kommentare (2)

  • Hugo  Müller
    frechheit von blick "endlich ambri feuert constantine" bezahlt ihr den neuen trainer? und ein neuer trainer kann auch in ambri mit dieser mannschaft nichts ausrichten.
  • Christian  Redermayer , Hochdorf , via Facebook
    Danke Constantine, aber es wurde auch mal Zeit. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Ambri hat seit Jahren nicht mehr so ein Kader gehabt, da brauchts den richtigen Motivator der die Spieler entsprechend erreicht, um für die Biancoblue das Eis zum Brennen zu bringen. Wenn nun endlich Crocce als neue Nummer 1 Wand aufgebaut wird, werden wir wieder endlos La Montanare anstimmen können und feiern bis die Bude wackelt :-

National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 136:98 84
2 HC Davos 41 146:108 80
3 ZSC Lions 41 122:86 79
4 EV Zug 41 133:101 77
5 HC Lugano 41 123:105 73
6 Lausanne HC 41 93:93 64
7 Genève-Servette HC 40 114:123 60
8 EHC Biel 41 117:139 51
9 HC Fribourg-Gottéron 41 119:146 47
10 HC Ambri-Piotta 41 104:136 45
11 Kloten Flyers 41 93:125 44
12 Rapperswil-Jona Lakers 40 92:132 31

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