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NHL-Lockout: Brunner und Diaz fix beim EV Zug – Weber bei Servette

Wegen des NHL-Lockouts kehren die Schweizer Söldner in die NLA zurück. Damien Brunner und Rafael Diaz kommen zum EV Zug. Und Yannick Weber wird wohl bei Leader Servette landen.

  • Publiziert: , Aktualisiert:
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Nach Mark Streits Wechsel zum SCB ist auch die Rückkehr von Damien Brunner zum EV Zug fix.

Im Gegensatz zu Streit trainierte Damien Brunner (26), letzte Saison der erste Schweizer NLA-Topskorer seit 30 Jahren, schon am Montag wieder mit dem EV Zug (wie Blick.ch berichtete).

Die Einigung verlief unproblematisch, obwohl gemäss verschiedenen Medien der EVZ am Anfang nur einen Bruchteil des letzten NLA-Salärs offeriert hatte. Damien Brunner: «Wir haben uns auf eine Zusammenarbeit einigen können. Ich freue mich, dass es am Samstag losgeht und dass ich die Zeit während des Lockouts in der Schweiz verbringen kann.»

Brunner unterzeichnete im Sommer einen Zweiwegvertrag mit den Detroit Red Wings. Eine Klausel ermöglicht es Brunner aber, während des Lockouts in Zug zu spielen. Brunner: «Ich habe die Situation auch mit Detroit angeschaut. Wir sind überzeugt, dass es für mich im Moment das Beste ist, in Zug zu spielen.»

Auch Verteidiger Rafael Diaz (26), der bei den Montreal Canadiens einen Einweg-Vertrag besitzt, einigte sich mit den Innerschweizern. Er handelte für die Dauer des Lockouts mit Zug einen Spezialkontrakt aus. Aus finanziellen Gründen verzichten die Zuger auf die Verpflichtung von Luca Sbisa, der bei den Anaheim Ducks unter Vertrag steht.

Nach Mark Streits Zusage an den SCB ist klar: Yannick Weber (23, Montreal) landet bei Servette. Weil Bern wohl auch noch Roman Josi (Nashville) zurückholen wird, bliebe für Weber bloss noch die Rolle als Statist. «Wir sind sehr glücklich, dass sich Yannick während des Lockout uns anschliesst», sagt Coach Chris McSorley. «Er passt zu uns, zu unserer Strategie und wird unseren jungen Spielern auf und neben dem Eis als Vorbild dienen.»

Bei Servette wird der Powerplay-Spezialist eine Hauptrolle spielen – und das Team nach dem geglückten Saisonstart (3:1 gegen Bern, 2:1 in Biel) weiter befeuern. (D.K./ivr/Si)

Beliebteste Kommentare

  • Heidi  Blaser , Ebikon
    Was soll daran so unmoralisch sein, wenn die Spieler wegen den Lockout zu ihren stammclub zurückkehren!!
    • 18.09.2012
    • 17
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Alle Kommentare (5)

  • remo  general , zürioberland
    eben genau wegen den nhl-spieler gehe ich wieder ins stadion. so wird das niveau sicher erhöht. die spieler gehören zu den besten der welt! sowas gibt es wahrscheinlich nicht so schnell wieder.
    • 18.09.2012
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  • Heidi  Blaser , Ebikon
    Was soll daran so unmoralisch sein, wenn die Spieler wegen den Lockout zu ihren stammclub zurückkehren!!
    • 18.09.2012
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  • Walter  Portmann
    Keine gute Sache, denn sie nehmen anderen Spielern ihre Eiszeit weg und zudem kosten sie sehr viel.
    Ich hoffe, die werden alle hart angegangen auf dem Eis und falls sich einer verletzen sollte, auch nicht schade.
    Die Meisterschaft wird auf jeden Fall einmal mehr total verfälscht !
    Vorläufig gehe ich nicht mehr an die Spiele.
    • 18.09.2012
    • 2
    • 22
  • Walter  Portmann
    Die ganze Meisterschaft wird verfälscht. Ich werde, solange die geldgeilen NHL-Dummies hier spielen, keine Spiele mehr besuchen.
    Dauernd jammern die Klubs über Geldmangel und kämpfen ums Ueberleben, aber für diese Grossverdiener werden wieder Millionen locker gemacht !?
    Die Schweizer Hockeyliga ist ja schon seit Jahren ein Löli-Laden, denn jeder Spieler kann in derselben Saison für verschiedene Vereine spielen - das gibts sonst nirgends !!
    • 18.09.2012
    • 6
    • 22
  • Fritz  Künzli , Wil
    Weichei. Der soll doch jetzt AHL spielen und sich an die kleinen Eisfelder gewöhnen. Das bringt doch nichts wenn er in der Schweizer Gurkenliga rumspielt
    • 17.09.2012
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National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 33 103:66 67
2 HC Davos 32 120:83 67
3 SC Bern 32 109:73 67
4 EV Zug 31 99:80 54
5 HC Lugano 31 97:84 54
6 Genève-Servette HC 33 96:100 52
7 Lausanne HC 33 76:83 45
8 EHC Biel 32 87:103 40
9 Kloten Flyers 32 75:99 38
10 HC Fribourg-Gottéron 33 96:125 36
11 HC Ambri-Piotta 32 79:105 35
12 Rapperswil-Jona Lakers 32 75:111 24