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Beim Bieler Sieg: Donnerwetter für Seguin – Geschenk für Steinegger

Biel-Sportchef Steinegger kriegt von seinem langjährigen Teamkollegen Bordeleau ein Gemälde. Und NHL-Star Seguin von Coach Schläpfer ein Donnerwetter zu hören.

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Vom 0:2 zum 3:2 – die Bieler Eishalle bebte gestern Freitag. Zum zweiten Mal in dieser Saison konnte das Team von Kevin Schläpfer den grossen SCB bezwingen. Der Jubel auf den Rängen kannte nach dem Spektakel keine Grenzen.

Dabei passte bei den aufopfernd kämpfenden Bielern im ersten Drittel noch nicht viel zusammen. Ein Ärgernis war NHL-Star Tyler Seguin. Der Boston-Stürmer führte sein Trikot spazieren, glänzte mit Scheibenverlusten und sah beim 0:2 schlecht aus.

Dann platzte Coach Schläpfer der Kragen. «Ich habe ihm in der ersten Pause die Meinung gesagt. Er nahm es wie ein Profi, zeigte überhaupt keine Starallüren und gab die Antwort auf dem Eis», sagt der charismatische Trainer und fügt an: «Ich habe ihn anschliessend auch gelobt.»

Tatsächlich: Seguin spielte ab dem zweiten Drittel wie verwandelt. Nicht zuletzt dank ihm gelang den Seeländern die Wende. Vor dem Ausgleich spielte er Micflikier die Scheibe pfannenfertig zu. Das Siegestor erzielte der 20-Jährige gleich selbst.

Eine schöne Geste gabs schon vor dem Match: Captain Mathieu Tschantré und SCB-Topskorer Ivo Rüthemann überreichten Hockey-Urgestein Martin Steinegger ein Gemälde als Anerkennung für seine Leistungen für den SCB und Biel. Der Auftraggeber? Sébastien Bordeleau aus Montreal.

Zwischen 2002 und 2012 spielten Bordeleau und Steinegger gemeinsam für Bern und Biel. Beide beendeten im Frühjahr im Seeland ihre Karriere. Das Gemälde – es zeigt Steinegger im SCB- und Biel-Dress – wurde schon in der letzten Saison angefertigt und seither bei einer Bieler Angestellten zuhause aufbewahrt.

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Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 50 148:106 97
2 SC Bern 50 158:120 96
3 HC Lugano 50 155:127 93
4 EV Zug 50 166:126 92
5 HC Davos 50 164:132 87
6 Genève-Servette HC 50 154:154 78
7 Lausanne HC 50 105:116 73
8 EHC Biel 50 142:164 66
9 HC Fribourg-Gottéron 50 144:177 59
10 Kloten Flyers 50 117:144 59
11 HC Ambri-Piotta 50 124:167 57
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 121:165 43

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