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Die ZSC Lions vor dem Aus!

  • Publiziert: 03.03.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Nach der dritten Partie der Playoff-Viertelfinals stehen der Meister aus Zürich sowie Genf-Servette vor dem Aus. Bern schlägt Zug nach Verlängerung. Der HCD siegt gegen Lugano ebenfalls nach Overtime.

Im heimischen Hallenstadion setzte es für den Champions-League-Sieger ZSC Lions gegen Fribourg die dritte Pleite ab.

Nach dem 1. Drittel führten die Gäste durch Tore von Meunier und Seydoux 2:0. Es war ein Drittel, dass alle aktuellen Probleme der Zürcher widerspiegelte. Sie übernahmen zwar das Zepter, brachten den Puck aber nicht am überragenden Fribourg-Keeper Caron vorbei.

Nach einem torlosen Mitteldrittel konnte Pittis in der 51. Minute nur noch zum 1:2 verkürzen. Am Donnerstag kann Fribourg mit einem Heimsieg in die Halbfinals einziehen.

Genfer Frust im Finish

Auch Genf-Servette steht mit dem Rücken zur Wand. Nach der 1:4-Auswärtsniederlage bei den Kloten Flyers muss der letztjährige Finalist die vierte Partie gewinnen, sonst können die Genfer vorzeitig die Ferien buchen.

Servette, das von der Bande aus von Louis Matte gecoacht wurde (Chefcoach Chris McSorley war gesperrt), blieb trotz der Rückkehr des zuletzt grippekranken NLA-Qualifikations-Topskorers Juraj Kolnik in der Offensive erneut wirkungslos. Der völlig frustrierte Kolnik wurde dann im Finish noch mit einer doppelten Zehn-Minuten-Strafe und damit einem Restausschluss vorzeitig unter die Dusche geschickt.

Als ebenfalls schlechter Verlierer zeigte sich der Servette-Kanadier Byron Ritchie, der nach Spielende gar noch Head-Schiedsrichter Roland Stalder an den Kragen wollte und diesen wegstiess. Ritchie dürfte dadurch in dieser Saison kaum mehr auflaufen dürfen.

SCB-Plüss beweist seine Klasse

Quali-Sieger SC Bern musste im dritten Duell gegen den EV Zug erstmals in die Verlängerung und setzte sich in dieser durch. Martin Plüss bewies, wieso er vor der Saison als wertvollster Transfer des SC Bern betitelt wurde: Der Stürmer erzielte in der 68. Minute den Siegestreffer zum 3:2 nach Verlängerung der Berner gegen Zug.

Damit gewann in dieser Serie (2:1 für Bern) zum dritten Mal das Heimteam. Plüss, der bereits am Samstag in Zug beide Berner Treffer geschossen hatte, profitierte von einem Abpraller von Lars Weibel und der Vorarbeit von Philippe Furrer, der sich auf der rechten Seite schön gegen Patrick Fischer durchgesetzt hatte.

Der SCB-Erfolg kam am Schluss zwar auch mit etwas Glück zustande, war insgesamt aber verdient. Die Berner besassen mehr Spielanteile, verpassten aber die frühzeitige Entscheidung. Vor allem im zweiten Drittel sündigten sie: Christian Dubé scheiterte bei Spielmitte und dem Stand von 1:1 innert kurzer Zeit zweimal am erneut stark spielenden Weibel.

Grossmann der Overtime-Matchwinner

Davos und Lugano lieferten sich auch im dritten Viertelfinal einen Kampf um jeden Zentimeter Eis. Erneut ging es in die Verlängerung, erstmals setzte sich aber das Heimteam durch.

45 respektive 165 Sekunden dauerten die beiden Sonderschichten, die Davos und Lugano in der letzten Woche einlegen mussten. Diesmal dauerte es 417 Sekunden, ehe die Entscheidung herbeigeführt wurde.

Robin Grossmann, 21-jähriger HCD-Abwehrspieler mit Vergangenheit bei den Kloten Flyers, gelang nach gewonnenem Bully des starken Centers Sandro Rizzi mit einem satten Slapshot das siegbringende 4:3. Für den jungen Zürcher war es das vierte Saisontor.

Das ohnehin intensive Geschehen wurde von den letzten drei Minuten der regulären Spielzeit noch übertroffen. Peter Guggisberg glich nach 57:49 Minuten mittels Abpraller zum 2:2 aus, 35 Sekunden später brachte Petr Taticek nach sensationeller Vorarbeit von Reto von Arx das Heimteam erstmals in Führung.

Für Lugano zahlte sich das Timeout, das Trainer Hannu Virta nach dem 2:3 nahm, praktisch postwendend aus. Nur zwölf Sekunden später gelang Randy Robitaille mit seinem erst zweiten Saisontreffer das 3:3. Der Kanadier konnte nach einem Querpass in den Slot praktisch unbedrängt einschieben. (Si/msc)

Playout: Tigers verspielen 3:0-Führung

Dass der EHC Biel im dritten Spiel des Playout- Halbfinals in Langnau das Break schaffte, hatte er einem starken Mitteldrittel zu verdanken. Der Aufsteiger holte innerhalb von knapp elf Minuten einen 0:3- Rückstand auf und führt dank dem 4:3-Sieg in der Serie.

Ambri kann nicht am Obersee gewinnen

Für Ambri-Piotta bleiben Auswärtspartien in Rapperswil-Jona eine kaum lösbare Aufgabe. Das 1:2 war die zehnte Niederlage in der Diners Club Arena in Folge, womit die Lakers in der Best-of-7-Serie auf 2:1 stellten. (Si/msc)

Bussen für Tiger

Martin Kariya, Claudio Moggi und Sven Helfenstein von Playout-Teilnehmer SCL Tigers wurden zu Bussen von 800 (Kariya) beziehungsweise 500 Franken (Moggi und Helfenstein) verurteilt. Grund hierfür ist gemäss Einzelrichter Reto Steinmann ihr unsportliches und regelwidriges Verhalten nach der Playout-Begegnung gegen Biel am letzten Samstag. (Si)

ZSC Lions - Fribourg 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)

Hallenstadion. -- 9189 Zuschauer. -- SR Reiber, Wehrli/Wirth. -- Tore: 7. Meunier (Heins/Ausschluss Marc Abplanalp!) 0:1. 19. Seydoux (Bykow, Birbaum/Ausschluss Grauwiler) 0:2. 51. Pittis (Sejna/Ausschluss Schelling!) 1:2. -- Strafen: 9mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg. --PostFinance- Topskorer: Gardner; Jeannin.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Suchy; Seger, Geering; Stoffel, Schelling; Trudel, Pittis, Sejna; Gardner, Alston, Monnet; Bastl, Oliver Kamber, Bühler; Krutow, Gloor, Grauwiler.

Fribourg: Caron; Heins, Birbaum; Marc Abplanalp, Reist; Seydoux, Collenberg; Snell, Ngoy; Wirz, Meunier, Geoffrey Vauclair; Law, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Lauper, Montandon, Sandro Abplanalp.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Adrian Wichser, Cadonau (beide verletzt), Aurelio Lemm, Sulander und Pratt (alle überzählig). Fribourg-Gottéron ohne Chouinard, Botter (beide verletzt), Neuenschwander (krank) und Mowers (überzählig). -- ZSC Lions ab 59:23 ohne Torhüter. -- Timeout ZSC Lions (59:33).

Kloten Flyers - Genève-Servette 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)

Kolping-Arena. -- 5441 Zuschauer. -- SR Stalder, Abegglen/Kaderli. -- Tore: 6. Liniger (Wick, von Gunten/Ausschluss Rubin, Trachsler) 1:0. 20. (19:10) Savary (Aubin, Salmelainen) 1:1. 30. Von Gunten (Bodenmann) 2:1. 38. Hamr (Liniger, Winkler/Ausschluss Breitbach, Ritchie) 3:1. 58. Santala (Penalty) 4:1. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 7mal 2 plus 2mal 10 (Vukovic, Ritchie) plus Spieldauer (Kolnik) gegen Genève-Servette.-- PostFinance-Topskorer: Rintanen; Kolnik.

Kloten Flyers: Rüeger; Welti, Hamr; Schulthess, Winkler; Du Bois, von Gunten; Julien Bonnet, Sidler; Rintanen, Santala, Sven Lindemann; Walser, Brown, Jacquemet; Wick, Liniger, Jenni; Bodenmann, Kellenberger, Della Rossa.

Genève-Servette: Benjamin Conz; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Keller; Vukovic, Breitbach; Cadieux, Trachsler, Déruns; Rubin, Ritchie, Kolnik; Salmelainen, Aubin, Savary; Florian Conz, Augsburger, Fedulow.

Bemerkungen: Kloten ohne Fadri Lemm, Rothen und Stancescu (alle verletzt), Genève-Servette ohne Höhener, Schilt, Rivera (alle verletzt), Debrunner, Kast, Toni Bezina und Vigier (alle überzählig). -- Servette-Trainer Chris McSorley nicht an der Bande (gesperrt). Deshalb zweites NLA-Saisonspiel von Louis Matte (Ka) als Headcoach von Genève-Servette (nach Ende November und dem Spiel in Lugano, als der Flug des Einzelreisenden Chris McSorley ins Tessin gestrichen worden war).

Bern - Zug 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 1:0) n.V.

PostFinance-Arena. -- 16 231 Zuschauer. -- SR Kurmann, Mauron/Laurent Schmid. -- Tore: 10. Dubé (Gelinas, Bordeleau/Ausschluss Back) 1:0. 19. Dupont (Harrison, Corsin Camichel) 1:1. 51. Gelinas (Carney, Jobin/Ausschlüsse Roche; Corsin Camichel) 2:1. 54. Damien Brunner (McTavish, Dupont/Ausschlüsse Daniel Meier, Roche) 2:2. 68. Martin Plüss (Philippe Furrer, Rüthemann) 3:2. -- Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Zug. -- PostFinance-Topskorer: Dubé; Holden.

Bern: Bührer; Beat Gerber, Philippe Furrer; Roche, Carney; Jobin, Josi; Rytz; Froidevaux, Ziegler, Reichert; Bordeleau, Dubé, Gelinas; Patrik Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Trevor Meier, Chatelain, Daniel Meier.

Zug: Weibel; Dupont, Oppliger; Diaz, Back; Maurer, Harrison; McTavish, Holden, Corsin Camichel; Damien Brunner, Duri Camichel, Patrick Fischer; Casutt, Steinmann, Fabian Schnyder; Lüthi, Bucher, Bodemann.

Bemerkungen: Bern ohne Leuenberger, Alain Berger, Abid und Gamache (alle überzählig), Zug ohne Sutter, Di Pietro, Björn Christen, Dominic Meier, Kress (alle verletzt) und Isbister (überzählig). -- Pfostenschuss Martin Plüss (49.). Timeout Bern (58.).

Davos - Lugano 3:2 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) n.V.

Vaillant Arena. -- 5056 Zuschauer. -- SR Stricker, Arm/Küng. -- Tore: 9. Nummelin (Robitaille, Julien Vauclair) 0:1. 21. Julien Vauclair (Murray, Thoresen) 0:2. 31. Guggisberg (Ausschlüsse Ambühl; Robitaille) 1:2. 58. (57:49) Guggisberg (Rizzi, Jan von Arx) 2:2. 59. (58:25) Taticek (Reto von Arx) 3:2. 59. (58:37) Robitaille (Lemm) 3:3. 67. (66:57) Grossmann (Rizzi) 3:2. -- Strafen: Je 7mal 2 Minuten. -- PostFinance-Topskorer: Riesen; Thoresen.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Gianola, Grossmann; Jan von Arx, Furrer; Blatter, Gerber; Riesen, Reto von Arx, Dino Wieser; Sykora, Taticek, Daigle; Guggisberg, Rizzi, Ambühl; Marc Wieser, Marha, Bürgler.

Lugano: Aebischer; Fransson, Hirschi; Chiesa, Julien Vauclair; Helbling, Cantoni; Murray, Sannitz, Thoresen; Lemm, Robitaille, Nummelin; Näser, Romy, Conne; Kostovic, Jörg.

Bemerkungen: Davos komplett, Lugano ohne Domenichelli, Hänni, Paterlini, Tristan Vauclair (alle verletzt) und Maneluk (krank). -- 47. Pfostenschuss Riesen. -- Timeouts: 24. Davos, 59. (58:25) Lugano.

Rapperswil-Jona - Ambri-Piotta 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

Diners Club Arena. -- 4023 Zuschauer. -- SR Popovic, Kehrli/Stäheli. -- Tore: 9. Duca (Strafe angezeigt) 0:1. 30. Reuille (Mitchell, Voisard) 1:1. 37. Burkhalter (Berglund) 2:1. -- Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. -- PostFinance-Topskorer: Roest; Duca.

Rapperswil-Jona: Streit; Voisard, Mitchell; Guyaz, Fischer; Geyer, Parati; Berger; Nordgren, Roest, Reuille; Raffainer, Burkhalter, Berglund; Voegele, Bütler, Sirén; Friedli, Tschuor, Rizzello.

Ambri-Piotta: Krizan; Naumenko, Stephan; Bundi, Kutlak; Celio, Horak; Marghitola; Murovic, Westrum, Sciaroni; Duca, Stirnimann, Demuth; Walker, Schönenberger, Micheli; Christen, Zanetti, Bianchi.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Lindström (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Bäumle, Mattioli (beide verletzt), Gautschi und Wahlberg (beide krank). -- 43. Pfostenschuss Nordgren.-- 48. Tor von Roest aberkannt (Torraum-Offside). -- Timeouts: 52. Lakers, 60. (59:17) Ambri.

SCL Tigers - Biel 3:4 (3:0, 0:4, 0:0)

Ilfis. -- 5857 Zuschauer. -- SR Prugger, Kohler/Müller. -- Tore: 9. Steiner (Murphy, Kariya/Ausschlüsse Hill, Reber) 1:0. 11. Setzinger (Kariya, Bayer/Ausschluss Reber) 2:0. 20. (19:53) Elik (Zeiter, Murphy/Ausschluss Kparghai) 3:0. 24. Randegger (Lötscher) 3:1. 26. Bicek (Banham, Reber) 3:2. 31. Bicek (Himelfarb, Banham/Ausschluss Elik) 3:3. 35. Himelfarb (Tschantré, Reber/Ausschluss Blum) 3:4. -- Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers, 5mal 2 plus 10 Minuten (Himelfarb) gegen Biel. -- PostFinance-Topskorer: Kariya; Nüssli.

SCL Tigers: Schoder; Murphy, Blum; Stettler, Kobach; Christian Moser, Gmür; Bayer; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Kariya, Sutter, Setzinger; Steiner, Elik, Bieber; Helfenstein, Zeiter, Joggi.

Biel: Caminada; Hill, Kparghai; Reber, Gossweiler; Meyer, Boss; Truttmann, Tschantré, Bärtschi; Banham, Himelfarb, Bicek; Tschannen, Peter, Nüssli; Randegger, Zigerli, Lötscher.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Lüthi, Niinimaa und Toms, Biel ohne Ehrensperger, Fata, Steinegger, Wetzel (alle verletzt), Neff (gesperrt) und Fröhlicher (gegen die SCL Tigers nicht spielberechtigt). -- 25. Pfostenschuss Claudio Moggi. -- 59. (58:58) Timeout SCL Tigers, danach ohne Goalie. 60. (59:46) Timeout Biel.

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Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 50 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 50 173:131 98
2 HC Davos 50 155:117 98
3 HC Fribourg-Gottéron 50 156:120 94
4 Kloten Flyers 50 158:117 91
5 SC Bern 50 153:130 87
6 HC Lugano 50 152:150 79
7 ZSC Lions 50 136:129 77
8 EHC Biel 50 114:128 68
9 Servette Genf 50 117:126 67
10 SCL Tigers 50 124:166 52
11 HC Ambri-Piotta 50 102:153 49
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 99:172 40