Die Ikea-Schweden an der Zürcher Bande Sie schrauben den ZSC neu zusammen!

Die Schweden arbeiten nach Plan und haben die Schraube angezogen: Hans Wallson und Lars Johansson kämpfen gegen den ZSC-Minimalismus.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 39 120:89 83
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 39 130:102 74
5 EHC Biel 40 118:116 56
6 HC Lugano 41 115:137 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 40 100:111 54
9 EHC Kloten 39 114:130 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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Die ZSC Lions sind Tabellenführer. Doch bisher haben die Zürcher, die schon in den letzten drei Jahren Quali-Sieger waren, noch nie über 60 Minuten überzeugt.

Doch das neue Trainer-Duo Hans Wallson und Lars Johansson hat die Schlagzahl erhöht. In den Trainings wird intensiver als noch unter Marc Crawford gearbeitet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Wer da nicht in der Lage ist, mitzuhalten, lässt man nicht einfach mitschwimmen. Das mussten vorletzte Woche auch Königs-Transfer Inti Pestoni (25) und Mike Künzle (22) erfahren. Sie wurden aus der Mannschaft genommen und zum Aufbautraining abkommandiert.

«Ich muss sagen, dass sie jetzt sehr gut arbeiten», sagt Wallson. Hätten sie allerdings den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden, wäre ihre Zeit bei den Lions bereits abgelaufen. Erst nächste Woche darf das verstossene Duo aufs Eis zurückkehren. Und auch dann müssen der Ex-Ambri-Dorfkönig und das ZSC-Eigengewächs alleine mit einem Power-Skating-Coach und den Trainern schuften.

Pestoni und Künzle aus dem Team zu nehmen, war ein schwerwiegender Eingriff in die Teamchemie. Bei einigen Kollegen wurde die Massnahme mit Befremden aufgenommen. Doch mit Ausnahme der Partie in Fribourg (4:5 n.V.) waren der ZSC seither stets siegreich.

Das dürfte Salis, Wallson und Johansson in ihrem Kurs bestärken. Schliesslich will man in den Playoffs etwas reissen. Dazu braucht es Spieler, die sich verbessern wollen und Fortschritte erzielen. Für Selbstzufriedenheit und Stagnation hat es da keinen Platz.

So wollen die Zürcher vorderhand auch Luca Cunti kein Angebot zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages machen. Der begnadete Schlittschuhläufer, der beim WM-Silber-Märchen 2013 in Stockholm in der Nati noch gross auftrumpfte, hat sich in den letzten zwei Jahren nicht mehr weiterentwickelt. Dafür kann man nur teilweise das schlechte Verhältnis mit Coach Crawford und Verletzungen verantwortlich machen. Es ist vielmehr der Eindruck entstanden, dass Cunti sich des Talentverschleuderns schuldig gemacht hat.

An Angeboten der Konkurrenz dürfte es dem Center trotzdem kaum mangeln. «Ich will im Moment hier einen Schritt nach vorne machen», sagt der 27-Jährige. «Die Punkte fehlen noch etwas», sagt der Stürmer, der bisher in 12 Spielen erst zwei Tore und ein Assist buchte. «Ich weiss, dass ich viel dominanter spielen muss.» Wo seine Zukunft liege, wisse er noch nicht. Darum kümmere sich sein Agent.

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016
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2 Kommentare
  • Paul  Bosshart 18.10.2016
    Würde jeder Spieler sein wirkliches können abrufen,dann wäre der ZSC ein zweites Basel
    • Concolor  Shalako 18.10.2016
      Mit dem Unterschied dass nie und nimmer so viel Geld verschleudert wird beim ZSC wie bei FCB, Herr Bosshart.
      Apropos Leistung abrufen, da kann ich ihnen nur sagen, die kommt noch beim ZSC... den im Eishockey wissen die Spieler sehr wohl, wann es wichtig ist.