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NLA, 15. Runde Der EV (Schnell-)Zug ist nicht zu stoppen

  • Publiziert: 16.10.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Sam Urech

Die Zuger setzen sich in einem spannenden Spitzenkampf gegen den SC Bern mit 4:3 durch und behaupten die Tabellenführung. Der HC Lugano findet in Langnau nach zuletzt neun Niederlagen auf die Siegesstrasse zurück und die Lions schiessen Fribourg gleich mit 7:1 aus der Halle.

Im Spitzenkampf in der NLA zwischen Bern und Überraschungsleader Zug geht der SCB bereits nach fünf Minuten durch Travis Roche 1:0 voran. Die Führung ist eher glücklich, sind es doch die Zuger, die den Ton angeben. So lassen die Gäste dann auch nicht lange auf ihre Antwort warten: Nur gerade 27 Sekunden später folgt durch McTavish der 1:1-Ausgleich.

Zug wird stärker und geht in der 14. Minute durch das überragende Duo um Josh Holden und Damien Brunner in Überzahl in Führung. Brunner wird von Holden mustergültig bedient und schliesst gekonnt ab.

Magistrales Duo entscheidet die Partie

Der SC Bern kommt stärker aus der Kabine und dominiert die ersten Minuten des mittleren Abschnitts. Die Gäste spielen aber geschickt auf und verwalten den knappen Vorsprung bis zur zweiten Sirene. Paukenschlag zu Beginn des letzten Drittels: Nach wenigen Sekunden schlägt das überragende Duo Brunner/Holden erneut zu. Wiederum ist es Damien Brunner, der auf Zuspiel von Josh Holden sein Team mit 3:1 in Führung schiesst.

Die 15433 Zuschauer erleben eine dramatische Schlussphase: In der 50. Minute kommen die Berner durch Vigier zum 2:3 heran und erzielen durch Jobin fünf Minuten vor Schluss gar den Ausgleich! Die Berner danach im psychologischen Vorteil, drücken auf den Siegestreffer. Doch das grossartig aufspielende Duo Brunner/Holden entscheidet den Spitzenkampf für die Innerschweizer. Diesesmal ist es Holden auf Zuspiel von Brunner, der zum 4:3 Endstand einschiebt.

Lions im Torrausch

Im ersten Spiel nach dem bekannt wurde, dass Sean Simpson Ende Saison die Lions in Richtung Nationalmannschaft verlässt, spielen die Zürcher in Fribourg gross auf. 7000 entsetzte Zuschauer müssen in der ausverkauften Patinoire St-Léonard mit ansehen, wie Fribourg-Gotteron nicht den Hauch einer Chance hat und klar und deutlich mit 1:7 untergeht.

Der Genfer Thomas Déruns spielt sich gegen den HC Ambri Piotta in einen Rausch und erzielt innert 13 Minuten drei Treffer. Servette hält nach dem 5:2-Sieg vor 6185 Zuschauer in Genf den Anschluss an die Tabellenspitze, während für Ambri die Playoffs derzeit in weite Ferne rücken.

Flyers mit knappem Sieg

Eine ausgeglichene und kampfbetonte Partie sehen die 5219 Zuschauer in Rapperswil. Lange Zeit steht es 2:2 Unentschieden. Doch in den letzten zehn Spielminuten reissen die Klotener durch Bell und Rintanen (ins leere Tor) das Spiel an sich und entführen drei glückliche Punkte aus der Rosenstadt.

Man könnte es fast schon Not gegen Elend nennen: Der Tabellenletzte Langnau empfängt das zehntplatzierte Lugano. Dabei behalten die Tessiner nach neun Niederlagen in Folge knapp die Überhand: Das Game-Winning-Goal zum 3:2 erzielt Andy Näser erst vier Minuten vor Schluss.

Davos gewinnt nach Penaltyschiessen

In der Vaillant-Arena in Davos dauert das erste Drittel nur etwas mehr als 17 Minuten. Eine Plexiglas-Scheibe geht in Brüche, worauf die Mannschaften frühzeitig in die Kabinen geschickt werden. Zu diesem Zeitpunkt steht es bereits 2:0 für Biel. Der Meister bekundet vor 3770 Zuschauern Mühe mit den frech aufspielenden Seeländern.

Die Bieler können ihren Vorsprung bis ins dritte Drittel verwalten, in der Schlussphase kommt der HCD aber auf 2:2 heran. Ein Penalty-Schiessen muss die Entscheidung bringen: Nachdem zehn (!) Mal der Torhüter die Oberhand behält, verwandelt schliesslich Reto Von Arx seinen Versuch und schiesst die Bündner zum Sieg.

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Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 50 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 50 173:131 98
2 HC Davos 50 155:117 98
3 HC Fribourg-Gottéron 50 156:120 94
4 Kloten Flyers 50 158:117 91
5 SC Bern 50 153:130 87
6 HC Lugano 50 152:150 79
7 ZSC Lions 50 136:129 77
8 EHC Biel 50 114:128 68
9 Servette Genf 50 117:126 67
10 SCL Tigers 50 124:166 52
11 HC Ambri-Piotta 50 102:153 49
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 99:172 40