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Kommentar von Blick-Eishockey-Chef Dino Kessler Das Urteil von Eseln

  • Publiziert: 10.12.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

Das Petarden-Spiel Zug gegen ZSC wird 0:0 gewertet. Die Schuld am Spielabbruch tragen laut Verbandssportgericht beide Vereine. Obwohl die Sachlage klar ist: Ein ZSC-Anhänger zündet einen Brandsatz, das Spiel muss abgebrochen werden.

Einzelrichter Steinmann entschied in erster Instanz auf einen 5:0-Forfait-Sieg für den EV Zug. Steinmanns Urteil wird jetzt gekippt, nicht aber seine Argumentation.

Die Feierabend-Richter des Verbandssportgerichts entdeckten eine Schuld beim Veranstalter EVZ: Der Brandkörper sei nicht rasch genug gelöscht worden, deshalb habe das Spiel nicht weitergeführt werden können.

Das heisst: Zwei oder drei Zuger Sicherheitsleute hätten den ZSC-Sektor stürmen müssen. Wie bitte? Wer einen Block voller Hardcore-Fans betritt, muss bis an die Zähne bewaffnet und den Rabauken zahlenmässig überlegen sein, sonst gibts mächtig auf die Socken. Das Urteil ist eine Eselei, gefällt von Schreibtischtätern ohne Kenntnis der Verhältnisse in den Stadien.

play Dino Kessler, BLICK-Eishockeychef. (BLICK-Sport)

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Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 50 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 50 173:131 98
2 HC Davos 50 155:117 98
3 HC Fribourg-Gottéron 50 156:120 94
4 Kloten Flyers 50 158:117 91
5 SC Bern 50 153:130 87
6 HC Lugano 50 152:150 79
7 ZSC Lions 50 136:129 77
8 EHC Biel 50 114:128 68
9 Servette Genf 50 117:126 67
10 SCL Tigers 50 124:166 52
11 HC Ambri-Piotta 50 102:153 49
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 99:172 40