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Kommentar von Blick-Eishockey-Chef Dino Kessler Das Urteil von Eseln

  • Aktualisiert am 03.01.2012
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Das Petarden-Spiel Zug gegen ZSC wird 0:0 gewertet. Die Schuld am Spielabbruch tragen laut Verbandssportgericht beide Vereine. Obwohl die Sachlage klar ist: Ein ZSC-Anhänger zündet einen Brandsatz, das Spiel muss abgebrochen werden.

Einzelrichter Steinmann entschied in erster Instanz auf einen 5:0-Forfait-Sieg für den EV Zug. Steinmanns Urteil wird jetzt gekippt, nicht aber seine Argumentation.

Die Feierabend-Richter des Verbandssportgerichts entdeckten eine Schuld beim Veranstalter EVZ: Der Brandkörper sei nicht rasch genug gelöscht worden, deshalb habe das Spiel nicht weitergeführt werden können.

Das heisst: Zwei oder drei Zuger Sicherheitsleute hätten den ZSC-Sektor stürmen müssen. Wie bitte? Wer einen Block voller Hardcore-Fans betritt, muss bis an die Zähne bewaffnet und den Rabauken zahlenmässig überlegen sein, sonst gibts mächtig auf die Socken. Das Urteil ist eine Eselei, gefällt von Schreibtischtätern ohne Kenntnis der Verhältnisse in den Stadien.

Dino Kessler, BLICK-Eishockeychef.- BLICK-Sport

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Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 46 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 46 160:125 91
2 HC Davos 46 140:108 90
3 HC Fribourg-Gottéron 46 146:111 87
4 SC Bern 46 145:120 83
5 Kloten Flyers 46 141:109 80
6 HC Lugano 45 141:142 69
7 ZSC Lions 44 123:117 68
8 Servette Genf 46 109:113 63
9 EHC Biel 46 103:115 62
10 HC Ambri-Piotta 46 93:138 46
11 SCL Tigers 46 114:158 46
12 Rapperswil-Jona Lakers 45 91:150 37