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Auf keine Phase während der Eishockey-Meisterschaft freuen sich die Fans so sehr wie auf die Playoffs. Seit der Saison 1985/86 gibt es jährlich Emotionen, Dramen und Skandale auf und neben dem Eis. Hier sind die spannendsten Serien im Überblick.
Die grossen Rivalen:
Ende der 80er-Jahre und zu Beginn der 90er-Jahre liefern sich Bern und Lugano einen erbitterten Zweikampf. Sie stehen sich dreimal in Folge im Final gegenüber. Der SCB gewinnt zwei Mal, ein Mal siegen die Tessiner.
Die Sensation:
Im März 1992 scheidet Lugano als Quali-Sieger im Viertelfinale gegen den Siebten ZSC aus. Nach einer 0:10-Pleite im dritten Spiel gewinnen die Zürcher danach im Hallenstadion 4:3 nach Penaltys und die Serie mit 3:1.
Die Herzschlagfinals:
Fünf Serien wurden bisher im entscheidenden Spiel erst in einer Verlängerung entschieden, davon zwei Finals. Beide Male war dort Lugano der Verlierer (2001 gegen die ZSC Lions, 2004 gegen den SC Bern).
Die Kehrtwenden:
Zu früh gefreut haben sich seit der Einführung des Best-of-7-Modus drei Teams. Ambri (2006), Rapperswil (2007) und Zug (2008) schieden jeweils nach einer 3:0-Führung in der Serie in den Viertelfinals doch noch aus.
| Platz | Mannschaft | SP | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | EV Zug | 46 | 160:125 | 91 |
| 2 | HC Davos | 46 | 140:108 | 90 |
| 3 | HC Fribourg-Gottéron | 46 | 146:111 | 87 |
| 4 | SC Bern | 46 | 145:120 | 83 |
| 5 | Kloten Flyers | 46 | 141:109 | 80 |
| 6 | HC Lugano | 45 | 141:142 | 69 |
| 7 | ZSC Lions | 44 | 123:117 | 68 |
| 8 | Servette Genf | 46 | 109:113 | 63 |
| 9 | EHC Biel | 46 | 103:115 | 62 |
| 10 | HC Ambri-Piotta | 46 | 93:138 | 46 |
| 11 | SCL Tigers | 46 | 114:158 | 46 |
| 12 | Rapperswil-Jona Lakers | 45 | 91:150 | 37 |