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NLA Schweiz
Beginn: 25.11.2016 19:45 Uhr
vs
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EV Zug
ZSC Lions
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Sieg im Spitzenkampf gegen Zug Die Lions bleiben Tabellenführer

Die ZSC Lions gewinnen in Zug gegen den EVZ mit 6:4 und sichern sich so die Tabellenführung. Auch Ambri, Bern, Fribourg, Lausanne und die Tigers gewinnen.

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EV Zug – ZSC Lions 4:6 (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

Das Spiel: Vorwärts, marsch! Die davor statistisch defensiv besten Team liefern sich im Spitzenkampf einen heissen Tanz. Vor lauter Vorwärtsdrang kommt die Abwehrarbeit an diesem Abend zu kurz. Bereits nach 25 Sekunden geht Zürich durch Suter in Führung. Danach sind die Zuger mit Klingberg und Martschini an der Reihe. Dennoch führen die ZSC Lions, bei denen diesmal Königstransfer Pestoni überzählig ist, nach dem 1. Drittel 3:2, weil Künzle und Schäppi treffen. Nach der ersten Pause doppeln die Zürcher in doppelter Überzahl durch Geering nach. Den Sieg lassen sie sich danach nicht mehr nehmen. Auch weil Schiedsrichter Prugger zu früh pfeift, als er die Scheibe irrtümlich  schon im Tor glaubt, bevor Immonen das vermeintliche 3:4 erzielt. Danach schäumen die Emotionen über, was in einer Massenschlägerei gipfelt, nach der die blutenden Raufbolde Helbling und Kenins unter die Dusche geschicktwerden. Der heisse Offensiv-Tanz geht weiter. Der ZSC gewinnt 6:4 und bleibt Leader.

Der Beste: Reto Schäppi (ZSC Lions). Mit seinem ersten NLA-Tor der Saison zum 3:2 bringt er den Leader auf den Weg zum 11. Sieg im 13. Auswärtsspiel.

Die Pflaume: Marco Prugger/Didier Massy(Schiedsrichter). Erst pfeift Prugger zu früh ab und verhindert so das 3:4 Zugs. Dann fallen die Unparteiischen mit Kompensationsentschieden auf und verlieren das Spiel phasenweise ausser Kontrolle.

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Ambri - Biel 3:2 n.V. (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

 

Das Spiel: Ambri holt sich innert einer Woche den zweiten Sieg. Würde es den Leventinern mal gelingen, die fatalen Eigenfehler zu eliminieren, hätten sie gegen Biel sogar drei Punkte einfahren können. Doch vor Schmutz' Führungstreffer verspringt Ngoy die Scheibe, und vor Pouliots 2:2-Ausgleich in den Schlussminuten geht der Bieler vor Zurkirchen einfach vergessen. Doch Ambri beweist trotz den unzähligen Fehlern Entschlossenheit und holt sich in der Verlängerung den Zusatzpunkt. Damit wahren die Biancoblu den Anschluss an die vorderen Teams zumindest etwas. Und für Biels Intermistrainer Mike McNamara ist die Bilanz nach diesem Spiel zwei Siege und zwei Niederlagen.

Der Beste:  Lauper (Ambri). Hat die Durchschlagskraft, die Ambri in solchen Spielen braucht.

Die Pflaume: Mäenpää/Zgraggen (Ambri). Die Verteidiger vergessen vor ihrem Tor Biels Pouliot, der unbedrängt das 2:2 schiesst.

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Bern - Davos 2:1 n.V. (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

 

Das Spiel: Bern reagiert auf die 1:8-Klatsche gegen Kloten und bezwingt den HCD in der Overtime. Lange sieht es nach drei Punkten für den Meister aus. Doch 38,7 Sekunden vor Schluss lenkt Dino Wieser einen Schneeberger-Schuss zum 1:1 ab. Overtime. Dort dauert es allerdings bloss 91 Sekunden bis zur Entscheidung. Simon Bodenmann zieht nach einem Forster-Scheibenverlust los – und schiesst den Meister zum Sieg.

Der Beste: Simon Bodenmann (Bern): Entscheidet mit einem herrlichen Solo das Spiel.

Die Pflaume: Beat Forster (Davos): Sein Scheibenverlust in der Overtime führt den HCD ins Verderben.

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SCL Tigers - Lugano 4:1 (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

 

Das Spiel: Tiger Kuonen sorgt für die Differenz. Oft führten die SCL Tigers in dieser Saison – um am Ende ohne Punkte dazustehen. Gegnerische Ausgleichstore sind somit Gift für den Tiger. Doch als das Team heute solches verabreicht erhält, reagiert der Walliser nur 36 Sekunden später mit dem erneuten Führungstor. Lugano geht K.o. Mit einer geschmeidigen Vorarbeit und einem cleveren Pass bringt Kunonen das Team bereits in der 5. Minute in Führung. Ebenfalls einen starken Abend erwischt Ville Koistinen, der Verteidiger hält hinten dicht und hat vorne seinen Stock bei den Toren zwei bis vier im Spiel. Langnau führt 55:07 Minuten, nur 4:53 Minuten verläuft das Geschehen ausgeglichen. Die Emmentaler verkleinern das Loch auf die hinteren Playoff-Ränge zusehends. Das Team gewinnt vier der letzten sieben Qualifikationsspiele.

Der Beste: Raphael Kuonen trifft zur frühen Führung und gleich nach dem Gegentor – beide Male im richtigen Moment.

Die Pflaume: Dario Bürgler trifft in der 15. Minute vom Torraumkreis aus das leere Tor nicht. Ein früherer Ausgleich hätte eine andere Wendung eröffnen können.

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Lausanne - Kloten 3:2 n.P. (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

 

Das Spiel: Luca Boltshauser steht in Lausanne zum ersten Mal seit dem 23. September wieder im Kasten. Zwei Monate hat «Boltsi» wegen einer Knieverletzung verpasst. Gegen die ersten beiden Gegentore ist er machtlos: Genazzi kann zwei Mal unbedrängt abschliessen. Kloten tritt bis zur 35. Minute pomadig auf und kommt kaum in den Abschluss. Bis Drew «Eddie» Shore innerhalb von drei Minuten ausgleicht – ein kleiner Schock für die Waadtländer, die bis zu diesem Zeitpunkt deutlich überlegen sind.Im letzten Abschnitt hält Boltshauser sein Team dann im Spiel, als Lausanne erneut den Taktstock übernimmt. Ein Tor gibts erst im Penaltyschiessen wieder: Junland trifft, Lemm verschiesst.

Der Beste: Genazzi (Lausanne) Der Verteidiger erzielt zwei Treffer.

Die Pflaume: Dipietro (Head). Zum wiederholten Mal vollkommen überfordert. Wie lange schaut die Liga diesem Erbsenzähler noch zu?

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Fribourg - Genf 3:2 n.V. (HIER GIBTS DEN TICKER ZUM NACHLESEN)

 

Das Spiel: Das Romand-Derby ist einmal mehr eine enge Angelegenheit. Wie schon in den zwei Spielen zuvor geht die Partie in die Verlängerung und endet mit einem 3:2 Heimsieg, wie auch schon in den zwei Partien zuvor. Eigentlich hätte Fribourg aus dem Chancenplus und wegen der vielen Ausfälle (7 Stammspieler) der Genfer diese Partie gewinnen müssen. Aber in den entscheidenden Momenten versagen vor Servette Goalie Robert Mayer die Nerven oder Nati-Goalie zeigt seine Klasse. Fast wäre der junge Genfer Yoan Massimino (19) für Servette zum Matchwinner geworden. In seinem dritten Spiel, wo er erstmals eingesetzt wird, erzielt das Eigengewächs im letzten Abschnitt seinen ersten NLA-Treffer. Aber Fribourg kommt 110 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich und nach 111 Sekunden in der Verlängerung durch Larri Leeger zum Siegestreffer.

Der Beste: Robert Mayer, der Servette Goalie hält was zu halten ist und manchmal noch etwas mehr. Er ist der grosse Rückhalt in der dezimierten Genfer Truppe.

Die Pflaume: Greg Mauldin, der amerikanische Gottéron Stürmer steht im Mitteldrittel zweimal solo vor Meyer und vergibt kläglich.

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 29.11.2016
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Zürich siegt in Zug und bleibt Tabellenleader. Keystone

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3 Kommentare
  • Andreas  Imhof 26.11.2016
    Spitzenkampf zwischen dem EVZ und ZSC! Ein super Spiel, Spektakel, viele Tore höchstes NLA Niveau geleitet von Amateur Schiedsrichtern. Eine sehr bittere Niederlage für Zug dank den Unparteiischen eingeleitet. Der völlig korrekte aber nicht gegebene 3:4 Anschlusstreffer war der Knackpunkt in dieser Partie. Fast 7000 Zuschauer sehen ein klares Tor, 4 unfähige Spielleiter pfeiffen zu früh ab. Torklau, ein Skandal! Ein riesen Dankeschön an Herr Prugger/Massy für die gestohlenen Punkte!
    • Peter  Habermacher 26.11.2016
      Absolut einverstanden, denn wenn er schon abgepfiffen hätte, dürfte er das Tor nicht geben, aber er zeigt das Tor ganz deutlich an. Warum muss er den Video schauen wenn er schon abgepfiffen hat? Macht absolut keinen Sinn.
      Aber freuen wir uns über den EVZ. Was Harold Kreis mit dem EVZ macht ist einfach Spitzenklasse - ein toller Coach.
  • Concolor  Shalako 25.11.2016
    Der Urner Zgraggen ist nicht zum ersten Male der Unsicherheitsfaktor in der Ambri Verteidigung...Ich weiss nicht was dieser Uristier noch bei Ambri macht...
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 38 117:87 80
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 38 126:99 71
5 EHC Biel 39 115:112 56
6 HC Davos 38 114:107 54
7 Genf-Servette HC 39 98:108 53
8 HC Lugano 40 112:135 53
9 EHC Kloten 38 112:127 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39