BLICK präsentiert Sixpack der NLA-Runde Nach Hollenstein-Check fliesst Blut

Das hat die gestrige Eishockey-Runde gebracht. BLICK bringt es auf den Punkt: Der Beste, der Schlechteste, die Szenen, der Aufreger, die Zahl und das Problem.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 38 117:87 80
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 38 126:99 71
5 EHC Biel 39 115:112 56
6 HC Davos 38 114:107 54
7 Genf-Servette HC 39 98:108 53
8 HC Lugano 40 112:135 53
9 EHC Kloten 38 112:127 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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Die Resultate:
Ambri – Bern 1:4
Davos – Biel 5:2
Fribourg – Lugano 5:2
Kloten – Lausanne 4:5 n:V.
SCL Tigers – Servette 2:1
ZSC Lions – Zug 2:1 n.P

Der Beste: Roman Cervenka (Fribourg). Der tschechische Weltmeister nähert sich nach seinem Abstecher zum World Cup of Hockey wieder seiner Bestform. Dominant und spielentscheidend.

Der Schlechteste: Bobby Sanguinetti (Kloten). Der Amerikaner verschuldet zwei Treffer und vergisst, dass er ein Verteidiger ist. 

Die Szene I: Was für ein kurioses Tor, welches den SCL Tigers gegen Servette den vierten Sieg im sechsten Spiel unter Heinz Ehlers einbringt. Servette-Verteidiger Ehrhardt will befreien, via Handschuh von Pascal Berger fliegt der Puck in hohem Bogen in die Luft und landet neben den Genfern Simek und Slater. Der Amerikaner verstehen nicht was abgeht, die Langnauer reagieren blitzschnell, Kuonen trifft zum 2:1.

Die Szene II: So ein Eigentor «gelingt» nur selten. Davos-Verteidiger Fabian Heldner trifft per doppeltem Ablenker und per Tennisvolley und «Nasenpuck» ins eigene Netz.

Der Aufreger: Denis Hollensteins Check gegen Gaëtan Augsburger, 57. Spielminute. Spielstand: 4:4. Die Aktion eher undramatisch, aber die Schiedsrichter ziehen ihre kleinliche Linie durch, vielleicht auch, weil etwas Blut fliesst. Topskorer Hollenstein sollte sich selbst und sein Team aber nicht in eine solche Lage versetzen.  

Die Zahl: 628. So viele Tage hatten die ZSC Lions kein Penaltyschiessen mehr gewonnen. Seit dem 31. Januar 2015 und einem Sieg in Davos hatten die Zürcher elfmal in Folge in der Disziplin, welche ihnen 2008 (gegen Servette) und 2014 (gegen Kloten) den Titel eingebracht hatte, versagt. Im Spitzenkampf gegen Zug reisst die schwarze Serie, als sich Goalie Lukas Flüeler nicht bezwingen lässt und mit dem Fuss gegen Lino Martschini spektakulär abwehrt und anderseits Chris Baltisberger und Roman Wick treffen.

Das Problem: Ambris blamable Powerplay-Statistik: Die Biancoblu haben erst drei mickrige Tore in Überzahl geschossen. Das entspricht einem haarsträubenden Wert von 6,3 Prozent!

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 21.10.2016
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6 Kommentare
  • Pius  Schnyder 19.10.2016
    Herr Concolor Shalako : also ich weiss ja nicht aber, wievile male ist schon blut geflossen und weit aus üblere Checks einfach so durchgewunken! In der Regulär Season und playoffs sollte dies keine Rolle spielen! Entweder der Schiri gibt IMMER 5 minuten Strafe wen blut fliesst oder er lässt es IMMER bleiben! Aber nicht einmal so und dan wider anders! Zudem sehen Sie bitte hin, wie weit unten der Lausanne Spieler den Kopf hat!! Diese Strafe war sogar mehr als entscheidend! 4vs3 in Verlängerung!!
  • Rainer  Schippert aus Bülach
    19.10.2016
    sehr unglücklich ist auch die Auswahl der Schiris, Herr Reiber. Dass man Julien Staudenmann als Schiri für einen Lausanne-Match aufbietet, ist skandalös. Herr Staudenmann war bis zur Saison 2012 bei Lausanne als Profi-Spieler lizenziert. Er hat mit einigen der Spieler noch gemeinsam auf dem Eis gestanden.
  • Concolor  Shalako 19.10.2016
    Traurig ist eigentlich nur, dass sie nicht objektiv sind Herr Schnyder.
    Die Schiedsrichter haben tatsächlich kleinlich gepfiffen, hat aber das Spiel nicht beeinflusst, da kein Team bevorzugt oder benachteiligt war.Der Ausschluss von Hollenstein ist, weil Blut floss richtig, aber wie schon gesagt...das war nicht Matchentscheidend.
  • Peter  Fröhlich aus Niederhasli
    19.10.2016
    Etwas unglücklich, aber ein Restausschluss ist da ein Witz. Die Frage ist eher wo Augsburger den Kopf hat. Hoffe der spielt nie auf internationalem Niveau, sonst wirds gefährlich für ihn...
    • daniel  weidmann 19.10.2016
      Niederhasli=Kloten,und somit Vereins Brille!! check gegen den Kopf ist nun mal ein Restausschluss!! und der entscheid vom Ref. somit absolut richtig!!!
  • Pius  Schnyder 19.10.2016
    es ist schon merkwürdig, da macht ein Spieler ein kleiner Rempler und der andere hat eine kleine Wunde die ein wenig blutet und ALLES wirklich harmlos wen man andere checks jeden Spieltag sieht! Und er bekommt eine 5 Minuten Strafe.
    Es ist unglaublich was die Schiris für einen Mist zusammen pfeiffen, Experte Dino Kessler hat schon recht wenn er sagt, es seien selbstdarsteller!
    Diese Aktion war nun entscheidend über Sieg und Niederlage welche vom Schiedsrichter entschieden wurde! Sehr traurig!!