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NLA Schweiz
Beginn: 07.01.2017 19:45 Uhr
vs
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SCL Tigers
SC Bern
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Auch der ZSC verliert SCB kassiert Derby-Pleite in Langnau!

Land schlägt Stadt. Der Aussenseiter ringt den Favoriten nieder. Die SCL Tigers besiegen den SC Bern mit 4:1 und landen einen wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze. Das gelingt auch Kloten im Zürcher Derby gegen den ZSC mit einem überraschenden 3:1-Erfolg.

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SCB verliert Kantonsderby

SCL Tigers - Bern 4:1
 

Das Spiel: Der SC Bern verliert erstmals seit vier Monaten wieder zweimal in Folge. Nach dem 1:2 n.P. gegen die ZSC Lions am Montag zieht das Team von Kari Jalonen nun im Derby in Langnau den Kürzeren. Die Emmentaler sorgen kurz vor und kurz nach der zweiten Pause für die Entscheidung. 14 Sekunden vor der zweiten Sirene trifft Flurin Randegger zum 3:1. 36 Sekunden nach der Pause doppelt Pascal Berger nach einem Untersander-Fehler nach​ – und sorgt mit dem 4:1 für klare Verhältnisse. ​
Der Beste: Flurin Randegger (SCL Tigers): Defensiv fehlerlos, setzt auch offensive Akzente – und trifft zum 3:1.
Die Pflaume: Leonardo Genoni (Bern): Der sonst bärenstarke Torhüter zieht einen schwachen Abend ein. Nach 144 Sekunden lässt er sich von Roland Gerber auf der Fanghandseite erwischen.

 

*****

Kloten – ZSC Lions 3:1

Wichtiger Kloten-Sieg über Rivale ZSC


Das Spiel: Die Stadtzürcher sind zunächst drückend überlegen und schnüren die Klotener, welche nach dem Cup-Final-Einzug vom Donnerstag (3:2 gegen Lausanne) Mühe haben, ihren Rhythmus zu finden, mehrfach über lange Phasen ein. Doch trotz 2:16-Schüssen aufs Tor lässt sich EHC-Goalie Martin Gerber nicht bezwingen. Im Mitteldrittel spielt dann Kloten auch mit, doch der ZSC geht dank Topskorer Robert Nilsson in Führung. Im Powerplay vermag Patrick von Gunten mit seinem ersten Saisontor auszugleichen. Und im Schlussdrittel doppelt der Seeländer Verteidiger, erneut in Überzahl, mit dem 2:1 nach. Während das Powerplay des ZSC desolat ist, macht Romano Lemm, im Cup schon Doppeltorschütze, in Überzahl alles klar.
Der Beste: Patrick von Gunten (Kloten). Nach langer Rückenverletzung ist es erst das vierte NLA-Spiel der Saison für den Nati-Verteidiger. Und mit zwei wunderbaren Schüssen bezwingt er Goalie Lukas Flüeler gleich zweimal.
Die Pflaume: Mike Künzle (ZSC Lions). Vor dem zweiten Kloten-Tor bringt er sein Team wieder einmal mit einer Strafe in der Offensivzone in Probleme.

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Davos - Lugano 5:3

HCD ringt Lugano nieder


Das Spiel: Ein klare Angelegenheit. Der HCD übernimmt sofort den Taktstock und lässt gegen seltsam emotionslose Tessiner nichts anbrennen. Nach 40 Minuten stehts bei der Revanche des Spengler Cup-Halbfinals (4:0 Lugano) 5:1 für den HCD. Erst als der HCD etwas die Zügel schleifen lässt, kommen die Tessiner zur Resultatkorrektur. Das 5:3 ist in letzter Konsequenz schmeichelhaft für Lugano.
Der Beste: Ambühl (HCD). Ein schöner Treffer und viel Erquickendes.
Die Pflaume: Wilson (Lugano). Ein Vorpreschen zur Unzeit, sein Fehler ermöglicht Ambühls 3:0.

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Biel - Fribourg 4:2

Biel glückt Revanche gegen Fribourg


Das Spiel: 24 Stunden nach der 2:4-Pleite in Fribourg gelingt Biel die Revanche gegen Gottéron und macht damit einen grossen Schritt Richtung Playoffs. Die Hausherren gehen in der 15. Minute durch Haas in Führung, der Nati-Spieler trifft im Powerplay. Ebenfalls in Überzahl gleichen die Gäste aus. Bykow schiesst Daniel Steiner an, Mottet schiebt zum 1:1 ein. Es ist bereits Mottets fünfter Treffer im Jahr 2017. Mit seinem zweiten Powerplay-Tor des Abends bringt Haas Biel erneut in Führung. Kurz vor der zweiten Pause checkt Biels Maurer Bykow von hinten in die Bande und wandert dafür unter die Dusche. Auch Bykow (Hirnerschütterung?) kehrt nicht mehr zurück. Fribourg kann die lange Überzahl zwar nicht nutzen, kurz danach trifft Birner aber doch noch zum 2:2. Für die Entscheidung sorgt schliesslich Micflikier, der einen Abpraller an Conz vorbei zum 3:2 verwertet. 25 Sekunden vor Schluss trifft Julian Schmutz zum 4:2, Pouliot, der vor Monaten bei Gottéron rausflog, bereitet dabei zum dritten Mal an diesem Abend einen Treffer vor.
Der Beste: Marc-Antoine Pouliot (Biel). Im Herbst bei Gottéron rausgeworfen, wird er gegen das Ex-Team zum grossen Helden. Der Kanadier bereitet drei Treffer vor und schiesst Fribourg ins Elend.
Die Pflaume: Marco Maurer (Biel). Der Verteidiger checkt Fribourgs Bykow von hinten kopfvoran in die Bande und kassiert für die völlig unnötige Aktion zurecht einen Restausschluss.

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Ambri - Zug 2:3

Zug holt in der Leventina drei Punkte


Das Spiel: Das erste Tor schiessen zwar die Biancoblu, weil sie mit dem zweiten Schuss Zugs Ersatzgoalie Fabio Haller zwischen den Schonern erwischen. Danach aber übernehmen die Zuger das Spielgeschehen und treffen in doppelter Überzahl schon zur 3:1-Vorentscheidung. Ambri gelingt mit zwei Spielern mehr auf dem Eis nichts. Erst in der Schlussphase machen die Leventiner mehr Druck, bringen den EVZ in Bedrängnis und schiessen noch den Anschlusstreffer. Doch das Aufbäumen kommt zu spät, die Zuger lassen sich den neunten (!) Sieg in Serie nicht mehr nehmen.
Der Beste: Holden (Zug). Überzeugt mit Spielübersicht.
Die Pflaume: Jelovac (Ambri). Stellvertretend für die meisten Verteidiger, die mit Puckverlusten für Zuger Torgefahr sorgen.

*****

Servette - Lausanne 1:2 n.P.

Lausanne feiert Sieg im Penaltyschiessen


Das Spiel: Der Sieger wird im Leman-Derby erst im Penaltyschiessen erkoren. Dort haben die Gäste aus Lausanne die besseren Nerven. Die Genfer müssen sich ob der Penalty-Pleite aber an der eigenen Nase nehmen: In der Verlängerung verpassen sie während 42 Sekunden in doppelter Überzahl die Entscheidung. Das Derby ist insgesamt alles andere als ein Kracher, vielmehr ein stetiger Abnützungskampf, es wird um jeden Zentimeter Eis gefightet. Lausanne gewinnt nach fünf Niederlagen wieder einmal gegen Genf. Die Revanche gibts schon morgen.
Der Beste: Walsky (Lausanne). Er markiert das einzige Lausanner Tor und versenkt den entscheidenden Penalty.
Die Pflaume: McSorley (Genf). Der Servette-Coach greift zu unfairen Mitteln: Impose muss als Penalty-Opfer den Verletzten mimen, damit Loeffel zur Ausführung antreten kann. Gerechterweise scheitert Loeffel an Huet.  

Publiziert am 07.01.2017 | Aktualisiert am 08.01.2017
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2 Kommentare
  • Manuel  Bangerter aus Seedorf
    08.01.2017
    Lugano hat sich gestern wieder mal von der besten Seite gezeigt. Vorallem die Fans.
    Krawalle vor dem Spiel und das Sicherheitskomitee von Davos war komplett überfordert. Hoffentlich wird jetzt mal härter gegen diese Krawallbrüder durchgegriffen.
    Schon vor Weihnachten beim letzten Spiel des HCL wurden Pyros gezündet und davei ein 4-Jähriges Mädchen Verletzt. Verbrennungen 2ten Grades. Geisterspiele, hohe Busse und eine Verbot für Reisen an Auswärtsspiele müssen sein.
  • Martin  Füglistaller 08.01.2017
    Also wenn das so mit dieser sinnloser Pfeifferei nicht aufhört, wird der Schuss für die Nati nach hinten los gehen und sie werden gar nicht mehr gewinnen. Wenn ich diese Runde anschaue fallen fast alle Tore in überzahl, die Spieler dürfen sich kaum noch berühren, hallo das ist Hockey und nicht Federball spielen . International werde gepfiffen! Schaut Spiele aus SWE, D, A, KHL oder Amerika an das ist international und nicht unser Kuschelhockey. So sind wir schnell im B.
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 41 128:96 86
2 ZSC Lions 42 137:100 86
3 EV Zug 40 127:87 85
4 Lausanne HC 41 133:107 74
5 HC Davos 40 119:109 59
6 EHC Biel 41 120:117 58
7 Genf-Servette HC 42 106:118 57
8 HC Lugano 42 117:140 55
9 EHC Kloten 41 117:134 49
10 SCL Tigers 42 99:122 49
11 HC Fribourg-Gottéron 41 104:141 42
12 HC Ambri-Piotta 41 100:136 41