Andres Ambühl besiegelt den Sieg von Meister ZSC gegen Davos. Fribourg lässt gegen Biel nichts anbrennen. Auch Zug und Bern stehen im Halbfinal.
Die Halbfinal-Paarungen (ab Dienstag, 19.3.)
Fribourg - ZSC Lions
Bern - EV Zug
ZSC Lions – HC Davos 2:0
Das Duell Meister gegen Rekordmeister geht an die ZSC Lions, die damit einen 1:3-Rückstand in der Serie noch drehen. Beide Mannschaften agieren defensiv stark. Die grössten Chancen vergeben HCD-Leitwolf Reto von Arx (36), der nach einer Halswirbel-Prellung sein Comeback gibt, und Nati-Sniper Dario Bürgler, der zu Beginn des Mitteldrittels den Pfosten trifft.
Die Weichen auf Sieg stellt der Finne Mikko Lehtonen, der nach einer guten halben Stunde einen Shannon-Schuss von der blauen Linie in Überzahl noch entscheidend ablenkt.
Und drei Sekunden vor Ende des Mitteldrittels drückt Andres Ambühl die Scheibe zum 2:0 über die Linie. Ausgerechnet Ambühl. Ausgerechnet er, der im Hinblick auf die kommende Saison wieder nach Davos zu seinem Förderer Del Curto zurückkehrt, beendet eine Fabel-Serie des HCD-Trainers.
Der 56-Jährige hat mit Davos alle acht siebten Spiele einer Playoff-Serie gewinnen können. Ambühl hingegen bleibt in Entscheidungsspielen weiterhin ungeschlagen.
Fribourg-Gottéron – EHC Biel 6:1
In der «Belle» gehen den beherzt kämpfenden Bielern dann doch die Kräfte aus. Einen 0:3-Rückstand hatten sie gegen Quali-Sieger Fribourg wettgemacht – und das, obwohl zeitweise bis zu acht Spieler verletzt fehlten.
Diesmal lässt das Kossmann-Team keine Zweifel aufkommen. Schilt trifft früh zum 1:0 (5.) und die darauffolgende Überzahl (Sutter kassiert eine 5-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe) nutzt Fribourg zum 2:0. Biel-Keeper Berra lässt einen Sprunger-Schuss nach vorne abprallen, Andrei Bykow trifft zum 3:0. Die 6'700 Zuschauer toben vor Entzücken, das Spiel ist schon nach dem ersten Drittel entschieden.
Es beginnt das Schaulaufen des Quali-Siegers. 29. Minute Gamache: 4:0. Gleiche Minute Botter: 5:0. Kurz vor der zweiten Sirene der Ehrentreffer durch Beaudoin. Das letzte Wort hat aber auch im Mittelabschnitt Fribourg. Der überragende Gamache bucht seinen dritten Treffer: 6:1.
Biel kann ein grandioses Comeback zwar nicht mit dem Halbfinal-Einzug krönen. Die beherzten Auftritte der Seeländer, das Drama um Trainer Kevin Schläpfer, der im Schlussspurt im Kampf um einen Playoff-Platz seine Mutter Edith verlor, bringen Biel aber viele Sympathie-Punkte ein. Und Gottéron? Das Kossmann-Team träumt mehr denn je vom ersten Titel in der Vereinsgeschichte.
SC Bern – Servette Genf 4:1
Zweimal fehlten Servette nur Millimeter zum Einzug in den Halbfinal: In Spiel 5 und 6 treffen die Genfer in der Verlängerung zweimal nur die Torumrandung. In Spiel 7 machen die Berner den entschlosseneren Eindruck.
In der 11. Minute stehen sich Walker und Servette-Goalie Tobias Stephan hinter dem Tor im Weg. Joel Vermin bringt die Scheibe vors Gehäuse, wo Playoff-Topskorer Byron Ritchie mit seinem fünften Tor im siebten Spiel nur noch einzuschieben braucht.
Mit einem Doppelschlag nach Spielhälfte versetzt der SCB den Gästen den Todesstoss. Kinrade (36.) in Überzahl und Leihspieler Loichat (37.), der mit Stammklub Basel nicht einmal die NLB-Playoffs erreichte, erhöhen auf 4:0. Jurai Simek gelingt in der 53. Minute nur noch der Ehrentreffer.
EV Zug – HC Lugano 4:1
Jussi Markanen steht für Sandro Zurkirchen im EVZ-Tor. Und der Finne wird gleich zu Beginn gefordert. 5. Minute: Flavien Conne trifft nach einem Konter den Pfosten. Dann schlägt die grosse Stunde für Björn Christen. In der 8. Minute bringt der Mann, der zuvor zwei Spiele aussetzen musste, die Zuger in Überzahl in Führung.
Eine Minute später: Reto Suri verpasst nach einem Konter das 2:0, trifft nur den Pfosten. Heikle Momente muss Lugano zum Ende des ersten Drittels überstehen: Eine doppelte Überzahl kann das Shedden-Team aber nicht in einen weiteren Treffer ummünzen.
Es kommt, wie es kommen muss: Lugano kommt im Mitteldrittel durch Linglet (wird Pavel Rosa vorgezogen) zum Ausgleich (29.). Ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt: Domenico Pittis bringt das Heimteam nur vier Minuten später mit seinem Tor in Überzahl erneut in Führung.
In der 43. Minute holt Reto Suri nach, was er im ersten Drittel noch verpasst hatte. Sein Schuss wird von Julien Vauclair abgelenkt, schlägt für Flückiger unhaltbar im Lattenkreuz ein – 3:1, die Luganesi mit dem Rücken zur Wand. 70 Sekunden vor Schluss trifft Suri noch ins leere Tor. Zug schafft den Einzug in den Viertelfinal, Lugano fährt in die Ferien. (sh)
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Tipps von BLICK-Eishockeychef Stephan Roth.
(Benjamin Soland)Bern – Servette (Stephan Roth tippt 3:0)
Bern: Ryan Gardner, der beim 2:1-Overtime-Sieg am Dienstag Servettes Alexandre Picard gegen den Kopf checkte, kann wieder spielen. Dem SCB wurde aufschiebende Wirkung erteilt. Verletzt sind: Andreas Hänni (Hirnerschütterung), Martin Höhener (Wadenbeinbruch), David Jobin (Bein) und Jaroslav Bednar. (A.R.)
Servette: Bei den Genfern sind keine Änderungen zu erwarten. Weiterhin fehlt Captain Goran Bezina (Achillessehne, Saisonende). Zudem dürften Pavel Kubina, Rico Fata, Eric Walsky, Paul Savary und Dave Sutter überzählig sein. (S.R.)
Fribourg – Biel (Tipp 6:1)
Fribourg: Maxim Suschinsky soll der Hoffnungsträger heute in der «Belle» werden. Trainer Hans Kossmann wird den 38-jährigen russischen Altmeister sicher aufs Eis schicken. Für wen bleibt noch offen. Simon Gamache oder Shwan Heins müssen wohl in den sauren Apfel beissen. Kossmann: «Wir brauchen mehr Verkehr vor Reto Berra und offensiv muss etwas mehr gehen. Suschinsky kennen die Bieler nicht und so wird er unberechenbar.» Der Stürmer wurde 2008 unter Gottéron-Legende Slawa Bykow Weltmeister. Lukas Gerber (Hirnerschütterung, Saisonende) fehlt sicher. Über den Einsatz von Sandy Jennin (krank) wird heute entschieden. (B.H.)
Biel: Für Dario Trutmann (Knieprellung), Thomas Wellinger (Knöchelbruch), Gaëtan Haas (Schulter), Mathieu Tschantré (Bruch des Mittelhandknochens), Clarence Kparghai (Brustmuskelriss) und Ahren Spylo (Kreuzbandriss) ist die Saison vorbei. Fraglich ist Ryan MacMurchy. Zudem fällt Gianni Ehrensperger (Verdacht auf Hirnerschütterung) aus. (A.R.)
Zug – Lugano (Tipp 2:3 n.P.)
Zug: Trainer Doug Shedden setzt auf Jussi Markkanen im Tor. Der Finne ist bereit und sagt: «Ich fokussiere mich auf die Dinge, die ich kontrollieren kann und versuche es zu geniessen.» Zudem hat es im gestrigen Training so ausgesehen, als würden die Linien durcheinander gewirbelt. Linus Omark kam neu neben Josh Holden und Reto Suri zum Zug. Lino Martschini, Fabian Schnyder und Fabian Sutter bildeten eine Linie. «Aber wer weiss, ob das am Samstag so bleibt», sagt Shedden mit einem verschmitzten Grinsen. Überzählig ist Andy Wozniewski, verletzt Yannick Blaser. Der Faustschlag von Timo Helbling an Thomas Rüfenacht hat kein Nachspiel für den Zuger Verteidiger. (N.V.)
Lugano: Trotz dem Erreichen des 7. Spiel war Larry Huras nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft. «In den letzten fünf Minuten des Mitteldrittels wurden wir zu passiv und kamen daher unter Druck, im Schlussdrittel kassierten wir einige Strafen zu viel. Die Disziplin in diesen heissen Phasen muss unbedingt verbessert werden.» Normalerweise gilt bei Huras «Never change a winning team.» Der Einsatz von Johann Morant ist mehr als fraglich. Die Ausländer Pavel Rosa und Petteri Nummelin werden genauso wie Leandro Profico und Pierrick Pivron überzählig sein. Es fehlen weiterhin die Langzeitverletzen Daniel Manzato (Knie), Florian Blatter (Saisonende nach Knie-OP) und Brady Murray (Saisonende nach zweiter Schulter OP). (M.U.)
ZSC Lions – Davos (Tipp 1:3)
ZSC Lions: Nachdem die Lions ihren Rekurs zurückgezogen haben, sitzt Verteidiger Severin Blindenbacher heute die zweite Sperre für sein Foul gegen Reto von Arx ab. Ausserdem ist Andri Stoffel (Rücken, Saisonende). Und auch die Rückkehr von Steve McCarthy (Schulter) ist höchst unwahrscheinlich. «Es wäre ein Wunder», sagt Coach Marc Crawford. Und der letztjährige Meisterschütze selbst winkt nach dem gestrigen Training, bei dem er sehr zurückhaltend zur Sache ging, ebenfalls ab. «Ich wünschte, ich könnte spielen. Doch ich bin noch nicht bereit.» Er dürfte also auch heute hinter der Bank stehen. «Das macht keinen Spass. Es ist brutal», sagt der Kanadier. «Doch ich werde einfach positiv bleiben und als Cheerleader tätig sein. Das ist immer noch besser als auf der Tribüne.» Einen Erfolg konnten die Zürcher bereits gestern feiern: Ihre Elitejunioren wurden dank einem Sieg in Bern (4:3 n.V.) zum vierten Mal in Folge Meister. (S.R.)
Davos: Reto von Arx ist für Spiel 7 mit von der Partie, Dino Wieser ebenfalls. Es fehlen Jan von Arx und Peter Guggisberg. Die genaue Aufstellung wird erst am Spieltag erstellt. Eventuell wird Vojtech Polak für den zielschwachen Sniper Petr Sykora eingesetzt. (D.K.)
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Somit verabschieden wir uns von Ihnen! Bereits am Dienstag geht es in deisen packenden Playoffs weiter mit den Halbfinal-Partien. Bis dahin eine gute Zeit! | |
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Sichtbar war die Erleichterung bei Coach Törmänen erst, nachdem die Sirene erklungen ist. Ein Zeichen, wie sehr dieser Gegner den grossen Bär provoziert, ja regelrecht ins Wanken gebracht hat, doch ebendieser hielt sich auf den Beinen. | |
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Bern hat sich, teilweise nicht unglücklich, in diese Serie zurückgebissen. Heute erteilten die Berner dem ausgepumpten Gegner eine Lektion in allen Belangen. | |
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Servette hat die Serie nicht heute verloren, die Grenats waren heute, aber wirklich nur heute, von der ersten Sekunde an unterlegen. Trotz allem krempelten sich die Calvinstädter auf und verkauften sich so teuer wie möglich. | |
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Das wars! Der Vize-Meister kehrt diese Serie heute definitiv! Bern steht im Halbfinal. | |
| 60' |
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Roli Gerber, der in dieser Serie immer wieder positiv überraschte, hat die wohl letzte Aktion deises Abends vergeben, indem er zu lange zögert und ein Abseits fabriziert. Carle kommt danach doch noch zu einem Abschluss, doch Bührer hält. |
| 58' |
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Rubin nimmt Vermin auf amusänte Art den Stock mitten im Spiel weg, doch die Gäste können daraus keinen Gegenzug einleiten. |
| 57' |
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Das Strohfeuer ist sogleich erloschen. Keine Sturmläufe mehr der Gäste. Die Fragen sind soweit wohl alle geklärt. |
| 55' |
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Fahrlässig vergibt Pascal Berger seinen persönlichen Torerfolg. Der Burgdorfer hat die Ecke lange offen, doch lässt sich noch länger Zeit mit dem Abschluss. |
| 54' |
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Gegen nachlässige Berner wollen Romy und Co. anscheinend noch ein Hockeywunder zu erzielen. Ebendieser Romy wird von Fritsche im gegnerischen Drittel über den Haufen gefahren. |
| 54' |
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Die Gäste scheinen Blut geleckt zu haben, nur wenige Sekunden nach dem Treffer kommt Simek zur nächsten Grosschance, doch Bührer ist einmal mehr zur Stelle. |
| 53' |
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Kein Shotout für Bührer. SIMEK zieht auf Zuspiel vom stärksten Genfer von heute, Alex Picard, aus dem Rückraum drauf und vermiest dem SCB-Keeper den Abend. Folglich staucht er seine Vorderleute böse zusammen. |
| 53' |
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TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Bern - SERVETTE 4:1! |
| 50' |
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Furrer vergibt die Chance, sich hier zu profilieren als Torschütze. Der Haudegen schliesst etwas unentschlossen ab, womit die Chance versandet. Man mag es ihm verzeihen. |
| 48' |
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Bührer muss noch einen fiesen Aufsetzter von ganz hinten parieren, macht die Beine allerdings souverän zu. |
| 47' |
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Kaum mehr Emotionen? Na ja Gian-Andrea Randegger begeht noch ein kleines Foul und nimmt sich eine kleine Strafe. |
| 46' |
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Es fällt zurzeit schwer, das Positive in diesem Spiel zu sehen, denn das Ganze ähnelt phasenweise doch sehr einem Trainingsspiel. Immerhin lassen die Grenats den Frust nicht am Gegner aus. |
| 44' |
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Schnelle Heilung bei Almond, der doch auf den Rink zurückkehren kann. Immerhin ein Erfolg, den die Calvinstädter heute Abend feieren können. |
| 43' |
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Almond wirft sich voll in einen Rebound, gleitet aber aus. Der heutige Captain kracht voll in die Bande und wird heute nicht mehr zurückkehren. Wenns nicht läuft... |
| 43' |
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Verdeckter Schuss von Salmelainen, aber diesen Bührer bringt man heute einfach nicht aus der Ruhe. Schwierige Entscheidung für die Medienvertreter, heute den Man of the Match zu wählen. |
| 42' |
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Der Schlussabschnitt - dieser Begriff ist ganz bewusst gewählt - beginnt relativ ruhig. Die beiden Teams tasten sich relativ ruhig gen Schlusssirene. Bertschy legt sich mit Almond an, das hat der Youngster eigentlich nicht nötig bei diesem Spielstand. |
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Eine offene Frage gibt es noch im Schlussdrittel: Spielt Bührer wieder zu null? FInden wir es raus. | |
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Es bleibt Zeit über diese Aktionen zu sprechen, weil die Kräfteverhältnisse auf dem Eis zu klar verteilt sind. Müde Servettiens vermögen nicht mehr im gleichen Sinne dagegenzuhalten, wie in den zwei Wochen davor. | |
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Die Berner ihrerseits lassen sich von nichts und niemandem beeindrucken, nicht einmal durch die vielen Servette-Fouls. Bemerkenswert auch das Fairplay von Collenberg, der nach einem Check gegen den Kopf sofort wieder aufstand, anstatt den Schiedsrichter beeinflussen zu wollen. | |
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Ja, wie will McSorley sein Team jetzt noch motivieren, nachdem er sich selbst bereits in den Kleinkrieg mit den Refs begeben hat. Überaus gnädig, dass es diese bei einer Teamstrafe gegen Servette beiliessen. Der Coach hat sich bereits andere Prioritäten gesetzt. | |
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Dieses deutliche Drittel ist vorbei! | |
| 39' |
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Vermin könnte dem Ganzen schon im Mitteldrittel die Krone aufsetzen, legt sich bei seinem Solo aber die Scheibe minim zu weit vor, sodass der Holland-Schweizer nicht mehr wirklich an den Puck kommt. |
| 37' |
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Nun setzt der SCB zum Schaulaufen an! Ritchie kurvt wunderbar hinter dem Tor herum, danach setzt er LOICHAT herrlich ein, der Stephan zwischen den Beinen erwischt. |
| 37' |
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TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! BERN - Servette 4:0! |
| 36' |
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Mc Sorley will das Ganze anscheinend nicht verstehen, schnauzt den Ref solange an, bis es diesem zu bunt wird und er eine Teamstrafe aussprechen muss. |
| 36' |
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Das dürfte es dann gewesen sein: KINRADE haut von der blauen Linie drauf, der Schuss wird noch von Vukovic, der sich in den Schuss wirft, abgefälscht. |
| 36' |
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TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! BERN - Servette 3:0! |
| 36' |
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Immerhin sind die Gäste wieder zu viert. Gardner kommt zur Topchance. |
| 35' |
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Nächste Chance zur Vorentscheidung: Friedli begeht ein unnötiges Foul in der Mittelzone und muss auf die Kühlbox hinaus. |
| 34' |
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Roli Gerber fährt ungebremst in Collenberg rein und fährt den Ellenbogen raus. "Nur" zwei Plus zehn Minuten für den Emmentaler, was auch mit dem fairen Verhalten des Berners zu tun, der hier nicht unnötig eine Spieldauerdisziplinarstrafe zu schinden versucht. |
| 33' |
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Wieder ein Lebenszeichen der Calvinstädter: Picard setzt sich schön gegen Kinrade durch, mit viel Zug aufs Tor, doch Bührer nimmt sich keine Auszeit und ist auch hier zur Stelle. |
| 32' |
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Die Berner schlagen keinen Profit aus der 4-3 Situation, nun wieder numerisches Gleichgewicht bei vier gegen vier. |
| 30' |
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Roche nimmt seinem Team allerdings den Zweimannvorteil und darf sich seinerseits abkühlen, unnötiges Haken gegen Salmelainen. |
| 30' |
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Chance zur Vorentscheidung: Für eine Aktion gegen Plüss muss Fata auf die Bank. |
| 30' |
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Roche bietet sich eine gute Chance. Der Kanadier schliesst ab, bekommt den Ablenker, doch Stephan ist zur Stelle. |
| 29' |
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Weiteres Boxplay für den Favoriten: Mercier fällt Rubin. |
| 29' |
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Überragend agiert einmal mehr Marco Bührer, der die Aktionen von Fritsche förmlich gerochen hat. Blitzschnell ist der kleine Keeper unten. |
| 28' |
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Das ganze stinkt für Törmänen zum Himmel. Der Finne nimmt sein Timeout. Dies dient wohl eher dazu, den gegnerischen Rhythmus zu brechen als der eignen Regeneration. |
| 27' |
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Ausgerechnet Fata kommt zu einer ersten Torchance seit langem. Marco Bührer gibt sich jedoch keinn Blösse und pariert hier. |
| 26' |
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Nur noch der SCB vermag Hockey zu spielen. Eins ums andere Mal steht ein Mutze frei, doch diese haben jeweils fast ein bisschen Mitleid mit dem taumelnden Gegner. Man sollte hier keineswegs anfangen, zu verspielt zu agieren. |
| 24' |
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Totale Schockstarre bei Servette. Nichts ist mehr von dem Team übrig, welches vorgestern noch aufopferungsvoll kämpfte, um den Bären zu erlegen. Aber natürlich, man kann den Servettiens kaum etwas vorwerfen nach zwei so bitteren Niederlagen. |
| 22' |
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Schöner Pass von Randegger durch die Box zu PLÜSS, der völlig verwaist vor dem Tor steht. Riesiger Jubel auf der Mutzen-Bank, das ist jetzt natürlich ein Traumstart für den Favoriten. |
| 22' |
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TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! BERN - Servette 2:0! |
| 21' |
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Es kommt noch dicker: Servette muss Boxplay spielen. Wer muss raus? RIchtig, Chris Rivera! |
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Weiter geht's! Servette braucht dringend eine Idee! | |
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Denn die Mutzen spielen das Ganze absolut routiniert runter. Mit viel Wille und Biss agiert der Favorit in dieser Partie. Besonders das Stellungsspiel und die "Transission" sehen bislang ganz gut aus. Die Genfer brauchen dringend ein Lebenszeichen. | |
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Alles in allem führt der Gastgeber in dieser "Belle" bislang absolut verdient. Die einzigen Aktionen die Servette wirklich gefährlich machten, ereigneten sich allesamt im Powerplay. | |
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Spielerisch vermag niemand mehr zu brillieren im Startabschnitt - Pause. | |
| 19' |
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Das ganze treibt den Finnen denn auch an die Decke. Der Flügel beschwert sich so intensiv bei Eichmann, dass dieser einen "Zehner" ausspiricht. |
| 19' |
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Unmittelbar vor Cambpell's Rückkehr wird eine Aktion von Vermin nicht geahndet, in der er Salmelainen klar von den Beinen holt. Der Youngster scheint nicht zum ersten Mal in dieser Serie Immunität zu geniessen. |
| 17' |
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Mercier haut den Puck nur Zentimeter am Tor vorbei, da hätte Bührer keine Chance gehabt. Jetzt kommt Servette dem Ausgleich ziemlich nahe. |
| 17' |
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Campbell haut Vukovics Stock kaputt und muss raus. |
| 17' |
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Erste gute Servette-Chance: G.A Randegger schiesst von der blauen Linie, vor dem Tor wird der Puck noch abgelenkt. |
| 15' |
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So langsam vermögen sich die Adler der gegnerischen Zone anzunähern. Diese ersten Versuch bleiben jedoch eher zaghaft, was mit der starken Berner Defensive geschuldet ist. |
| 13' |
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Servette ist zu keiner sofortigen Reaktion fähig. Diese Partie droht schon früh zur Mission Impossible für McSorley und Co. zu verkommen |
| 11' |
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Was für ein Geschenk! Stephan und Walker behindern sich gegenseitig hinter dem Tor, Vermin erbt und spielt zurück auf RITCHIE, der nur noch einzuschieben braucht. |
| 11' |
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TOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! BERN - Servette 1:0! |
| 10' |
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Souveränes Boxplay der Bären, Loichat steht ab sfort wieder zur Verfügung. |
| 9' |
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Picard mit einem dynamischen Antritt, aber Beat Gerber durchschaut den klugen Québécois. |
| 8' |
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Was tut Loichat da? Die Überrashung der bisherigen Serie haut Carle in der gegnerischen Zone völlig unnötig um - Strafe! |
| 7' |
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Dem Spiel geht in dieser Startphase die Härte ab. Zu klar scheinen derzeit die Kräfteverhältnisse verteilt. |
| 5' |
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Es folgt die nächste Hundertprozentige: Roche umkurvt seine Gegenspieler und zieht hemmungslos drauf, Stephans Stockhand kann dennoch probieren. |
| 4' |
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Sogleich die nächste Torchance für den SCB: Ritchie zieht nach dem Bully auf den Kasten, Vermin kann nachdoppeln. Am Ende fehlen die entscheidenden Zentimeter. |
| 4' |
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Wieder einmal eine Chance, Sherwey knallt das Hartgummi auf den Kasten, worin Stephan aber freie Sicht hat und problemlos pariert. |
| 3' |
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Klare Vorteile für die Berner in dieser Startphase. Von den Grenats kommt zurzeit nicht viel, was vor allem daran liegt, dass die Mutzen exzellent stehen. |
| 1' |
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Erstes Zeichen: Kinrade mit einem Riesenhammer von der blauen Linie, irgendwie geblockt, Rüthemann hätte im Chaos beinahe erben können, scheitert aber knapp. |
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Es ist angerichtet, der Showdown hat begonnen! | |
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Happige personelle Änderungen zu diesem deciding Game: Bei Servette muss Rico Fata den kranken Ryan Keller ersetzen, wogegen bei Bern Jeff Campbell, der gestern noch mit Langenthal im EInsatz stand, anstelle des routinierten Petr Sykora II zum Handkuss kommt. "Atom-Jeff" stürmt denn auch mit Ritchie und Vermin. | |
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Geleitet wird diese Partie erneut von Eichmann und Stricker, welche die Vernetz-Halle am Donnerstag in der Verlängerung zu einem rechtsfreien Raum erklärten. Es wird heute bestimmt mit Argusaugen auf das Duo geachtet. | |
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Der SCB hingegen muss sich gegen Behauptungen werden, von seinem Topskorer abhängig zu sein, welcher das Spiel in Genf durch eine Doublette im Schlussdrittel beträchtlich prägte. Daher dürfte es kaum verwundern, sollten die Genfer erneut alles versuchen, den Power-Foward zu provozieren, wie dies Rivera schon mehrmals in dieser Saison versuchte. | |
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Bei Servette zuallerst natürlich die Frage nach der mentalen Befindlichkeit. Schon viele Rückschläge hatte dieses Team zu verkrafte, aber zwei Mal so bitter zu verlieren wie zuletzt, dass muss doch ganz einfach an den Nerven kratzen... | |
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Die "Belle" steht in dieser Serie an. Nur logisch, denn wir haben über diese zwei Wochen hochklassiges, umkämpftes und temporeiches Hockey gesehe, welches nun im K.O-Spiel in der Postfinance-Arena gipfelt. | |
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INTERWETTEN.COM glaubt kaum noch an die Servettiens. Wer auf Chris McSorleys Taktik setzt, kann einen dicken Gewinn einstreichen. | |
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Herzlich willkommen zum Playoff-Viertelfinal zwischen dem SC Bern und dem Genf-Servette HC. | |
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Aufstellung Bern: M. Bührer, B. Gerber, G. Kinrade, B. Ritchie, J. Vermin, J. Campbell, F. Collenberg, B. Heldstab, M. Plüss, I. Rüthemann, M. Loichat, P. Furrer, F. Randegger, T. Roche, P. Berger, D. Rubin, R. Gardner, S. Kreis, T. Scherwey, A. Berger, C. Bertschy, C. Neuenschwander -- Ersatz: | |
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Aufstellung Servette: T. Stephan, G. Randegger, D. Vukovic, D. Fritsche, K. Romy, A. Picard, M. Carle, M. Gautschi, R. Fata, C. Almond, J. Simek, F. Iglesias, J. Mercier, T. Salmelainen, J. Fritsche, J. Walker, E. Antonietti, S. Friedli, C. Rivera, R. Gerber, J. Savary -- Ersatz: |
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