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Adi Wichser: Nati-Absage

  • Publiziert: 13.04.2008, Aktualisiert: 20.01.2012
  • Von Marcel Allemann
play Mit entzündetem Nerv und einer kleine Diskushernie spielte Adrian Wichser die Playoffs. (Keystone)

Es wurde gehütet wie ein Staatsgeheimnis: ZSC-Topskorer Adi Wichser (28) war in den Playoffs verletzt! Gestern hat er deshalb für die WM abgesagt.

Es geschah im ersten Halbfinal-Match gegen Davos. «Im letzten Drittel hatte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Rücken», erinnert sich Adrian Wichser. Diagnostiziert wurde anschliessend eine kleine Diskushernie. Zudem entzündete sich der Nerv am
Rücken. Adi: «Phasenweise war auch das Gelenk wie blockiert, ich konnte mich kaum drehen und hatte dadurch jeweils grosse Probleme in den Zweikämpfen.»

Er biss sich durch

Doch resignieren kam für den Stürmer-Star nicht in Frage, obwohl man sein vorzeitiges Ausscheiden zunächst in Betracht zog. Er schluckte entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel – und biss sich durch. Das Einzige, was er gelegentlich ausliess, waren die Trainings. «In den Halbfinals gegen Davos und im ersten Finalspiel gegen Servette hatte ich wirklich Mühe. Danach ging es erstaunlicherweise wieder besser», erzählt die Zürcher Leaderfigur.

Diese Heldentat von Wichser passt zu diesem Meisterteam der ZSC Lions – gemeinsam standen sie alles durch. Aufgeben kam nicht in Frage.

Doch nun muss Wichser definitiv die Segel streichen. Gestern sagte er Nati-Trainer Ralph Krueger für die WM (2.–18. Mai in Kanada) ab. «Es bringt nichts, wenn ich mich jetzt noch weiter durchseuche», begründet der ZSC-Star. «Ich bin als Sportler an einem Punkt angelangt, an dem ich sagen muss, dass es besser ist, wenn ich jetzt eine Pause mache, meinen Rücken regeneriere und anschliessend neu aufbaue.»

Leicht ist ihm dieser Entscheid nicht gefallen: «Wenn ich meine Nati-Kollegen an der WM via Fernseher im Einsatz sehe, wird es bestimmt schmerzen, dass ich nicht dabei sein kann.»

Nati-Programm

9. April in Zuchwil
Schweiz – Tschechien 3:2

11. April in Winterthur

Schweiz – Tschechien 3:4

18. April in Kreuzlingen

Schweiz – Norwegen 19.45 Uhr

19. April in Langenthal

Schweiz – Norwegen 17.00 Uhr

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Eishockey

National League A

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Runde 50 National League A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 EV Zug 50 173:131 98
2 HC Davos 50 155:117 98
3 HC Fribourg-Gottéron 50 156:120 94
4 Kloten Flyers 50 158:117 91
5 SC Bern 50 153:130 87
6 HC Lugano 50 152:150 79
7 ZSC Lions 50 136:129 77
8 EHC Biel 50 114:128 68
9 Servette Genf 50 117:126 67
10 SCL Tigers 50 124:166 52
11 HC Ambri-Piotta 50 102:153 49
12 Rapperswil-Jona Lakers 50 99:172 40