Biel gewinnt Strichkampf in Langnau Vom 0:3 zum 8:3: Kloten zerzaust Lugano

Kloten demontiert nach anfänglichen Schwierigkeiten Lugano. Biel, Ambri, Zug, der ZSC und Lausanne fahren ebenfalls Siege ein. Alle Highlights gibts jetzt im Video!

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 30 97:72 60
2 SC Bern 28 86:63 59
3 EV Zug 28 87:63 57
4 Lausanne HC 29 90:76 48
5 EHC Biel 30 90:84 44
6 EHC Kloten 28 93:90 41
7 HC Davos 29 86:84 41
8 HC Lugano 30 84:102 39
9 Genf-Servette HC 29 71:84 38
10 SCL Tigers 29 69:87 36
11 HC Fribourg-Gottéron 28 70:95 30
12 HC Ambri-Piotta 30 70:93 29

Eishockey

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Kloten - Lugano 8:3


Das Spiel:
Zunächst läuft es brutal für Kloten. Obwohl der Gastgeber das Spielgeschehen dominiert, trifft im 1. Drittel nur Lugano. Goalie Boltshauser lässt sich durch Bertaggia, Zackrisson und Fazzini bezwingen und muss nach nur 7 Schüssen das Feld für Nyffeler räumen. In der ersten Pause krempelt Kloten-Coach Tirkkonen alles um. Und plötzlich fügen sich die Puzzle-Teile auf wundersame Weise zusammen. Santalas Tor bringt die Hoffnung zurück, Back und Praplan sorgen mit je einem «Bully-Goal» für den Ausgleich. Lugano fällt wie ein Kartenhaus zusammen. Und Kloten fliegt übers Eis. Auch die bisher in dieser Saison torlosen Obrist und Homberger treffen: 5 Tore in 15 Minuten! Im Schlussabschnitt räumt Bieber, ebenfalls mit dem ersten Saisontor, früh letzte Zweifel am Ausgang der Partie aus. Danach schraubt Captain Hollenstein mit einer Doublette das Skore auf 8:3.

Der Beste: Patrick Obrist (Kloten). Der Österreicher schiesst nicht nur sein erstes Saisontor, sondern leitet mit einem Assist auch die grandiose Klotener Wende ein.

Die Pflaume: Maxim Lapierre (Lugano). Der Kanadier steht im desaströsen Mitteldrittel bei drei Gegentoren auf dem Eis.

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SCL Tigers – Biel 3:5


Das Spiel:
Strichkampf pur in der Ilfishalle, sowohl die SCL Tigers wie auch Biel haben vor der Partie 33 Punkte auf dem Konto und liegen gemeinsam knapp unter dem Strich. Das Heimteam erwischt den besseren Start, der Finne Eero Elo legt ein herrliches Solo aufs Eis und trifft zum 1:0. In der Folge verpassen die Tigers die Vorentscheidung, sie vergeben viele gute Möglichkeiten. Das rächt sich. Innerhalb von 280 Sekunden wenden die Bieler den Match. Erst gleicht Micflikier im Powerplay – mit seinem ersten Treffer seit über 700 Minuten – aus, dann lenkt Horansky den Puck zum 2:1 ins Netz. Nach Earls 4:1 elf Minuten vor Schluss scheint alles klar. Doch die Tigers kommen mit einem Doppelschlag innert 35 Sekunden noch einmal zurück. Schliesslich rettet Kevin Fey Biel mit dem 5:3 ins leere Tor den ersten Sieg nach drei Pleiten.

Der Beste: Eero Elo (Tigers). Der Finne bei Langnau trumpft gross auf, erzielt zwei schöne Treffer und bereitet einen weiteren vor.

Die Pflaume: Marco Maurer (Biel). Sein Stockschlag sechs Minuten vor Schluss bringt Langnau zwei Tore und sein Team ins Zittern.

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Ambri - Bern 6:3


Das Spiel:
Bitter Abend für Berns Ersatz-Goalie Joel Aebi. Erstmals überhaupt schenkt ihm Trainer Kari Jalonen in der Meisterschaft von Beginn an das Vertrauen. Nur, um es ihm dann 14 Minuten vor Schluss beim Stand von 3:4 wieder zu entziehen – und um ihn auszuwechseln. Berns Schlussmann wird von seinen Vorderleuten bös im Stich gelassen. Beim 2:2 kommt Elias Bianchi alleine herangestürmt. Beim 3:4 Janne Pesonen. Der Meister enttäuscht auf der ganzen Linie, verliert auch Maxime Macenauer, der im ersten Drittel in die Bande kracht. Ambri siegt mit Goalie Descloux zum zweiten Mal in Folge.

Der Beste: Janne Pesonen (Ambri): Der Finne bereitet das 3:3 vor und schiesst das 4:3 gleich selbst.

Die Pflaume: Sämi Kreis (Bern): Unglaublicher Scheibenverlust in der eigenen Zone. Bianchi profitiert, trifft zum 2:2.

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Zug – Davos 5:2


Das Spiel:
Die Zuger lassen sich vom lange währenden Rückstand – Verteidiger Schlumpf verhilft dem HCD mit einem unglücklichen Eigentor zur 1:0-Führung – nicht beirren. Sie wissen, dass sie wie schon am letzten Samstag in Lugano das Zeug zu einer Wende haben. Goalie Stephan hält sein Team so lange im Spiel, bis die Offensiv-Maschinerie geölt ist. Solide gehen die Zuger im Mitteldrittel 2:1 in Führung, doch die Bündner bleiben dran, hätten immer noch genügend Spielanteile, um dem EVZ das Leben wieder schwer zu machen. Mit drei Toren in knapp vier Minuten aber weisen die Zuger die Bündner zurecht.

Der Beste: Diem (Zug). Der Center der 4. Sturmlinie vereint offensiven Spielwitz, defensives Gewissen und starke Physis.

Die Pflaume: Rahimi (Davos). Bei zwei Gegentoren auf dem Eis, hat seine Topform noch nicht ganz erreicht.

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Servette - ZSC Lions 1:2 n.P.


Das Spiel:
Mit dem ersten Torschuss (Wick) in Führung liegend, wählen die Zürcher die Option «Komfort» und geben die Führung wieder preis. So muss der Gast bis ins Penaltyschiessen, um seinen 12. Auswärtssieg einzufahren. Die Genfer können nicht verbergen, dass sie sieben Verletzte zu beklagen haben und ihr Selbstvertrauen im Keller ist (fünf Niederlagen in Serie). Trotzdem reichts dank Simeks Ausgleich (31.) zu einem Punktgewinn. Blumen gibts für Jonathan Mercier, der den bisherigen Klubrekord von Goran Bezina mit seinem 536. Spiel für Genf einstellt. Bezina gratuliert per Videobotschaft.

Der Beste: Wick (ZSC) Der Zürcher Topskorer erzielt die 1:0-Führung und verwertet seinen Penalty.

Die Pflaume: Almond (Genf). Muss an seiner Abschlussschwäche arbeiten, damit Genf vom Strich wegkommt. Neun Skorerpunkte für einen Internationalen sind zu wenig.

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Lausanne - Fribourg 3:1

 
Das Spiel:
Lausanne, ohne den kranken Verteidigungsminister Jonas Junland, ist hinten zwar anfällig, aber fast alle Torgelüste der Fribourger macht Altmeister Cristobal Huet (41) im Waadtländer Tor zunichte. Die Fribourger Offensive ist eine einzige Katastrophe. Andere Teams dieser Liga gewinnen mit den Chancen der Saanestädter zwei Partien locker. Rivera, Sprunger, Ritola, Mottet, Mauldin und Neuenschwander sind bei der vierten Saisonniederlage gegen Lausanne die grössten Sünder. Getoppt werden sie aber von Anton Gustafsson, der schiesst sogar am verlassenen Tor vorbei. Ein Doppelausschluss bringt Fribourg zwar im zweiten Abschnitt in Führung, aber dann ist Schluss. Lausanne dreht aus den wenigen Chancen bis zur zweiten Pause die Partie und als Joël Genazzi nach 95 Sekunden im Schlussdrittel seinen zweiten persönlichen Treffer erzielt, ist die Partie gelaufen.

Der Beste: Joël Genazzi, der Lausanne-Verteidiger ist der beste Stürmer auf dem Eis und erzielt zwei Tore. Zudem übernimmt er noch die Rolle des kranken Jonas Junland als Verteidigungsminister.

Die Pflaume: Anton Gustafsson, der Fribourger-Stürmer trifft nicht einmal das verlassene Tor.

Publiziert am 29.11.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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2 Kommentare
  • Concolor  Shalako 30.11.2016
    Alles spricht für Kloten.. Denn mit ihrem Mut zur Finanziellen Abspeckung und Bescheidenheit, beweisen sie auf dem Feld Zusammenhalt und gute Arbeit, was man vom Altersheim Lugano nicht unbedingt behaupten kann...
    Die Führung ist eben auch mitschuldig.
  • Martin  Schuster 29.11.2016
    HC Lugano
    Doug Shedden (war letzte Saison nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, mehr nicht) + Roland Habisreutinger (baut seit Jahren ein neues "Hockeyrentner-Paradies" auf) bitte abtreten, sofort !!!