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NLA Schweiz
Beginn: 23.12.2016 19:45 Uhr
vs
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SC Bern
HC Fribourg-Gottéron
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4:3 gegen Schlusslicht Gottéron im Video SCB feiert Weihnachten als Leader

Schlusslicht Gottéron fordert den Mutzen alles ab. Der SCB lässt sich am Ende aber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und darf als Tabellenführer die Weihnachtsfeier in Angriff nehmen. Hier gehts zum Round-Up der letzten NLA-Runde des Jahres 2016.

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SC Bern – Fribourg-Gottéron 4:3 Den Ticker zum Nachlesen gibts hier.

 
Das Spiel:
Der SCB feiert Weihnachten als Leader, braucht für den Sieg aber einigen Dusel, die Entscheidung fällt erst in letzter Minute! Bern liegt vor dem Match 38 Punkte vor Schlusslicht Gottéron und geht als haushoher Favorit in die Partie. Doch es sind die Gäste aus der Westschweiz, welche den besseren Start erwischen. Neukom fährt übers halbe Eisfeld und bezwingt SCB-Goalie Genoni mit einem Verlegenheitsschuss. 34 Sekunden vor der ersten Pause sieht auch Gottéron-Keeper Saikkonen, der den Vorzug vor Conz erhält, unglücklich aus. Lasch versenkt den Abpraller per Volley zum Ausgleich. Im Mitteldrittel sehen die beiden Torhüter gleich noch je ein weiteres Mal schlecht aus. Zuerst verliert Saikkonen vor Reicherts 2:1 die Übersicht, dann lässt Genoni – trotz freier Sicht – einen Leeger-Weitschuss zum 2:2 passieren. Nach dem 3:2 von Plüss im Powerplay gelingt Bykow sieben Minuten vor Schluss das 3:3. Nach einem weiteren Genoni-Flop. Die Entscheidung fällt erst 50 Sekunden vor Schluss! Topskorer Arcobello hämmert den Puck zum 4:3 unter die Latte.

Der Beste: Ryan Lasch (Bern). Der wirblige Stürmer sorgt immer wieder für Gefahr und schiesst das wichtige 1:1.

Die Pflaume: Yannick Rathgeb (Fribourg). Ein völlig unnötiger Check gegen den Kopf von Berns Moser. Plüss nützt die Strafe zum 3:2 aus.

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ZSC Lions – HC Lugano 4:2 Den Ticker zum Nachlesen gibts hier.


Das Spiel:
Ablenker sind zunächst Trumpf. Erst gibt Lugano-Routinier Ryan Gardner im Powerplay einem Schuss von Ryan Wilson die entscheidende Richtungsänderung. Dann macht Chris Baltisberger beim ZSC-Ausgleich einen Schlenzer von Patrick Geering scharf. Die Zürcher sind dann zwar spielbestimmend, aber insgesamt zu harmlos. Und nach einem der seltenen Lugano-Konter erhält Julian Walker ein Penalty zugesprochen. Der Nati-Stürmer scheitert aber an Lions-Goalie Niklas Schlegel. Im Schlussabschnitt bringt der Schwede David Rundblad die Gastgeber in Führung. Inti Pestoni doppelt kurz darauf nach. Mit einem Powerplay-Treffer macht Dario Bürgler das nicht sehr prickelnde Spiel wieder etwas spannend. Doch 26 Sekunden vor Ende macht Pius Suter mit dem Schuss ins leere Tor alles klar. Damit gewinnen die Zürcher auch das dritte NLA-Spiel der Saison gegen die Tessiner, welche nun nach drei Pleiten in der Weihnachtswoche wieder in der Krise sind.

Der Beste: Chris Baltisberger (ZSC). Erzielt den 1:1-Ausgleich und ist der Vorkämpfer. Geht auch bissig zur Sache, obwohl er angeschlagen ist.

Die Plaume: Stefan Ulmer (Lugano). Dem österreichischen Verteidiger gelingt wenig. Dazu kassiert er eine Minus-3-Bilanz.

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SCL Tigers – HC Davos 2:1 Den Ticker zum Nachlesen gibts hier.


Das Spiel:
Der HC Davos beginnt stark, nimmt den Schwung vom Vorabend und dem 6:2-Sieg gegen Biel mit. Gleich vier Mal können die Bündner im Startdrittel Powerplay üben, erst im vierten Anlauf klappt es mit dem Tor. Es ist bloss der 1:1-Ausgleich, weil Roland Gerber zuvor komplett entgegen dem Spielverlauf nach einem seltenen Langnauer Konter das 1:0 für das Heimteam gelingt. SCL-Coach Ehlers dreht in der Pause die richtigen Knöpfe, das Mitteldrittel verkommt zum totalen Patt: Keine Tore, kaum Torchancen. Als Rob Schremp mit einem kuriosen, wohl mehrfach abgefälschten Weitschusstor zu Beginn des Schlussdrittels das 2:1 schiesst, ist das bereits die Entscheidung. Davos findet kein Mittel gegen den Ehlers-Beton, kommt nicht mal zu einer richtigen Ausgleichschance.

Der Beste: Damiano Ciaccio (SCL). Der Langnauer Torhüter hält seine Farben im Startdrittel im Spiel. Statt Vorentscheidung für Davos lautet der Zwischenstand 1:1.

Die Pflaume: Lindgren (Davos). Für einmal ist der Davoser Topskorer total unsichtbar.

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HC Lausanne – HC Ambri-Piotta 5:1 Den Ticker zum Nachlesen gibts hier.


Das Spiel:
Lausanne kann im letzten Spiel des Jahres seine Position auf Rang 4 festigen. Nach 2 Auswärtssiegen gewinnen die Waadtländer zum dritten Mal in Folge. Gegner Ambri wirkt zu harmlos vor Huet, zu fehleranfällig in der Abwehr und schiesst auch beim zweiten Besuch in der Malleyhalle nur ein Tor. Zuwenig um Punkte abzuholen. Harri Pesonen ist die überragende Figur in diesem Spiel. Zwei Tore und ein Assist gehen auf sein Skorerkonto. Trotz der hohen Anzahl an Strafen fällt nur ein Tor in Überzahl.

Der Beste: Harri Pesonen (Lausanne). Sprüht vor Spielfreude. Spielt mannschaftsdienlich und sieht auch seine besser platzierten Mitspieler (Walsky beim 5:1). Brilliert durch seinen Torinstinkt (Saisontore 10 und 11) und drängt sich als Teamleader auf.

Der Schlechteste: Zurkirchen (Ambri). Der Ambri-Hüter kann sich über Arbeit nicht beklagen. Seine Vorderleute schnitzern ordentlich. Da ist auch Zurkirchen nicht ohne Fehl und Tadel. Bei 2 Gegentoren mitschuldig. Muss in der 35. Minute seinen Platz räumen.

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EHC Kloten – Genève-Servette HC 1:2 n. P. Den Ticker zum Nachlesen gibts hier.


Das Spiel:
Kloten kassiert im 33. Spiel zum 24. Mal das 0:1. Diesmal allerdings erst im zweiten Drittel. Nachdem die Zürcher 103 Sekunden mit zwei Mann mehr ungenutzt verstreichen lassen, hebelt Servette-Topskorer Romain Loeffel mit einem Pass die gesamte Klotener Abwehr aus den Angeln. Daniel Rubin trifft nach 24 Minuten zum 1:0. Doch, oh Wunder, neun Minuten später gleicht Robin Leone in Überzahl aus.Die Entscheidung fällt im Penaltyschiessen: Bei Servette treffen Nathan Gerbe und Nah Rod auf spektakuläre Art und Weise. Bei Kloten einzig Drew Shore. Für den EHC die siebte Pleite in Serie.

Der Beste: Nathan Gerbe (Servette): Hat sich die Auszeichnung alleine schon durch seinen genialen Penalty verdient.

Die Pflaume: Lukas Frick (Kloten): So viele Scheibenverluste leisten sich andere während einer ganzen Saison.

Publiziert am 23.12.2016 | Aktualisiert am 02.01.2017
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1 Kommentare
  • Simone  Bürgler 23.12.2016
    Die Eishockey Ticker sind schon eine tolle Sache. Krass ist nur, wie gross die Unterschiede sind. Bei manchen fühle ich mich gut informiert, bei anderen gar nicht. Wieso ist das nicht einheitlich? Beispiel: bei manchen kommt minutenlang kein Eintrag. Die Minute ist auch nicht bei jedem Eintrag angegeben. Ich frage mich wieso? Ich will doch wissen, in welcher Minute das Tor fällt! Schade, dass nicht alle das gleiche Niveau haben.
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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 39 120:89 83
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 39 130:102 74
5 EHC Biel 40 118:116 56
6 HC Lugano 41 115:137 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 40 100:111 54
9 EHC Kloten 39 114:130 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39