Siegesserie gerissen SCB kriegt von Kloten aufs Dach

Der SCB will gegen Kloten den zehnten Liga-Sieg in Serie eintüten und geht dann mit 1:8 unter. Der ZSC gewinnt in Davos. Zug schlägt Servette und Fribourg bezwingt die Tigers.

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 SC Bern 39 120:89 83
2 ZSC Lions 40 127:97 80
3 EV Zug 37 116:82 78
4 Lausanne HC 39 130:102 74
5 EHC Biel 40 118:116 56
6 HC Lugano 41 115:137 55
7 HC Davos 38 114:107 54
8 Genf-Servette HC 40 100:111 54
9 EHC Kloten 39 114:130 46
10 SCL Tigers 40 94:118 45
11 HC Ambri-Piotta 39 97:123 41
12 HC Fribourg-Gottéron 38 98:131 39

Eishockey

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​Bern – Kloten 1:8

 

Das Spiel: Nach neun Siegen in Serie läuft der Meister gegen Kloten in ein Debakel, verliert 1:8! Das Unheil beginnt im zweiten Drittel. Nach 23 Minuten kann Simon Bodenmann die Scheibe nicht kontrollieren. Serge Weber bringt mit seinem ersten NLA-Tor die Flieger in Führung. Eine Minute später doppelt Tommi Santala nach, trifft in Unterzahl! Es ist der erste Shorthander, den der SCB in dieser Saison kassiert. Nach 29 Minuten befördert Eric Blum die Scheibe ins eigene Tor. Daniele Grassi und Drew Shore erhöhen noch vor der Pause auf 5:0. Und das alles an dem Abend, an dem Marco Bührer geehrt wird. Die Nummer 39 des vierfachen Berner Meister-Goalies wird unters Hallendach gezogen - und nie mehr vergeben.

Der Beste: Denis Hollenstein (Kloten): Der Leader geht nach der 0:7-Klatsche vom Vortag gegen Zug vorraus, schiesst zwei Tore und bereitet einen Treffer vor.

Die Pflaume: Tristan Scherwey (Bern): Verliert am Ende die Nerven. Wüster Check an Kloten-Grassi.

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Davos – ZSC Lions 1:2

 

Das Spiel: Die ZSC Lions polieren ihre starke Auswärtsbilanz weiter auf Hochglanz: zehnter Sieg im zwölften Anlauf. Nach Pestonis Führungstreffer lassen die Zürcher zwar zahlreiche Möglichkeiten verstreichen, behalten aber trotzdem den Taktstock in der Hand. Das 2:0 durch Trachsler ist dann irgendwann nur die logische Konsequenz der Machtverhältnisse auf dem Eis. Zürich zeigt eine durchs Band sattelfeste Leistung, ohne die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit ausloten zu müssen. Der HCD kommt erst nach Eggenbergers Anschlusstreffer mit etwas Karacho, nimmt aber nicht mehr genug Schwung auf, um Zürich ernsthaft unter Druck setzen zu können.

Der Beste: Blindenbacher (ZSC). Aufbauarbeit vom Feinsten, Pässe wie aus dem Lehrbuch.

Die Pflaume: Schneeberger (Davos). Vor dem 0:2 von Chris Baltisberger übertölpelt.

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Zug – Servette 5:1

 

Das Spiel: Die Zuger schiessen zwei Powerplay-Tore sowie zwei Shorthander. Das regelmässige Training der Special Teams zahlt sich endlich aus. Und der neue Leader poliert damit die zuvor schlechte Überzahl-Statistik etwas auf. Wie schon am Vorabend in Kloten ebnen die EVZ-Söldner, die kurz vor Quali-Hälfte so richtig auf Touren kommen, den Weg zum Sieg. Die Servettiens haben in der Offensive nichts entgegenzusetzen, ihr Rumpelhockey hat zudem etwas an Bedrohlichkeit verloren.

Der Beste: Holden (Zug). Oldie but Goldie. Der 38-jährige Kanadier scheffelt in diesem Spiel vier Skorerpunkte.

Die Pflaume: Mercier (Servette). Mit einem Fehlpass im Powerplay schickt der Verteidiger die Zuger auf den Weg zum 5:1.

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Fribourg – SCL Tigers 5:3

 

Das Spiel: Gottéron zittert sich zum Sieg. Zwei Drittel lang rennen die Fribourger an, aber die cleveren Tiger gehen mit einer 3:2-Führung ins Schlussdrittel. Sie können, anders als am Freitag gegen Davos, dieses Mal die knappe Führung nicht über die Runden bringen. Greg Mauldin dreht mit einem Doppelpack innert 115 Sekunden die Partie und Mattias Ritola macht 174 Sekunden später den Sack endgültig zu. Die Fribourger, die erstmals diese Saison mit ausländischen Stürmer antreten, können wieder von den Playoffs träumen.

Der Beste: Greg Mauldin, der Amerikaner im Gottéron-Dress dreht die Partie innert 115 Sekunde zu Gunsten der Saanestädter und bringt die Playoff-Hoffnung zurück.

Die Pflaume: Eero Elo, der finnische Stürmer der SCL Tigers ist nicht zu sehen.

Publiziert am 19.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016
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3 Kommentare
  • Daniel  Furter aus Bern
    20.11.2016
    ...was WÜSTER check?? Das war Schulter an Schulter, Ellenbogen unten! Hart ABER FAIR!!! 5min Spieldauer??? Wo sind wir da? Im Schulbubenhockey? Absolut unverständlich!
  • Wobmann  René aus Hinterkappelen
    19.11.2016
    Die Berner haben wohl gedacht, dass sie Kloten nach der 0:7 Heimliederlage gegen Zug zuhause gleich mit 10:0 heimschicken können! Torverhältnis bei Kloten nach diesen 2 Spielen wieder ausgeglichen!
    • Antonio  Andreano aus Richterswil
      20.11.2016
      Der EHC ist und bleibt diese Saison eine Wundertüte.
      Ist auch recht, wirds wenigstens nie langweilig! :-)