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Die Distanz zwischen Columbus im US-Bundesstaat Ohio und der Metropole New York beträgt rund 750 Kilometer. Der ideelle Unterschied zwischen den Columbus Blue Jackets und den New York Rangers beträgt aber Lichtjahre.
Das Expansions-Team aus Columbus ist seit 2000 in der NHL und hat noch nie eine Playoff-Runde überstanden. Die Rangers sind seit ihrer Gründung 1926 fester Bestandteil der Liga der Welt, gehören zu den «Original Six» und haben viermal den Stanley Cup gewonnen.
Daniel Steiner, der Langnauer, hat sich bei den Blue Jackets im Sommer spontan für ein Probetraining angeboten, wurde eingeladen und durfte ein Testspiel mit der NHL-Mannschaft bestreiten. Andres Ambühl hingegen wurde von den New York Rangers schon während der letzten Saison beobachtet, durch die Scouting-Zentrifuge gejagt und dann mit einem Vertrag nach Übersee gelockt. Später heuchelten die Rangers Interesse und pochten darauf, dass Ambühl einige Wochen vor dem Start des Trainingscamps nach New York kommt und sich an die Umstände gewöhnt.
Ein skeptischer Blick von Coach John Tortorella genügte dann, und die Chose war für Ambühl nach fünf Tagen, ein paar Trainings und einem Spiel im Farmteam praktisch erledigt. Jetzt muss sich der international bewährte Ambühl einen Platz in einer Liga erkämpfen, die höchstens von der Verbissenheit an die NLA heranreicht.
Bei den grossen New York Rangers ist das aufwendige Scouting-System auch nicht vor deftigen Schaumschlägereien gefeit; die Columbus Blue Jackets haben sich einige lästige Reisen in die Schweizer Täler gespart und haben ihren Schweizer mindestens einmal in Aktion gesehen.
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Steiner verabschiedet sich bei den SCL Tigers. (Keystone)