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Mark Streit und Jonas Hiller kommen in der Nacht auf Samstag mit ihren NHL-Klubs zu Erfolgserlebnissen. Daran sind die beiden Schweizer selbst massgeblich beteiligt.
Streit sorgt für Befreiungsschlag
Streit erzielte beim 4:3-Overtime-Sieg seiner New York Islanders das siegbringende Tor. Gegen die Washington Capitals schiesst der Berner Verteidiger nach 53 Sekunden der Verlängerung mit einem Slapshot seinen zweiten Saisontreffer. Im Mitteldrittel hat Streit, der mit einer Plus-2-Bilanz und knapp 25 Minuten Einsatzzeit vom Eis geht, das 3:3 durch Doppeltorschütze Frans Nielsen vorbereitet.
Für die Islanders ist der Sieg ein Befreiungsschlag. Zum einen beendet der Verein aus Long Island die sechs Spiele dauernde Siegesserie der Capitals und darf seinerseits erstmals zwei Siege in Folge feiern. Von den ersten zehn Partien hatten die «Isles» nur gerade eine gewonnen.
Starker Auftritt von Jonas Hiller
Die Anaheim Ducks mit Jonas Hiller schiessen sich gegen die Vancouver Canucks so richtig den Frust vom Leib. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und dem drohenden Rückfall auf den letzten Rang in der Western Conference gewinnen die Kalifornier gleich 7:2. Die Wende benötigt allerdings Anlaufzeit.
Nach 279 Sekunden liegen die Ducks 0:2 im Rückstand, ehe sie im Mitteldrittel für den Umschwung sorgen. Hiller, der am Dienstag beim 3:6 in Toronto fünf der sechs Treffer im Powerplay kassiert hat, wehrt insgesamt 36 Schüsse ab. In den letzten zwei Dritteln hat der Appenzeller mit 28 Paraden eine makellose Fangquote. (sda/mpe)