Islanders ziehen den Schweizer dem Superstar Kovaltchuk vor Ritterschlag für Mark Streit

  • Publiziert: 04.02.2010, Aktualisiert: 03.01.2012
  • Hans-Jörg Gasser

Mark Streit haben die New York Islanders lieber als den Super-Russen Ilja Kovalchuk. Der Schweizer ist äusserst wichtig für die «Isles».

Seit seinem Wechsel von den Montreal Canadiens zu den New York Islanders im Sommer 2008 ist Mark Streit (32) bei den «Isles» eine feste Grösse. Regelmässig bekommt der Schweizer Nati-Verteidiger in den Spielen seines Klubs am meisten Eiszeit.

Wie wichtig Streit für den 4-fachen Stanleycup-Gewinner (1980 bis 1983) ist, zeigt nun der Fakt, dass die Islanders wegen ihm sogar darauf verzichten, mit Ilja Kovalchuk (26) einen der weltbesten Stürmer zu verpflichten.

Weil der Vertrag des Russen bei den Atlanta Thrashers im Sommer ausläuft, möchte ihn sein Klub noch während dieser Saison abgeben. Denn nur so könnten die Thrashers noch etwas für Kovalchuk bekommen.

Die Islanders waren heiss auf Kovalchuk. Er sollte der Mann werden, der sie in die Playoffs schiesst. Die Trashers wollten einem Deal aber nur zustimmen, wenn im Gegenzug Mark Streit zu ihnen kommt.

Doch das kam für die Islanders überhaupt nicht infrage. Zu wichtig ist ihnen Streit. Und dieser Entscheid kommt einem Ritterschlag gleich.

Bereits 29 Skorerpunkte (7 Tore/22 Assists) buchte Streit in dieser Saison für sie. In seiner eindrücklichen NHL-Karriere hat er in 335 Spielen 194 Punkte (48/146) auf dem Konto.

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