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Mit einem 2:1-Sieg im letzten Spiel in Detroit entschieden die Penguins die Serie mit 4:3 Siegen zu ihren Gunsten. Der Qualifikationsvierte aus der Eastern Conference realisierte ausgerechnet im Entscheidungsspiel den einzigen Auswärtssieg dieser Finalserie. Zudem gelang Pittsburgh damit die Revanche für die Finalniederlage im Vorjahr. Damit haben die Penguins den Coup wiederholt, der letztmals den New York Islanders vor 25 Jahren gelang.
Talbot, der Matchwinner
Maxime Talbot avancierte in der ausverkauften Joe-Louis-Arena mit zwei Toren in der 22. und 31. Minute zum Matchwinner für Pittsburgh. Die Gastgeber kamen sieben Minuten vor dem Ende durch Jonathan Ericsson lediglich zum Ehrentreffer und hatten anschliessend Pech, als Niklas Kronwall nur die Latte traf (58.).
Krönung für junges Super-Duo Crosby/Malkin
Für die Penguins ist es der dritte Stanley-Cup-Erfolg der Geschichte nach 1991 und 1992. Damals war der heutige Teambesitzer Mario Lemieux die grosse Figur bei den Penguins. Diesmal waren es mit Sidney Crosby und Jewgeni Malkin gleich zwei Top-Stürmer, die mit Anfang 20 ihre besten Jahre erst noch vor sich haben müssten.
Crosby musste das Eis im Entscheidungsspiel freilich im Mitteldrittel nach einem harten Check von Johan Franzen verlassen. Er kehrte im Schlussdrittel dann nur noch für einen Einsatz aufs Eis zurück. «Wir haben sehr hart für diesen Erfolg gearbeitet. Das war der Schlüssel zu diesem Triumph», bilanzierte er.
Crosby geht mit seinen 21 Jahren als jüngster Captain eines NHL-Champions in die Geschichte ein. Dem Russen Jewgeni Malkin wurde im Rahmen der Feierlichkeiten nach der Partie noch die Conn-Smythe-Trophäe als wertvollster Spieler (MVP) der Playoffs überreicht. Malkin kam in den Playoffs auf 36 Skorerpunkte. (Si/gwy)
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Der Matchwinner, Maxime Talbot , stemmt den Pokal. (Keystone)