Peinliches Spiel mit Schweizer NHL-Söldner Mirco Müller spielt unter falschem Namen!

Was für ein Bock! Mirco Müller von den San José Sharks steht zwar auf dem Eis, aber nicht auf dem Matchblatt. Der Schiri merkts, Müller muss unter die Dusche.

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Peinlich, peinlich!

Mirco Müller, Verteidiger der San José Sharks, sitzt ganz zu Beginn des Spiels gegen die Calgary Flames nach 69 Sekunden Einsatzzeit auf der Bank. Als sich plötzlich die Schiris beginnen zu beraten.

Die Verwirrung ist gross. Auch bei Müller. Und noch grösser, als der 21-jährige Winterthurer plötzlich unter die Dusche geschickt wird!

Was ist passiert? Müller rutscht vor dem Spiel in letzter Sekunde noch ins Team. Seine Trainer um Head-Coach Peter DeBoer aber merken nicht, dass sie ihn bereits als überzählig aufgeführt haben. Müller spielt also unter dem Namen von Paul Martin, was natürlich falsch ist und ihn quasi als illegalen Spieler klassifiziert.

Die NHL-Regel 5.2 besagt, dass ein Spieler für das Spiel qualifiziert ist, wenn auf dem Matchblatt sein richtiger Name steht, die Nummer ist nicht entscheidend. Steht ein nicht-qualifizierter Spieler auf dem Eis und ein Tor wird erzielt, so zählt es nicht. Trifft der nicht-qualifizierte Spieler, bevor es jemand merkt, so zählt das Tor. Der nicht-qualifizierte Spieler muss das Spiel verlassen und darf nicht ersetzt werden.

Die Sharks kassieren also mit einem Verteidiger weniger eine 2:3-Niederlage gegen die Flames.

Nach dem peinlichen Fauxpas mit Müller twittert der Klub aus Kalifornien: «Whoops!» Und als auf der Sharks-Bank der Ex-Davoser Joe Thornton davon erfährt, lacht er lauthals durch seinen grossen, langen Bart und klopft sich auf die Schenkel.

 

Dass auch Mirco Müller die Aktion lustig findet, lässt sein Gesichtsausdruck beim Verlassen des Eises in Richtung Dusche bezweifeln. Immerhin steht aber doch noch ein Schweizer «Hai» auf dem Eis: Timo Meier (20) darf rund 13 Minuten ran – bei einer Minus-1-Bilanz.

 

Für gute Schweizer NHL-Nachrichten sorgen Sven Andrighetto (23) und Denis Malgin (19). Ersterer trifft beim 7:4-Sieg seiner Montreal Canadiens gegen Winnipeg zum 4:2 und schiesst damit sein erstes Saisongoal. Dazu liefert er einen Assist und verlässt das Eis mit einer Plus-2-Bilanz.

Malgin taucht beim 2:1-Sieg der Florida Panthers gegen die New York Islanders zwar nicht in der Skorerliste auf. Darf sich aber freuen, dass er nach seinem erlittenen Horror-Check vom Montagabend wieder spielen kann.

Weitere Schlagzeilen macht in der Nacht Washingtons Superstar Alex Owetschkin (31). Der Russe erzielt nämlich beim 5:2-Sieg mit dem ersten Tor gegen Pittsburgh seinen 1000. NHL-Skorerpunkt und lässt mit einem zweiten Treffer auch gleich noch Nummer 1001 folgen – in seinem 880. NHL-Spiel.

Publiziert am 12.01.2017 | Aktualisiert am 12.01.2017
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