NHL-Blog: Zwingt Hiller Giguere zum Rücktritt?
BLICK-Eishockeyexperte und NHL-Fachmann Doug Honegger analysiert das Geschehen in der besten Liga der Welt. Jonas Hiller ist in Anaheim die klare Nummer 1.
Aktualisiert um 18:08 | 13.11.2009
Jonas Hiller hat die Position als Nummer 1 bei Anaheim felsenfest im Griff – und das passt dem ehemaligen Stammkeeper J.S. Giguere gar nicht in den Kram. Er sei kein Ersatzgoalie, sagte der Frankokanadier diese Woche der Los Angeles Times.
Ein Wechsel wäre die Lösung. Aber Gigueres Vertrag läuft noch eine Saison und müsste vom nächsten Klub 1:1 übernommen werden.
Das Problem ist die Höhe des Salärs: Mehr als 7 Millionen Dollar wird Giguere nächstes Jahr verdienen – wer bezahlt so viel für einen Ersatzspieler? Sollte es mit dem Wechsel nicht klappen, will Giguere sogar aufhören und auf seinen Vertrag verzichten.
Hiller überzeugt restlos und lässt Coach Randy Carlyle damit gar keine andere Wahl.
Beim Treffen der NHL-Manager in dieser Woche in Toronto waren Kopfverletzungen das grosse Thema. In der NHL sind Checks gegen den Kopf nicht explizit verboten – vorausgesetzt, sie werden nicht mit den Ellbogen oder dem Stock ausgeführt. In der Schweiz und anderen europäischen Ländern werden auch korrekte Attacken gegen den Kopf rigoros geahndet.
Die beste Liga der Welt hat nun aber erkannt, dass sie Schläge und Checks gegen den Kopf irgendwie in den Griff bekommen muss – bevor sie einen ihren aktuellen Superstars mit einer schweren Kopfverletzung verliert.
Die Bedenken bei den GM´s sind allerdings gross: Sie fürchten, dass mit einer solchen Einschränkung die Aggressivität aus den NHL-Stadien verschwinden wird. Und die Aggressivität ist in den USA immer noch das beste Mittel, um den Sport zu vermarkten.
Die Calgary Flames haben einen heissen Lauf: Nach drei Siegen in Serie reisten sie am Dienstag nach Montreal. Zuvor hatte Calgary einen lamentablen Eindruck hinterlassen, bis Coach Brent Sutter seinen Superstar Jarome Iginla öffentlich zur Schnecke gemacht hatte und mehr Leistung forderte. Iginla gab seine Antwort auf dem Eis und sorgte mit vier Toren in drei Spielen für den Turnaround seiner Mannschaft. Am Dienstag buchte er in Montreal wieder – den einzigen Treffer beim 1:0.
Bei den Philadelphia Flyers hinterlässt Rookie James Van Riemsdyk tiefe Spuren: elf Tore und vierzehn Punkte hat der Stürmer schon für die Flyers gebucht. 2007 hatte Philly den Amerikaner in der ersten Runde gewählt (Nr. 2 overall).
Ein Wechsel wäre die Lösung. Aber Gigueres Vertrag läuft noch eine Saison und müsste vom nächsten Klub 1:1 übernommen werden.
Das Problem ist die Höhe des Salärs: Mehr als 7 Millionen Dollar wird Giguere nächstes Jahr verdienen – wer bezahlt so viel für einen Ersatzspieler? Sollte es mit dem Wechsel nicht klappen, will Giguere sogar aufhören und auf seinen Vertrag verzichten.
Hiller überzeugt restlos und lässt Coach Randy Carlyle damit gar keine andere Wahl.
Verliert NHL Aggressivität?
Beim Treffen der NHL-Manager in dieser Woche in Toronto waren Kopfverletzungen das grosse Thema. In der NHL sind Checks gegen den Kopf nicht explizit verboten – vorausgesetzt, sie werden nicht mit den Ellbogen oder dem Stock ausgeführt. In der Schweiz und anderen europäischen Ländern werden auch korrekte Attacken gegen den Kopf rigoros geahndet.
Die beste Liga der Welt hat nun aber erkannt, dass sie Schläge und Checks gegen den Kopf irgendwie in den Griff bekommen muss – bevor sie einen ihren aktuellen Superstars mit einer schweren Kopfverletzung verliert.
Die Bedenken bei den GM´s sind allerdings gross: Sie fürchten, dass mit einer solchen Einschränkung die Aggressivität aus den NHL-Stadien verschwinden wird. Und die Aggressivität ist in den USA immer noch das beste Mittel, um den Sport zu vermarkten.
Rookie James Van Riemsdyk trumpft auf
Die Calgary Flames haben einen heissen Lauf: Nach drei Siegen in Serie reisten sie am Dienstag nach Montreal. Zuvor hatte Calgary einen lamentablen Eindruck hinterlassen, bis Coach Brent Sutter seinen Superstar Jarome Iginla öffentlich zur Schnecke gemacht hatte und mehr Leistung forderte. Iginla gab seine Antwort auf dem Eis und sorgte mit vier Toren in drei Spielen für den Turnaround seiner Mannschaft. Am Dienstag buchte er in Montreal wieder – den einzigen Treffer beim 1:0.
Bei den Philadelphia Flyers hinterlässt Rookie James Van Riemsdyk tiefe Spuren: elf Tore und vierzehn Punkte hat der Stürmer schon für die Flyers gebucht. 2007 hatte Philly den Amerikaner in der ersten Runde gewählt (Nr. 2 overall).
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