Zetterberg über Brunner: «Er wird keine Probleme haben, sich hier einzufügen»

Bisher sorgten vor allem defensive Schweizer für NHL-Furore. Das ändert sich: Damien Brunner und Sven Bärtschi stehen kurz vor dem Durchbruch.

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Endlich düsen in der besten Liga der Welt wieder die Pucks übers Eis. Kurz vor dem Durchbruch in Nordamerika stehen dabei die beiden Schweizer Angreifer Damien Brunner und Sven Bärtschi.

Brunner wird sicher am Samstagabend (MEZ Sonntag, 02.00 Uhr) bei den St. Louis Blues sein NHL-Debüt geben. Voraussichtlich an der Seite der Superstars Henrik Zetterberg (32) und Pawel Datsjuk (34).

Im Interview mit Blick.ch sagt der NLA-Topskorer: «Es waren nur vier Blöcke da, als ich ankam. Dann hiess es, du trainierst mit denen Power-Play. Ich glaube immer noch nicht, dass ich spielen werde.»

Lob kriegt der 26-Jährige von Zetterberg: «Damien hat sich hier bisher ganz gut gemacht. Ich glaube, er wird keine Probleme haben, sich einzufügen.» Der gemeinsame Lockout-Besuch von Brunner und Zetterberg in Zug spielt dem Schweizer in die Karten. «Ich bin 22 Spiele neben Damien auf dem Eis gestanden und wir haben toll harmoniert. Hoffentlich geht das hier so weiter.», sagt Zetterberg.

2530 Kilometer von Detroit entfernt steht auch ein zweiter Schweizer Stürmer vor dem NHL-Durchbruch. In Calgary wird erwartet, dass der neue Trainer Bob Hartley (vorher ZSC Lions) voll auf Sven Bärtschi setzt.

Im Frühling wurde Bärtschi als Notnagel ins kalte Wasser geworfen und erzielte in fünf Spielen drei Tore. Der 20-jährige Langenthaler ist beim Startspiel gegen Anaheim (MEZ Sonntag, 03.00 Uhr) für die zweite Sturmreihe vorgesehen. (sau)

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