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Endlich ein wenig Ruhe, endlich ein wenig Gewissheit. Andres Ambühl (26) bezieht am nächsten Sonntag in einem Vorort von Hartford (Connecticut) eine Wohnung. Nach seiner raschen Verbannung aus dem Camp der New York Rangers hat sich der Davoser beim Hartford Wolf Pack (AHL) auf eine Zeit des Verweilens eingestellt.
Nicht trotzig, aber bestimmt sagt der Flügelstürmer: «Ich habe vor meiner Abreise gesagt, dass ich das durchziehe. Also werde ich das auch tun.»
Immerhin werde hier ein wenig mit ihm gesprochen. Und die Teamkollegen kenne er nun auch schon ein paar Tage: «Am Anfang in New York war es schon recht ungewohnt, und wenn dann keiner mit dir redet, kann es schwer sein», erklärt er.
Am Samstag beginnt Ambühl mit Hartford die 80 Spiele umfassende Regular Saison in der AHL – mit einem Auswärtsspiel in Binghamton (Farmteam der Ottawa Senators). «Danach werde ich in Hartford die Wohnung beziehen und ein Zuhause haben.»
Und wie weiter? «Jetzt hoffe ich natürlich auf viel Eiszeit. Im Moment spiele ich mit Paul Crowder und Justin Soryal in einer Linie, das sieht recht gut aus. Ich brauche jetzt Spielpraxis, im Februar finden in Vancouver die Olympischen Spiele statt, da will ich dabei sein.»
Im letzten Jahr hatte Hartford den ersten Platz in der Atlantic Division erreicht, schied aber wie schon die beiden Saisons zuvor in der ersten Playoff-Runde aus. Das Wolf Pack spielt sein erstes Heimspiel am Freitag in einer Woche im XL Center (15 000 Plätze) gegen die Providence Bruins.