Verstärkung für die Eishockey-Nati Streit und Hiller sagen ab - dafür kommt Ambühl

  • Publiziert: 13.04.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Dino Kessler

Nach den WM-Absagen von Mark Streit und Jonas Hiller analysiert BLICK-Eishockeychef Dino Kessler die aktuelle Situation der Schweizer Eishockey-Nati.

Die seit gestern offiziellen Absagen der beiden NHL-Stars Mark Streit (New York Islanders) und Jonas Hiller (Anaheim Ducks) sind nach Olympia und 82 NHL-Qualifikationsspielen ohne glückliches Ende keine Überraschung. Die beiden Übersee-Legionäre haben ihre Schuldigkeit in Vancouver getan. Andres Ambühl steht der Nati nach Abschluss der AHL-Saison mit Hartford zur Verfügung. Und weiter?

Luca Sbisa und Nino Niederreiter standen in der Nacht auf heute mit Portland im Einsatz – mit dem Rücken zur Wand: Eine weitere Niederlage gegen Vancouver wäre das Aus. Für Swiss Icehockey wäre das nicht unbedingt ein Worst-case-Szenario: Sbisa wird der Nati wohl in jedem Fall zur Verfügung stehen, kann aber
jeden zusätzlichen Tag auf den grösseren Eisfeldern gebrauchen.

Nino Niederreiter sollte vom 13. April an mit der U18-Nati in Weissrussland Manuele Celios Team verstärken. In Deutschland (1. Spiel am 8. Mai gegen Lettland) könnte Niederreiter zu seinen ersten Einsätzen in der A-Nationalmannschaft kommen – und wäre damit so etwas wie die Attraktion in Sean Simpsons Team: Niederreiter wird beim NHL-Draft im Juni wohl als Top-
Ten-Pick Eishockey-Geschichte schreiben.


Simpson: «Nichts überstürzen, schauen wir mal, wie sich das entwickelt. Es wäre eine tolle Sache, aber es muss für alle stimmen.» Immer noch um eine Teilnahme kämpft übrigens Patrik Bärtschi: Der ZSC-Stürmer pflegt sich intensiv und könnte jederzeit zum Team stossen. Vorbildlich.

Top 3

1 Francine Jordi bei den Eisgenossenbullet
2 Historisch Schweizer Frauen-Nati gewinnt WM-Bronzebullet
3 Gegen zähe Wikinger Russland kämpft sich in WM-Halbfinalbullet

Eishockey