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BLICK: Sean Simpson, warum bieten Sie Damien Brunner – den spektakulärsten Spieler – für den Dezember-Termin nicht auf?
Sean Simpson: Es gibt eine Absprache mit den Klubs, die wir einhalten müssen: Kein Spieler bestreitet sämtliche Turniere während der Saison, möglich sind nur zwei Aufgebote. Brunner war im November beim Deutschland Cup. Und ich möchte ihn im Februar in Weissrussland sehen. Deshalb hat er im Dezember Pause.
Auch die Spieler der Finalisten Davos und Kloten sind nicht mit von der Partie ...
Auch dafür gibt es eine einfache Erklärung: Wer am Spengler Cup teilnimmt, wird im Dezember geschont.
Auch, weil Sie da nur gegen Slowenien und Österreich spielen?
Nein, das hat damit nichts zu tun. Wir können uns die Gegner nur bedingt aussuchen, die Top-Nationen bleiben während der Saison nach wie vor unter sich.
Warum gegen solche Exoten?
Weil das Länder sind, die wir schlagen müssen. Bei einer WM erreichen wir unser Ziel – den Viertelfinal – nur dann, wenn wir die Pflichtaufgaben lösen. Im Frühling 2012 heisst der erste Gegner zum Beispiel Kasachstan, ein Sieg ist also Pflicht. Gegen Schweden oder Russland spielen wir ohne Druck und darum frisch von der Leber weg.
Warum testen sie so viele junge Spieler?
Einerseits, weil ich ja wie eingangs erwähnt die «Zwei-ausdrei-Regel» berücksichtigen muss. Andererseits ist es eine Aufgabe, junge Spieler ans internationale Niveau heranzuführen und zu sehen, wer schon bereit für den nächsten Schritt ist. Letztes Jahr konnten so Simon Moser oder Kevin Lötscher den Sprung an die WM meistern.
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Hat kein Aufgebot erhalten: Liga-Topskorer Damien Brunner (18 Tore/23 Assists). (Keystone)