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Welche Bilanz ziehen Sie nach Ihrer Nati-Rückkehr?
Martin Plüss: Es hat mir grossen Spass gemacht, wieder ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Im ersten Match gegen Deutschland gelang mir eine sehr gute Leistung, in den anderen beiden Spielen gegen die Slowakei zumindest eine gute. Schade ist einzig, dass es uns in unserer Linie nicht gelang, die Chancen in Tore umzusetzen.
Ohne Skorerpunkte werden Sie als «grüner Spieler» (offensive Rolle) jedoch Mühe haben, im Team bleiben zu können.
Letzte Saison kam ich auf meine Skorerpunkte und schaffte es trotzdem nicht an die WM. Wichtig ist doch auch, dass man zu Chancen kommt, dass man etwas kreieren kann. Sicher wären Tore angebracht gewesen, aber ich hoffe diese Effektivität zu einem späteren Zeitpunkt noch zeigen zu können.
War es kein Thema für Sie aus der Nati zurückzutreten, nachdem Sie vor der letzten WM von Ralph Krueger ausgemustert wurden?
Was es zu sagen galt, habe ich damals gesagt. Ich möchte mich nicht mehr dazu äussern, was damals war. Ich lebe in der Gegenwart. Und zu dieser sage ich nochmals, dass mir diese Woche mit der Nationalmannschaft riesigen Spass gemacht hat.
Vom gesetzten Leistungsträger sind Sie zu einem Spieler geworden, der um seinen Nati-Platz kämpfen muss. Wie gehen Sie mit ihrer neuen Rolle als Zitterspieler um?
Es ist immer schwieriger, einen Platz zu erhalten, als sich einen Platz zu erkämpfen. Meine Leistung musste ich in den letzten Jahren immer bringen. Deshalb hat sich für mich nichts geändert.
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Martin Plüss im Dress der Nati (Archiv). (Keystone)