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Schwedens zurückgetretener Star-Center Peter Forsberg (38) macht im nationalen TV-Sender «SVT» reinen Tisch: «Wir haben alles Erforderliche getan, um das Turnier zu gewinnen.» Dazu gehörte offenbar auch, absichtlich eine Niederlage hinzunehmen.
Beim olympischen Eishockeyturnier 2006 in Turin spielte die Schweiz in der Vorrunde gross auf, schlug unter anderem Kanada (2:0) und Tschechien (3:2), qualifizierte sich souverän als Gruppenzweiter hinter Finnland für die Viertelfinals.
Schweden war wenig beeindruckt von den Schweizer Leistungen, sah in ihnen weiterhin den schwächsten Kontrahenten der in der K.o.-Runde lauernden Teams. Kurzum verloren die «Tre Kronor» das letzte Gruppenspiel gegen die Slowakei, wie Forsberg gemäss «STV» zugab, «absichtlich».
Die 0:3-Niederlage führte dazu, dass Schweden die Vorrunde als Dritter abschloss und im Viertelfinal wie gewünscht auf die Schweiz traf. Und diese dann locker leicht 6:2 schlug. Nach Siegen über Tschechien (7:3) und Finnland (3:2) gab’s wenig später sogar Olympia-Gold.
Die Aussagen Forsbergs überraschen nicht. Schwedens damaliger Trainer Bengt-Ake Gustafsson (53) erklärte vor dem Slowakei-Spiel gegenüber der nordamerikanischen Presse: «Die Schweiz ist der einfachere Gegner. Wir werden dieses Problem so professionell wie möglich lösen.»
Forsberg hat allerdings laut «SVT» betont, dass Gustafsson die Niederlage nicht angeordnet habe. «Wir haben vielleicht innerhalb der Gruppe darüber diskutiert, ob es nicht besser sei, da draussen nicht alles zu geben.»
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Gleich sechsmal muss sich Schweiz-Keeper Martin Gerber von den Schweden bezwingen lassen. (Keystone)