Keine Punkte im Netz Nati-Trainer Patrick Fischer ist in Not

AUGSBURG - Die Nati von Patrick Fischer zieht beim Deutschland-Cup nur Pleiten an Land und holt keinen Punkt.

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Die Ausbeute am Deutschland-Cup ist gleich Null. Auch gegen die Slowaken, welche sich den Turniersieg sichern, setzt es eine Niederlage (1:4) ab. «Resultatmässig ist es eine Katastrophe», sagt Nati-Coach Patrick Fischer.

Die Schweiz stand schon davor als Letzter fest und bleibt bei der 21. und vorerst letzten Teilnahme am Deutschland-Cup erstmals seit 2002 und zum dritten Mal überhaupt ohne Punkt.

«Die Probleme sind der Abschluss und die Offensive. Und das Powerplay war unter­irdisch», bilanziert Fischer. In knapp 22 Minuten in Überzahl schafft es sein Team nicht, ein Tor zu erzielen, kassiert aber zwei Shorthander.

Fischer ist nicht der erste und wird kaum der letzte Nati-Coach sein, der mangelnde Effizienz beklagt. Doch der Zuger ist angetreten, um die Schweiz in spielerischer Hinsicht voran zu bringen. «Wir wollen nach oben, uns der Weltspitze nähern und Tore schiessen», erklärt Mini-Stürmer Lino Martschini die forsche Zielsetzung.

Davon ist die Nati aber weit entfernt. Die Mängel, welche unsere spektakuläre, aber zu wenig intensive Liga hat, lassen sich nicht wegwischen. Spieler, welche in der NLA regelmässige Torschützen sind, bleiben weitgehend wirkungslos, wenn international im Abschlussbereich Zeit und Raum fehlen. Offensive Reisser fehlen.

Dominante Center kann sich Fischer nicht zeichnen – in der Heimat gibt es keine mit Schweizer Pass. Dem Nati-Coach bleibt nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass sich Spieler wie Gaëtan Haas oder Enzo Corvi, die zuweilen gute Ansätze zeigen, weiterentwickeln.

Offensiv-Verteidiger wie Joël Genazzi, Yannick Rathgeb oder Romain Loeffel sind (noch?) nicht WM-reif. Und in entscheidenden Momenten wartete man vergeblich auf die Paraden der Goalies Tobias Stephan und Robert Mayer.

Fischer spricht von einem Prozess, den die Nati durchmachen müsse. Will er den noch länger begleiten, dürfen seine Netze an der WM in Paris, wenn es zählt, nicht mehr leer bleiben.

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 07.11.2016
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15 Kommentare
  • Samuel  Jackson 08.11.2016
    Sie sagen es richtig und vor allem liegt es an der Einstellung der Spieler!!!!!!!!!!!
  • Anna  Rusch 08.11.2016
    @Imsand: Bykow war im Militär tätig und die meiste Zeit in der Kaserne stationiert, als er Hockey spielte. Nicht gerade das was man sich als ideal vorstellt und dass was er in Russland erreicht hat, ist sehr gute Arbeit, doch eben in Russland! Aura und Fachwissen haben auch andere "Schweizer" Trainer! Seine Einbürgerung und Sprachkenntnisse sind kein Plus und Cars haben auch schon andere CH- Trainer geputzt!
  • Concolor  Shalako 07.11.2016
    Jetzt wird Fischer in die Pfanne gehauen. Dabei müsste man den Verantwortlichen in die Pfanne hauen die ihn angestellt haben.
    Den SIE, sprich Raffainer hat ihn angestellt und sollte ihn auch bald wieder beurlauben bevor das Schweizer Hockey in der Anonymität sprich B WM sich wieder sieht.
    • Anna  Rusch 08.11.2016
      @Shalako: Sorry, Fischer wird nicht in die Pfanne gehauen! Fakt ist, dass das was er abliefert ( das hätten er und sein Agent wissen müssen!!) für die Nati und deren Spieler absolut nicht reicht! Dann bewirbt man sich einfach nicht für einen solchen Job, basta! Dass was der Verband sich erlaubt ist sowieso haarsträubend!
    • Concolor  Shalako 08.11.2016
      Bewirbt man sich nicht ?
      Gibt es nicht viele Menschen die sich irgendwo bewerben und wissen genau, das sie eigentlich nicht genügen...Das ist Fakt. Die Person welche dann den Kandidaten/In anstellt, hat die Verantwortung !!!
  • Claude  Aebi , via Facebook 07.11.2016
    es war eigentlich alles zum Anschauen..bis auf den letzten Abschnitt im Spielfeld! Die kommen da jeweils mit einem Affenzahn angebraust , verlieren dabei aber jegliche Uebersicht und kein vernünftiger Pass...viel zu hektisch! Powerplay und Torausbeute schlecht..ist das aber neu? Da kann auch Fischer nix dafür..war schon immer so..dutzende von chancen und nix geht rein.
  • Meister  Marcel 07.11.2016
    Fischer muss weg. Kommt mir so vor, wie es sein Hobby ist. Kürlauf Spieler etwas auf dem Eis herum kurven zu lassen, und der Eiskockey Verband schaut auch nur zu. Peinlich. Und was unsere NLA Clubs angeht, so bin ich der Meinung, dass viele Vereine mit internationalen Top Clubs mithalten können. Die Eishockey Nati könnte dies auch, aber nur mit dem richtigen Trainer! Jetzt handeln, keine Experimente mehr.