Gerber hat in zwei Fingern noch kein Gefühl

  • Aktualisiert am 19.01.2012

Der verletzte Nationaltorhüter Martin Gerber will in zehn Tagen bekannt geben, ob eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Vancouver (12. bis 28. Februar) noch realistisch ist.

Gerber hat laut «Berner Zeitung» bei Konsultationen in der Hirslanden-Klinik Birshof in Münchenstein BL erfahren, dass der Dornfortsatz bei einem Wirbel gebrochen ist. Der Goalie des KHL-Klubs Atlant Mytischtschi hat in zwei Fingern nach wie vor fast kein Gefühl.

«Mein rechter Arm fühlt sich schlaff an. Ich habe noch wenig Kraft», sagte Gerber, der in einem Meisterschaftsspiel am 13. Dezember mit einem gegnerischen Stürmer zusammengestossen war (Blick.ch berichtete). Aus schulmedizinischer Sicht sei es ein Wettlauf mit der Zeit, betonte Gerber, der sich derzeit auf dem Hometrainer fit hält.

Der Emmentaler war 2006 in Turin beim 2:0-Sieg gegen Kanada mit seinem Shutout massgeblich an einem der grössten Erfolge der Schweizer Eishockey-Geschichte beteiligt. (Si/ds)

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