Fischer muss korrigieren «Wir brauchen physisch starke Spieler»

Für das Turnier in Biel versucht es Nati-Coach Patrick Fischer mit einer physisch stärkeren Mannschaft als beim Deutschland-Cup, als es drei Pleiten gab.

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Beim Deutschland-Cup im Oktober kassierten Patrick Fischer und die Nati drei Niederlagen. KEY

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Nach der verpatzten WM und dem missglückten Saisonstart am Deutschland-Cup hat Nati-Coach Patrick Fischer «eine negative Wolke» ausgemacht. Die will er nun vertreiben. Deshalb hat er auch Korrekturen im Kader vorgenommen.

In Augsburg habe man sehen wollen, ob man sich mit spielstarken Spielern gegen die robusten Deutschen, Kanadier und Slowaken durchsetzen könne. «Und es ist nicht gegangen», so der 41-Jährige. «Um international zu bestehen, brauchen wir physisch starke Spieler.» Bei der WM in Moskau hätten sich nur «viereinhalb Stürmer» in der Offensive behaupten können, so der Zuger. Er glaubt aber, dass neue NLA-Trainer wie Kari Jalonen (Bern), Hans Wallson (ZSC Lions) und Dan Ratushny (Lausanne) dafür sorgen, dass in der Zone vor dem Tor konsequenter zu Sache gegangen wird.

Das Team, das morgen in Biel gegen Frankreich und am Samstag gegen Weissrussland oder die Slowakei spielt, könnte demnach der WM-Formation von Paris, abgesehen von den Spielern aus Nordamerika – auch Supertalent Nico Hischier (17) könnte ein Thema werden («manchmal geht es sehr schnell») und Andres Ambühl oder Kevin Romy (verletzt), schon ziemlich nahe kommen. «Diese Spieler haben eine gute Chance, bei der WM dabei zu sein», sagt Fischer.

Die Swiss Ice Hockey Challenge, wie das Turnier in Biel mangels Namens-Sponsor heisst, sei wichtig, erklärt der Nati-Coach. «Wir sind alles Sportler und wollen gewinnen.» Zudem wolle er das nach der WM veränderte System noch besser einstudieren und die gute Zusammenarbeit mit seinem neuen Assistenten Tommy Albelin, der erstnach dem Turnier zur U20 nach Kanada abreist, vertiefen.

Das Aufgebot für die Swiss Ice Hockey Challenge in Biel

Torhüter: Leonardo Genoni (Bern), Jonas Hiller (Biel).

Verteidiger: Eric Blum (Bern), Raphael Diaz (Zug), Philippe Furrer (Lugano), Patrick Geering (ZSC Lions), Timo Helbling (Zug), Christian Marti (ZSC Lions), Yannick Rathgeb (Fribourg), Ramon Untersander (Bern).

Stürmer: Cody Almond (Servette), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Matthias Bieber (Kloten), Simon Bodenmann (Bern), Etienne Froidevaux (Lausanne), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog (ZSC Lions), Denis Hollenstein (Kloten), Simon Moser (Bern), Vincent Praplan (Kloten), Gregory Sciaroni (Davos), Reto Suri (Zug), Morris Trachsler (ZSC Lions).

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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7 Kommentare
  • Thomas  Wishaw aus Zürich
    16.12.2016
    Herr Fischer unser Nationaltrainer merkt, dass man international physisch starke Spieler braucht. ......ich bin enzückt, ab solchem Fachwissen eines Nationaltrainers! Nein das wird nix mit diesem Herrn.

  • Daniel  Grünenfelder 16.12.2016
    Soso, man braucht physisch stärkere Spieler. Wie denn, wenn jeder Spieler, der nur ein wenig ein etwas hartes Checkli setzt, gleich, wie jetzt wieder Gerber vom SCB für zwei Spiele, gesperrt wird? Wenn ich sehe, wie es in der NHL zur Sache geht, da ist unsere Liga ein richtiger Knabenchor. Aber unsere Sittenwächter des Eishockeys wollen das ja so, also bitte nicht jammern, wenn dann auf internationalem Parkett, wo eine weit härtere Gangart herrscht als in unserer Liga, unsere Bubis untergehen.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    15.12.2016
    Fischer ist ein Philosoph, er versucht es noch einmal...aber leider wird nicht sehr viel mehr kommen als am Germany Turnier.
    Wenn ich das aufgebotene Team so anschaue und der Zeitpunkt des Turniers...Naja...Die Stars wollen sich doch nicht verausgaben.
    Oder doch ???
  • Heinz  Häni 15.12.2016
    Mit Fischer an der Bande wird das nie etwas, siehe Desaster in Lugano. Aber der Verband hat ja sowieso keine Ahnung von Hockey, sind eben alles Schreibtischakrobaten mit HSG-Abschluss und solche bringen nichts.
  • Ruedi  Wic aus Embrach
    15.12.2016
    Ist Martschini verletzt? Ist einer der besten Stürmer in der Schweiz schnell, wendig nicht zu bremsen. Lieber ein Stürmer der 1.90m gross ist 95 kg wiegt aber das Tor nicht trifft, ist dies die Logik?
    • Peter H.  Kuster 16.12.2016
      leider hat man an der letzten wm auch gesehen, dass er international unbrauchbar und zu leichtgewichtig ist. kam ja dann auch nicht mehr zum einsatz, da ein totalausfall.
      ich habe nichts gegen martschini als spieler, aber ein nichtaufgebot ist für mich die logische folge. man kanns mit der kritik an fischer auch übertreiben bzw. lächerliche forderungen stellen.