Dritte Pleite im dritten Spiel Nullnummer für Nati am Deutschland-Cup

Auch gegen Turniersieger Slowakei geht die Nati leer aus. Zum Ende des Deutschland-Cups verliert die Schweiz 1:4.

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Die Schweizer legen gut los und kommen auch zu einigen Torchancen. Doch einen Treffer bringen sie nicht zustande. Auch nicht, als sie in Überzahl antreten können. Oder zumindest nicht im richtigen Tor. Wie schon am Vorabend gegen Deutschland, als man im letzten Drittel eine 2:1-Führung verspielte, kassiert die Nati einen Shorthander.

Lausannes-Topskorer Joël Genazzi, der in der Romandie nach dem Unterzeichnen eines lukrativen 5-Jahresvertrages «Jackpot Joël» genannt wird, verliert die Übersicht und kann die Scheibe an der blauen Linie nicht abfangen. Danach versucht der Offensiv-Verteidiger vergeblich mit einem Check den Konter zu unterbinden, den Lukas Cingel gekonnt zur Führung der Slowaken nutzt.

So liegen die Schweizer, welche sich zunehmend weniger gute mögliche Chancen erspielen, nach zwei Dritteln trotz eines Schussverhältnisses von 20:10 zurück. Im dritten Abschnitt nutzt das Team von Patrick Fischer dafür die erste Gelegenheit zum Ausgleich, als Lino Martschini einen Pass abfängt und die Scheibe ins Tor hämmert.

Doch die Freude währt nicht lange. 111 Sekunden später komponiert der hünenhafte Verteidiger Michal Cajkovsky die erneute Führung der Slowaken. Wenig später macht Marcel Hascak alles klar. Das 1:4 ins leere Tor durch Hascak ist dann noch Zugabe.

Die Slowaken sichern sich so den Turniersieg. Die Schweizer standen schon vor der Schlusspartie als Letzter fest und bleiben bei der 21. und vorerst letzten Teilnahme am Deutschland-Cup erstmals seit 2002 und zum dritten Mal überhaupt ohne Punkt.

Publiziert am 06.11.2016 | Aktualisiert am 08.11.2016
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12 Kommentare
  • Anna  Rusch 07.11.2016
    D.K. hatte recht, dieses Turnier in der laufenden Meisterschaft ist ein Witz! Inkompetenz und Vetternwirtschaft haben immer negative und massive Auswirkungen! Rechtschaffende und fähige Schweizer Hockey Leute werden seit Jahren übergangen und ignoriert ( mangels Agenten?!) und solche wie Fischer erhalten eine 2. Chance in der Nati!! Seit angefangen wurde vor Jahren Ausländer und "CH-Kollegen" an der Natispitze zu platzieren, geht es rasant dem Abgrund entgegen! Unfassbar und schade!
  • Heinz  Schär 07.11.2016
    SChön nehemn die Schweizer in Zukunft beim Deutschland Cup nicht mehr teil - so muss man sich auch nicht mehr "schämen"!
  • Heinz  Nütteler 06.11.2016
    Urs Lehmann soll zum Hockey wechseln. Nach den Erfolgen im Skifahrrn wird er such dort ufrumen und den Erfolg zurückbringen
  • Althaus  Marco aus Sarnen
    06.11.2016
    Da lacht sich in Fribourg einer ins Fäustchen!
    Fischer muss weg. Holt Huras oder/und Krüger.
  • Ruedi  Lanz aus Aarburg
    06.11.2016
    Jetzt wäre noch genügend Zeit vorhanden, um bis zu nächsten WM bei den Verbandsfunktionären, beim Trainer und innerhalb des Kaders Korrekturen anzubringen. Andernfalls werde ich Wetten abschliessen, dass die Eisgenossen die WM 2018 im B-Turnier absolvieren werden.