Massenschlägerei in Russlands KHL

In der russischen Profiliga KHL krachte es beim Spiel zwischen Omsk und Tschechow schon nach vier Minuten! Resultat: 637 Strafminuten, packende Bilder und ein wildes Prügel-Video.

5 Jahre Knast nach Massenschlägerei?

Top 3

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2 Nach mehreren Hirnerschütterungen Lugano-Steinmann hört auf
3 Bartli-Joe Thornton vor dem Stanley-Cup-Final «Ich bin auch ohne...

NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 ZSC Lions 50 173:125 98
2 HC Davos 50 181:142 91
3 Genf-Servette HC 50 160:138 89
4 EV Zug 50 161:138 88
5 HC Lugano 50 157:150 80
6 HC Fribourg-Gottéron 50 148:154 75
7 Kloten Flyers 50 154:150 72
8 SC Bern 50 152:162 67
9 Lausanne HC 50 123:143 67
10 HC Ambri-Piotta 50 144:166 66
11 SCL Tigers 50 135:173 57
12 EHC Biel 50 128:175 50

Eishockey

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Die spinnen, die Russen! Die Partie zwischen Awangard Omsk und Witjas Tschechow in der obersten russischen Eishockey-Liga Kontinental Hockey League (KHL) muss am Samstag schon nach nur insgesamt 3 Minuten und 39 Sekunden Spielzeit abgebrochen werden (siehe Video unten).

Fast 30 Spieler liefern sich auf dem Eis eine Massenschlägerei. Russischen Medien zufolge hatte es in Tschechow bereits beim Aufwärmen Provokationen zwischen den beiden Mannschaften gegeben. Nach nur etwa drei Spielminuten sei dann auf dem Eis eine erste grössere Prügelei ausgebrochen, nach der die Schiedsrichter elf Akteure vorzeitig in die Kabine schickten.

Nach Wiederaufnahme der Partie dauerte es lediglich sieben Sekunden bis zur nächsten Schlägerei. Auch Omsks tschechischer Star Jaromir Jagr – der mittlerweile für Omsk stürmt – erhielt danach eine lange Zeitstrafe.

Nach weiteren Faustkämpfen, zu denen auch alle gesperrten Spieler wieder aufs Eis sprangen, wurde die Begegnung nach nur insgesamt 3 Minuten und 39 Sekunden Spielzeit abgebrochen.

Bis dahin hatten die Schiedsrichter schon Zeitstrafen von insgesamt 637 Minuten verhängt – Rekord in der Kontinental Hockey League. Der Verband in Moskau verhängte am Sonntag Geldbussen von insgesamt 130 000 Euro gegen Klubs, Trainer und Spieler.

Der Skandal ist ein Rückschlag für die mit Milliarden aus dem Energiegeschäft gesponserte KHL. Die ambitionierte Eliteklasse mit 24 Mannschaften aus Russland, Kasachstan, Lettland und Weissrussland will auf Dauer der NHL Konkurrenz als bedeutendste Liga der Welt machen. (Si/ds)

Publiziert am 10.01.2010 | Aktualisiert am 19.01.2012

Niederlage für beide Teams

Die wegen einer Massenschlägerei bereits nach weniger als vier Minuten abgebrochene Partie in der russischen KHL am Samstag zwischen Witjas Tschechow und Awangard Omsk wird für beide Teams als Niederlage gewertet.

Zudem wurden zahlreiche Spielsperren ausgesprochen; sechs Witjas- Spieler sowie ein Akteur von Omsk müssen einmal pausieren. Hinzu kommen Geldbussen gegen weitere Involvierte wie Teamverantwortliche. Witjas Tschechow droht bei einem erneuten Vorfall der Ausschluss aus der KHL. (Si)
Superstar Jaromir Jagr (im weissen Dress) macht munter mit. play
Superstar Jaromir Jagr (im weissen Dress) macht munter mit. Reuters

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30 Kommentare
  •   12.01.2010
    Das ist Hockey Show Time!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  •   11.01.2010
    @Alex Rauber: Jeder wie ihm beliebt. Jedoch ist Fussball definitiv kein besseres Beispiel wenn es um Aggressionen geht. Kommt hinzu das beim Spiel mit 22 Vollpfosten des öftern gähnende Langeweile herrscht und man sich schon freuen muss wenn der Ball den Strafraum sieht. Was soll an dem Gekicke so toll sein?
  •   11.01.2010
    Liebe Frau Bischof, nehmen Sies nicht gleich persönlich. Ein wenig prügeln gehört zum Eishockey, wems nicht passt der sollte es vielleicht einmal mit Ballett versuchen...;-)
  •   11.01.2010
    Rock n Roll..................
  •   11.01.2010
    Da sind die Meinungsverschiedenheiten auf Schweizer Eisfläche pinaz;)