Leuenberger im Hoch Sven siegt und siegt

Der Eine siegt, der andere verliert. Ex-SCB-Sportchef Sven Leuenberger (46) steht an der Bande der Elite-A-Junioren des SCB und dies äusserst erfolgreich.

Sven Leuenberger strahlt: Seine Junioren eilen von Sieg zu Sieg. play

Sven Leuenberger strahlt: Seine Junioren eilen von Sieg zu Sieg.

Keystone

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NLA Schweiz

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Lausanne HC 8 27:12 20
2 ZSC Lions 9 22:15 18
3 EV Zug 8 23:21 16
4 EHC Biel 8 28:15 15
5 EHC Kloten 8 25:23 15
6 Genf-Servette HC 8 22:21 12
7 SC Bern 8 20:21 12
8 HC Davos 8 24:26 12
9 HC Lugano 8 23:27 10
10 HC Ambri-Piotta 9 20:29 8
11 HC Fribourg-Gottéron 8 18:26 7
12 SCL Tigers 8 14:30 2

Eishockey

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Nach fast zehn Jahren als SCB-Sportchef räumte Sven Leuenberger (46) im November sein Büro, damit sein Bruder Lars (40) die Nachfolge des gefeuerten Guy Bouchers antreten durfte. «Mir geht es darum, dass die bestmöglichste Wahl getroffen wird», sagte er damals.

Eigentlich wollte er den Job als Nachwuchs-Chef übernehmen. Doch weil Marco Bayer Assistent von Lars wurde und der SCB ohne Elite-A-Trainer dastand, stieg Sven an die Bande herunter. Schliesslich besitzt er sämtliche Trainerdiplome.

Jetzt reihen die Junioren unter Sven Sieg an Sieg, haben zehn der 14 Spiele gewonnen, die meisten Tore erzielt, die wenigsten erhalten und sind mit sechs Punkten Vorsprung auf Lausanne Leader. Leuenberger: «Die Jungs siegen. Ich bin nur an der Bande.»

Täglich steht Leuenberger mit den Spielern auf dem Eis, erledigt nebenbei die Büro­arbeiten. «Ein ganz anderer Job, aber interessant. Ich kann mir vorstellen, ihn ein paar Jahre zu machen.»

Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis 2017. Über seine Zukunft habe er sich noch keine Gedanken gemacht. Er sagt aber: «Als Trainer in der NLA sehe ich mich überhaupt nicht.»

Übers Fanionteam äussert sich Sven nicht mehr. Leuenberger sagt nur soviel: «Ich bereue meinen Entscheid nicht, würde wieder gleich handeln.»

Publiziert am 29.01.2016 | Aktualisiert am 29.01.2016

9 Kommentare
  • Concolor  Shalako 29.01.2016
    Ich würde nicht in die Öffentlichkeit grinsen, wenn ich so wenig erreicht hätte.
    Lüthi und eben dieser Leuenberger sollten ihre Jobs zur Verfügung stellen.
  • Hans  Salzmann 29.01.2016
    Och mein Gott...diese Leuenberger...zum davonrennen!
    Sven war schon als Spieler überbewertet...was sich bis heute leider durchs Band weg weiterzieht. Tut dem SCB einen Gefallen und überlasst die Arbeiten fähigeren Leuten.
  • Ernst  Rietmann aus Weinfelden
    29.01.2016
    Was nützen die Siege, wenn der SCB lieber "Stars" teuer einkauft und entlöhnt und die guten Jungen versauern, kommen nicht zum Einsatz? Der ZSC ist hier leider keinen Deut besser, holt jedes Jahr Spieler wie Pestoni, Guerra etc., mit dem Resultat, dass es für Junge schwerer wird. Die beiden reichsten Clubs der Schweiz lassen Spieler durch andere ausbilden und reden selbst davon, die besten Junioren-Abteilungen zu haben. Gleichzeitig schliessen sie den Jungen immer wieder die Türe zu.
  • Susanne  Schmid 29.01.2016
    Jetzt streicht sich der sven leuenberger die loorbeeren ein und das nicht ganz verdient..den sie haben schon unter marco bayer gewonnen und der hat ja schliesslich die vorarbeit geleistet!
  • Franziska  Riesen , via Facebook 29.01.2016
    Die Elite Junioren haben schon vorher alles gewonnen !!!!! Das hat jetzt also gar nichts mit Leuenberger zu tun. Aber er soll doch bleiben, dann werden wir nächstes Jahr sehen, ob er wirklich so gut ist. Bern hat auf der Juniorenstufe überall verloren ! Novizen Elite sind sie nicht einmal mehr unter den Top 6 ! Wieder mal so ein unnötiger Artikel von Blick
    • Yanneck  Kumli 29.01.2016
      überall Verloren, diese Aussage macht überhaupt keinen Sinn, wenn man auf die letzten 3 Jahren Rücksicht nimmt.
      Junioren 1 Platz momentan
      Saison 14/15 Novizen hochüberlegen Schweizermeister geworden
      Saison 13/14 Novizen und Junioren Schweizermeister geworden
      Nach ZSC klar die beste Nachwuchsausbildung.