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SCB-Jungstar Roman Josi erfährt am Dienstag innert einer Nanosekunde, dass
er immer den Kopf oben halten sollte. Der Check des Kanadiers Heins ist hart, aber im Rahmen der Regeln. Hätte Josi einen Augenblick nicht bloss auf den Puck, sondern auch auf seine Umgebung geachtet, Heins wäre ins Leere gelaufen.
Die Körpercharge muss für Josi heilende Wirkung haben – vor allem dann, wenn er nächstes Jahr in der NHL spielen will. «Always keep your head up», sagen sie in Nordamerika. Schau immer hoch. Mit gutem Grund.
Dort lernen schon die Jüngsten das ABC des Eishockeys nach exakt dieser sportlichen (Über-) Lebensweisheit.
Mein persönlicher Shawn Heins heisst Paul Christoffel. Als Churer Nachwuchsmann dribbelte ich geblendet vom Selbstvertrauen des Ahnungslosen nach vorne, als mich der Zuger Christoffel frontal erwischte. Mit gebrochener Nase, verschobenen Zähnen und Gitterabdruck im Gesicht kroch ich vom Eis.
Unsere jungen Spieler wissen vielfach nicht, wie umgehen mit Körperattacken. Verheerend,
vor allem in Bandennähe, wenn sie dem Gegner aus Angst den Rücken zuwenden. Im blinden, naiven Vertrauen auf die Vernunft des Aggressors.
Denn der ungefährlichste Gegner ist immer derjenige, den man kommen sieht.