EV Zug im freien Fall

  • Publiziert: 20.11.2008, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Dino Kessler

Das Team hat den Glauben an Goalie Lars Weibel verloren. Nun ist guter Rat teuer.

Der EVZ in der Saison 2008/2009: eine einzige Enttäuschung. Tabellenplatz 11, Gegentore, dass es scheppert, Niederlagenserien, dass es einem graust.

Und jetzt? Wer die These aufstellt, die Mannschaft stehe nicht hinter Coach Shedden, weiss nicht, wovon er spricht. Die Teamleader sassen nach der Pleite in Langnau bis in die frühen Morgenstunden mit der sportlichen Leitung und den Trainern zusammen. Der Tenor aus der Garderobe: wir sind Shedden. Alles andere ist Firlefanz.

Den Glauben hat die Mannschaft aber an Goalie Lars Weibel (34) verloren, auch wenn das (noch) kein Spieler offiziell bestätigen würde. Warum? Weil er in dieser Saison seine Leistung nicht bringt. Und weil Lars Weibel seit Jahren ein Meister darin ist, bei Gegentoren jeden in der Eishalle wissen zu lassen, dass er nicht schuld sei: Achselzucken, die Vorderleute vorwurfsvoll anschauen. Das funktionierte, solange die Leistung gestimmt hat. Jetzt nicht mehr.

Aber was soll der EVZ tun? Daniel Manzato holen? Nein. Der Fribourger kommt nicht, seine Chance auf die NHL ist im Moment so gut wie noch nie. Kommt er jetzt nach Europa, ist er in Übersee Geschichte.

play Lars Weibel wird hart kritisiert. (ZVG)

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