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Der Matchwinner der Zürcher im Spiel gegen Sparta Prag: Ari Sulander (Keystone)
Als ZSC-CEO Peter Zahner vor dem Start der Champions League als Ziel die Halbfinal-Qualifikationbekannt gab, wurde er belächelt. Nun gehören seine Lions tatsächlich zu den besten vier Teams in Europa! Der Meister wuchs gegen Linköping und Slavia Prag über sich hinaus – und schrieb mit seinen Kantersiegen in Schweden (7:2) und Tschechien (5:1) Schweizer Eishockey-Geschichte.
Erstmals hat gestern eine Schweizer Mannschaft eine tschechische Mannschaft in einem offiziellen Klubwettbewerb geschlagen. Der Schlüssel zu diesem Triumph war die Leistung von Sulander. Der dreifache Meistergoalie hielt alle möglichen und unmöglichen Dinge.
Während der Finne hinten alles wegkratzte, fuhren seine Vorderleute im Schlussdrittel die tödlichen Konter. Ryan Gardner liess beim 2:1 Sulanders Gegenüber Adam Svoboda uralt aussehen.
Jetzt fliesst das Geld und die Finnen kommen!
Nun fliesst bei den ZSC Lions Geld. Mit der Halbfinal-Qualifikation spielten sie bereits 650 000 Euro ein – mit 100 000 Franken werden nun auch die Spieler am Erfolg partizipieren.
Bereits am kommenden Mittwoch steigt für die ZSC Lions gegen SCB-Bezwinger Espoo das Halbfinal-Hinspiel. Der einzige Schönheitsfehler: Da das Hallenstadion belegt ist, müssen die ZSC Lions für dieses nach Rapperswil-Jona ausweichen.
Sulander freut sich trotzdem riesig auf seine Landsleute: «Einmal ein wichtiges Spiel gegen ein finnisches Team bestreiten – das war mein Ziel vor meinem Karrierende!»
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Die ZSC Lions freuen sich über den grandiosen Sieg in Prag - jetzt warten die Finnen (Keystone)