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Mit Rafael Diaz verlor der EVZ seinen mit Abstand besten Verteidiger an die Montreal Canadiens. Diaz war für den EVZ der Mann für alle Fälle: Spielaufbau, Puckmanagement im Powerplay, defensive Organisation in Unterzahl.
Ohne Diaz ist die Zuger Abwehr kaum Playoff-tauglich, daran ändert auch der Transfer von Timo Helbling nicht viel: Der Haudegen hatte in Lugano die mit Abstand schwächste Bilanz und prügelte sich dazu mit Mitspielern um die Wette, zuletzt lieferte er sich gar Wortgefechte mit dem damaligen Trainer Bozon.
Helbling ist ein unverbesserlicher Draufgänger, der die Zuschauer unterhalten, aber eine intakte Mannschaft auch im Handumdrehen in Einzelteile zerlegen kann.
Neben Helbling ist auch der amerikanische Verteidiger Andy Wozniewski ein Risikofaktor, Neuzugang Andreas Furrer (von den Lakers) erlebte seine beste Zeit beim HCD, als er von Arno Del Curto permanent auf Trab gehalten wurde. Bei den Lakers zeigte sich Furrers wahres Gesicht: er ist eigentlich ein Verteidiger für die NLB.
Der EVZ ohne Diaz – da ist der Angriff die beste Verteidigung... Dieses Minenfeld soll André Benoit (27) entschärfen: Der Kanadier aus aus St. Albert (Ontario) spielte zuletzt für die Binghamton Senators (mit Roman Wick). Benoit konnte sich in der NHL nie durchsetzen (8 Spiele, 1 Assist), war in der AHL aber einer der geschmeidigsten Verteidiger.