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Mein Bier ist umgefallen», sagt Nati-Verteidiger Matthias Seger, sorgt für den Lacher des Abends und schneidet unbewusst ein Thema an, das noch immer für Gesprächsstoff sorgt: der Bier-Skandal um Reto von Arx und Marcel Jenni während den Spielen in Salt Lake City 2002.
Nati-Coach Ralph Krueger nimmt den Steilpass auf und fragt, was der Unterschied zu Turin 2006 gewesen ist. Kurz darauf gibt er die Antwort gleich selbst: «Wir konnten mit der Ablenkung, die rund um ein solches Turnier herrscht, besser umgehen. In Salt Lake City nahmen einige die Eröffnungszeremonie ernster als das erste Spiel gegen Frankreich!»
In Turin war die Mannschaft bereit und erzielte zwei Sensationssiege gegen Tschechien und Kanada. Meilensteine im Schweizer Eishockey.
Um auch in Vancouver für solche zu sorgen, vertraut Krueger auf seinen alteingesessenen Stamm (zehn Spieler waren bereits vor vier Jahren mit im Boot) und rechtfertigt seine Nomination.
Auf die Frage, ob denn ein Thierry Paterlini, der mit seinen Lakers den Tritt in dieser Saison noch nicht gefunden hat, in die Nati gehört, antwortet der Trainer: «Er ist in defensiver Hinsicht ein wichtiger Spieler und kämpft vorbildlich. Er macht das, was das Team braucht.»
«Was das Team braucht» – für Ralph Krueger keine Floskel, sondern ein gelebtes Prinzip. Dies unterstreicht der Nati-Coach während der Präsentation mehrmals und betont, dass die Mannschaft eine grosse Familie sei. Eine Familie, die durch Zusammenhalt besticht und im Februar in Vancouver grosse Taten vollbringen will.