Sports Awards 2016 Lara und Fäbu sind Sportler des Jahres

Ski-Star Lara Gut und der zurückgetretene Rad-Profi Fabian Cancellara sind die grossen Abräumer der Sports Awards 2016.

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«Bekomme ich den Preis in der Schachtel?», fragt die gewählte Sportlerin des Jahres Lara Gut bei der Live-Schaltung aus Courchevel (Riesenslalom am Dienstag) und erntet dafür lauten Applaus im Studio. Die grosse Kristall-Kugel, für die sie den Titel an den Sports Awards verdient, stecke ebenfalls in einer Kartonschachtel, verriet sie der Moderatorin Steffi Buchli. «Sie freut sich auf Gesellschaft.»

Bei den Männern erhält Fabian Cancellara die Ehre, die ihm gebührt. Er beendet seine Sportler-Karriere endgültig mit der zweiten Auszeichnung als Sportler des Jahres nach 2008. Damals machte er im weissen Anzug Furore – für die diesjährige Abschieds-Gala zog er sich zum ersten Mal einen Smoking an, einen ausgefallenen mit Spitzenmuster immerhin. Cancellara: «In weiss wären wieder die Style-Magazine hinter mir her gewesen.»

Ton in Ton kommen Martina Hingis und Timea Bacsinszky in wunderschönen, lachsfarbenen Roben am Zürcher Leutschenbach daher. Das hat natürlich einen Grund: Für ihren gemeinsamen Olympia-Erfolg (Silber) sind die beiden Tennis-Ladies als Team des Jahres nominiert. Martina hat allerdings noch einen Begleiter dabei, mit dem sie über den «roten Teppich», der hier ausnahmsweise golden ist, schreitet: Harald Leemann – ihr Team-Arzt beim Fedcup in Luzern und bei den Spielen in Rio.

Die Auszeichnung des Abends verlieren Timea und Martina allerdings an den Leichtgewichts-Vierer der Gold-Ruderer Mario Gyr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Lucas Tramèr, die gut gelaunt und exklusiv für blick.ch «Stille Nacht, heilige Nacht» singen. Der Gänsehaut-Effekt ist nicht ganz so gross wie beim «Hallelujah» von Super-Schlagerstar Helene Fischer, aber trotzdem ganz gut.

Optische Konkurrenz bekommt die schöne Helene vom hübschen Beachvolleyball-Duo Joana Heidrich und Nadine Zumkehr. Die zurückgetretene Nadine geniesst ihr Leben derzeit als Primarlehrerin, Heidrich trainiert weiter hart am «Monsterblock», den sie als 1,90m-grosse Frau zelebriert. Mit Highheels noch zehn Zentimeter höher, ist Joana im knallroten Abendkleidnicht auch für Töff-Star Dominique Aegerter (1,74 Meter) nicht zu übersehen. Der lädt sie beim Apéro gleich an ein Moto2-Rennen einlädt. Sicher, als Grid Girl würde sich Miss Monsterblock auch gut machen.

Kunstturn-Schätzchen Giulia Steingruber, die auf den Fidschi-Inseln weilt, wird von Lara Gut auf Rang 2 verdrängt. Stellvertretend räumt aber ihr Trainer Zoltan Jordanov den Preis in seiner Kategorie ab. Der Ungar, der seine Karriere in der Schweiz nun beendet, sorgt für einen rührenden Moment, als er den Preis «seinen Frauen» widmet. Zum einen seiner Gattin Sznezsana, die ihn durch all die erfolgreichen Jahre seit der Ära Ariella Kaeslin begleitet hat. Zum anderen natürlich Giulia.

Grosse Abwesende neben Gut und Steingruber sind Roger Federer und Stan Wawrinka. Dafür ist die als Newcomerin nominierte Viktorija Golubic da – aber auch mit ihr geht das Tennis knapp leer aus. Sieger in dieser Kategorie ist der 21-jährige Schwinger Armon Orlik, der Schwingkönig Matthias Glarner im Schlussgang des Eidgenössischen böse forderte.

Die komplette Gala zum Nachlesen gibts unten im Ticker.

Publiziert am 18.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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7 Kommentare
  • Hans-Peter  Brechbühl 19.12.2016
    Der Spitzensport ist etwa gleich zustellen wie wenn in
    einer Käserei, im gleicher Raum Bio und Konventioneller
    Käse hergestellt wird, nach dem Motto die linke weiss
    nicht was die rechte tut!!.

  • Hans  Flanke 19.12.2016
    Naja, einen Reward für einen Vertreter der saubersten Sportart zu vergeben sagt alles über diesen Anlass... ciao Luigi!
  • Heinz  Nütteler 18.12.2016
    Bravo Lara und Fabio! 2 Tessiner Weltstars! Siegermentalität und Kampfgeist, dafür stehen die 2 Stars. Ein Duo wie Rocco und Gina. Einfach die allerbesten Stars!
  •   18.12.2016
    Schade, der einst so glamouröse CS Sports Awards ist zu einem Tingeltangel-Anlass geworden mit langweiligen Filmchen als Lückenfüller und den immer gleichen Akteuren... Es fehlt auch den beiden Präsentatoren das bisschen Glamour. Da hilft auch der Aufritt von Helene Fischer wenig. Schade!
  • Thomas  Zürcher 18.12.2016
    Es ist schon Wahnsinn wie viele Weltklassesportler unsere kleine Schweiz immer wieder hervorbringt.Nicht nur Roger Federer unser Aushängeschild im Tennis sondern viele andere Sportler mischen seit Jahren mit grossem Erfolg an der Weltspitze mit.Jeder Einzelne hätte einen Award verdient.
    • Tashunka  Blue aus Watt
      18.12.2016
      Demnach hätten laut ihrem Schreiben mehrere Spitzensportler den Titel verdient. Richtig Herr Zürcher, es ist Wahnsinn wie viele gute Sportler unser kleines Land hervorbringt. Vergessen sie aber nicht...dass die Schweiz auch ein reiches Land ist. Konkret...Spitzensport ist teuer, (ganz speziell der Einzelsport)und eher ärmere Menschen können sich diesen Aufwand, genau wegen den Finanzen und natürlich Einsatz und Wille nicht leisten.
    • Alessandro   Del Piero 19.12.2016
      Das ist richtig die Schweiz ist Reich nur nützt dies vielen Sportlern nichts. Gerade unbekannte Junge Sportler oder solche die eine Randsportart ausüben bekommen nicht viel Unterstützung und müssen meistens noch nebenher arbeiten und turniergelder, flüge, training selber bezahlen. In anderen Ländern mit ähnlichen Wohlstandsbiveau schaut das deutlich besser aus.