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Boxer Choi tot - sein Herz schlägt weiter

SEOUL - Der südkoreanische Boxer Choi Yo-sam durfte sterben. Nachdem der Weltmeister wegen Hirnblutungen ins Koma gefallen war, wurden heute die lebenserhaltenden Geräte ausgeschaltet.

Aktualisiert um 10:38 | 03.01.2008
Eines seiner letzten Bilder: Choi auf der Intensivstation. (AP)
Eines seiner letzten Bilder: Choi auf der Intensivstation. (AP)
Am Weihnachtstag hatte der Boxer Choi Yo-sam seinen WM-Titel im Fliegengewicht unter dramatischen Umständen verteidigt. Gegen Herausforderer Heri Amol (Indonesien) ging er in Runde 12 auf die Bretter, kam aber wieder hoch und gewann den Kampf nach Punkten.

Danach aber der Schock: Choi brach zusammen und fiel ins Koma – Hirnblutungen. Der 33-Jährige wurde sofort operiert, doch seine Chancen wurden von den Ärzten als schlecht bezeichnet (Blick.ch berichtete).

Jetzt bewahrheiteten sich die schlimmsten Befürchtungen: Choi wurde für hirntot erklärt. Und heute schalteten die Ärzte in Seoul die lebenserhaltenden Maschinen ab – Choi Yo-sam durfte sterben.

Wie ein Klinik-Sprecher erklärte, wurden inzwischen Chois Organe, darunter sein Herz, gespendet. (si)
Seine letzte Titelverteidigung kostete ihn das Leben: Choi Yo-sam. (Keystone)
Seine letzte Titelverteidigung kostete ihn das Leben: Choi Yo-sam. (Keystone)
Drama nach dem Kampf: Der siegreiche Choi brach bewusstlos zusammen - und wachte nie mehr auf. (Keystone)
Drama nach dem Kampf: Der siegreiche Choi brach bewusstlos zusammen - und wachte nie mehr auf. (Keystone)
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