Zwei (er)schlagende Argumente für Mike Tyson

Mike «Iron» Tyson ist eine lebende Boxlegende, trotz seiner vielen Skandale. Jetzt wird sein Leben verfilmt. Bei der Premiere zeigten sich illustre Gestalten auf dem roten Teppich, darunter auch Ice-T und seine Coco.

  • Publiziert: 21.04.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Mit 20 Jahren und 144 Tagen ist Mike Tyson noch immer der jüngste Weltmeister im Schwergewicht. Zudem war «Kid Dynamite» der erste Boxer, der alle Titel der damals wichtigsten Boxverbände WBC, WBA und IBF gleichzeitig erringen konnte.

Doch der Linksausleger, der im Ghetto von New York aufwuchs, konnte mit dem Ruhm nicht umgehen. 1992 musste der damals 26-Jährige wegen Vergewaltigung für drei Jahre ins Gefängnis. Auch im Ring sorgte Tyson für einige Eklats – der wohl grösste Skandal bleibt die Ohrbeissattacke gegen den damaligen Schwergewichts-Champion Evander Holyfield.

Auch Tysons Geldprobleme, weitere Gefängnisaufenthalte, Auftritte in Las Vegas und Kurzauftritte im Wrestling-Zirkus bilden einen perfekten Rahmen für einen Hollywood-Streifen.

Dieser wurde jetzt in New York in einem «Special Screening» aufgeführt. Ehemalige Gegner liessen sich an der Premiere nicht blicken, dafür zollten etwa Rapper Ice-T und seine heisse Freundin Coco dem Box-Monster ihren Respekt. (raf)

Mike Tyson, der virtuelle Box-Champ

In Nintendos NES-Klassiker «Mike Tysons Punch-Out!!» ist Tyson die ultimative Herausforderung für den Spieler.