Technischer K.o. Seki aggressiv und furchtlos zum Sieg

BERN - BE - Aniya Seki (37) kämpfte gestern in Bern um ihren dritten WM-Gürtel. Trotz kurzem Druck ihrer Gegnerin siegte Seki mit einem technischen K.o.

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In diesem Fight ging es für die Profiboxerin Aniya Seki (37) um fast alles. Die Bernerin mit japanischen Wurzeln kämpfte im Berner Tramdepot vor gefüllten Zuschauerreihen um den vakanten Silverbelt des Verbandes WBC.

Mit einer Niederlage hätte sie auch ihre anderen Titel verloren – von der GBU (Global Boxing Union) und WIBF (Women’s International Boxing Federation).

Seki zeigte sich aggressiv, furchtlos und in guter Kondition. Sie zeigte viel Boxerherz, gab von Beginn an Druck, punktete mit langen Geraden und konstantem Vorwärtsschreiten.

Schon in der ersten Runde landete sie gute Kopftreffer. Aniya setzte ihrer Gegnerin Alexandra Lazar (20) auch mit Körperhaken zu. In der vierten Runde stolperte diese und ging zu Boden. Es zeichnete sich ein klarer Sieg ab.

Lazar gelang es nur kurz, Gegendruck zu machen. Diese liess die Bernerin unbeeindruckt. In der neunten Runde deckte Seki ihre Kontrahentin mit einer Reihe Schlagsalven ein, Lazar konnte nichts mehr entgegnen – der Ringrichter brach den Kampf ab. Seki siegte mit einem technischen K.o.

Das Publikum jubelte frenetisch, darunter auch coole Prominenz aus der Berner Musikszene – Rapper Baze, DJ Pablo und Akkordeonist Mario Batkovic.

Publiziert am 11.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016
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2 Kommentare
  • Daniel  Ryter 11.12.2016
    Um was geht es Ihnen, anscheinend nicht um Sport, sondern eher um eine Handarbeit-Vorlage! Aber dann müssen Sie sich am Kiosk um etwas andere Lektüre umsehen! Spielt doch überhaupt keine Rolle, wäre der Menschen so einfach gestrickt, würden wir heute noch auf den Bäumen sitzen. Idealisten haben oftmals Träume oder Wünsche, welche bis ins Utopische reichen. Oft sind diese Ideale selbstlos. Gratuliere Anja Secki zum Sieg und vor allem zu dem enormen Training willen das ein Boxer haben muss!
  • Koni  Kadir , via Facebook 11.12.2016
    Viel No-Name-Prominenz, zudem ein Sport der eine Frau nicht unbedingt attraktiver macht. Frauenboxen als Beruf oder Hobby? Damit kann man doch kein Geld verdienen. Die, die zuschauen, haben ihren Spass dran. Frauenringen im Schlamm ist unterhaltsamer und ungefährlicher.