BLICK-Leser haben abgestimmt Billeter, der TV-Darling

82'538 Zuschauer und Leser wählten bei der BLICK-Umfrage ihren Lieblings-Moderator, -Kommentator und -Fachmann. Resultat: Jann Billeter ist doppelt der Beste – und Heinz Günthardt der beliebteste Experte.

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Damit habe ich wirklich nicht gerechnet», sagt SRF-Frontmann Billeter lachend, als ihn BLICK während der Ferien in seiner Heimat Davos erreicht. Und auch wenn die frohe Botschaft so überraschend gar nicht sein kann (er wurde ja bereits 2011 bei Umfragen zum TV-Darling gewählt): Man nimmt es dem sympathischen Bündner aufs Wort ab. Während er vor einem Coiffeur-Salon darauf wartet, dass seine Tochter einen neuen Haarschnitt bekommt, sprudelt es aus ihm heraus: «Ich weiss, es klingt etwas blöd, aber ich meine das ehrlich. Ich habe nie das Gefühl, der Beste oder Beliebteste zu sein, hinterfrage mich sehr selbstkritisch und habe viele Zweifel.»

Gerade diese Bescheidenheit ist wohl der Grund, das Jann Billeter so gut ankommt. Keine Selbstüberschätzung, kein «Sauglattismus», dafür viel Natürlichkeit, Spontaneität und oft selbstironischer Humor. Der hierzulande beliebte Bündner-Akzent des Davosers dürfte zusätzlich helfen.

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«Numa d’Nerva nid verlüüra», gehört zu Billeters liebsten Aussagen. Tatsächlich ist der 44-Jährige oft nervöser vor der Kamera, als es aussieht. Und nach zweistündigem Kommentieren sei er oft völlig ausgelaugt, habe tausend Fragen im Kopf. «Meine Gefühlswelt ist dann alles andere als selbstbewusst. Ich habe grossen Respekt vor der Aufgabe.» Die wolle er mit bestem Wissen und Gewissen erledigen. «Wir Moderatoren haben den Hang, dem ganzen Publikum gefallen zu wollen. Aber man muss erkennen, dass dies nie möglich ist. Deshalb versuche ich nur, ich selbst zu bleiben.»

Der authentische Billeter sticht, dies beweist die Umfrage. Die Moderatoren-Garde führt er vor dem ebenfalls sehr beliebten Rainer-Maria Salzgeber und dem weiblichen Farbtupfer Steffi Buchli an. Als Kommentator schnurrt er noch vor Beni Thurnheer national sowie Fussball-Talker Sascha Ruefer. Beide Jobs machen Billeter gleiche Freude. Spontaneität scheint seine Stärke, aber das täusche: «Nur wenn du perfekt vorbereitet bist, kannst du spontan sein.» Kommentieren sei die Königsdisziplin. «Da kann man sich weniger vorbereiten, muss aufs Geschehen reagieren, die Spieler und die Regeln bestens kennen.»

Und mit den Experten harmonieren. In dieser Sparte kann der nicht nominierte Ex-HCD-Stürmer nicht abräumen. Hier dominiert SRF-Tennisguru Heinz Günthardt. Vor dem erfahrenen Ski-Crack Bernhard Russi und Eishockey-Sympath Mario Rottaris, beide ebenfalls Experten von SRF.

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So sehr sich Billeter über die Blumen freut, es ist ihm zugleich unangenehm. «Zuoberst sein ist nicht nur einfach», sagt er – und will weniger markanten SRF-Moderatoren wie Olivier Borer oder Lukas Studer sowie den unbekannteren Kommentatoren Mario Gehrer (LA) und Marco Felder (Rad) nicht vor der Sonne stehen. «Den Kollegen gilt mein grösster Respekt und ich will diese Wahl keinesfalls überbewerten.» Das Ausmass positiver wie negativer Feedbacks sei kaum messbar. «Auch bei eurer Umfrage nimmt nicht das gesamte TV-Publikum teil.»

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Aber immerhin total 82'538 Menschen – ein Grund, stolz sein zu dürfen.

Publiziert am 30.12.2016 | Aktualisiert am 30.12.2016
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23 Kommentare
  • Cubo  Magico aus Ulan Bator
    30.12.2016
    Warum Alain Suter so weit vorne ist wissen die Götter. Seine nichtaussagende Reden sind mühsam. Und das ein Stadtberner seit Jahren krampfhaft versucht, Züeideutsch zu sprechen, ist einfach nur peinlich.
  • Fridolin  Glarner-Walker aus Genf
    30.12.2016
    Diese Ranglisten sind doch etwas fraglich. Es wurde nach dem Besten gefragt und man hatte nicht die Wahl einer Reihenfolg. Nun ist es eine Rangliste der Beliebtesten oder Bekanntesten geworden. Sportarten die mehr vertreten sind und alte bekannte Gesichter hatten wohl ihren Vorteil. Ich bin enttäuscht, dass dadurch der sprachbegabteste Moderator Olivier Borer, der überall als Lückenbüsser einspringen muss und eher zurückhaltend und bescheiden wirkt, dann auf dem letzten Platz landet.
  • Roli  Hegglin aus Menzingen
    30.12.2016
    Olivier Borers Resultat überrascht jedoch auch nicht. SRF sollte sich überlegeb ob man für ihn nicht eine andere Funktion hat. Den kann ich nicht hören.
  • Andi  Herzog aus Basel
    30.12.2016
    ..und jetzt??? Wenn immer möglich, schaue ich Livesport immer auf dem Deutschen....nur schon wegen den Peinlichkeiten. Als Auslandschweizer sieht man mal die Bünzlischweizer von einem ganz anderen Winkel...
  • Renato  Imsand 30.12.2016
    Versuche es nochmals: Billeter ist sehr nett und sympathisch. Aber zu einem guten Reporter und Moderator gehört auch Kritik fachlich uns sachgemäss anbringen zu können. Und da ist der gute Jan einfach immer nur nett. Ein Journalist muss auch mal nachhacken und kritisch sein können. Wenn ich da zum Beispiel an Interviews über Doping denke oder schwache Spiele der Hockeynati denke! Da kommt nix vom guten Jan. Dazu sind in Sachen Deutsche Sprache und Kompetenz Salzgeber und Bürer die Besten.