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Beichte am Spitalbett

  • Aktualisiert am 03.01.2012

ZÜRICH – Nach seinem Horror-Unfall im Zürcher Schöneich-Tunnel hat FCZ-Star Kresimir Stanic angefangen zu reden. Und doch bleiben wichtige Fragen offen. Auch nach dem grossen Exklusiv-Interview im BLICK von heute.Kleine Rückblende der diversen Stanic-Äusserungen vom Wochenende: Am Freitag gelangt ein offener Brief in die Medien (Blick Online berichtete). Stanic gibt zu: «Ich habe mich alkoholisiert ans Steuer gesetzt und bin mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren.» Gleichzeitig teilt er gegen die Medien aus, «die sich mit Falschmeldungen überbieten». Doch BLICK recherchiert weiter und berichtet in der Samstag-Ausgabe: Vor dem Schöneich-Crash hat Stanic allem Anschein nach bereits einen ersten Unfall gebaut! In Dübendorf sind sechs Pfosten bei einem Trottoir abrasiert. Und ein Nummernschild von Stanic Auto bleibt auf der Strasse liegen. Die Tagesschau von SF 1 darf Stanic am Sonntagabend interviewen. Doch von diesem Unfall in Dübendorf will er nichts bemerkt haben. Auffällig in der Tagesschau, dass Stanic verharmlost: Er sei «e chli» zu schnell gefahren, mit «es bitzli» zu viel Alkohol. Im heutigen BLICK-Exklusiv-Interview redet Stanic so offen wie nie zuvor. «Wodka, Red Bull und Bier» habe er getrunken. «Keine Ahnung mehr, wie viel.» Klartext: Der junge Mann war «stockbesoffen», wie BLICK schreibt, als er sich nach der Party in der Nacht auf Sonntag vor einer Woche ans Steuer setzte. Doch auch in diesem Interview will Stanic keine Ahnung haben von einem ersten Unfall in Dübendorf. Ein Raserrennen – das will eine Augenzeugin beobachtet haben – habe es auch nicht gegeben. In einem Punkt sieht Stanic aber klar: «Ich hatte ja noch das grosse Glück, dass ich ausser mir niemanden verletzt habe.» Lesen Sie im grossen BLICK-Interview die ganze Beichte von Kresimir Stanic. Auch, was er zu seiner Freundschaft mit FCZ-Ersatzgoalie David Da Costa zu sagen hat, der ihn eingeklemmt im Unglücksauto zurückgelassen haben soll, ohne ihm zu helfen.

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