Film ab! Die wichtigsten Tipps fürs 360-Grad-Video

Mit dem richtigen Equipment kann heute jeder 360-Grad-Filme drehen. Damit aus einem Drama keine Komödie wird: Wenn Sie diese fünf Punkte befolgen, gelingt Ihr erstes 360-Grad-Video. Und Sie können sogar gewinnen.

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  1. Verzichten Sie auf zu viel Nähe: Auf Fotos entsteht durch eine Nahaufnahme Intimität. Auf einem 360-Grad-Video sieht das einfach nur merkwürdig aus. Rückt ein Protoganist der Kamera zu sehr auf die Pelle, wirkt er wie ein verzerrter Riese. Wenn man die Aufnahme auf einem grossen Bildschirm oder gesichtsfeldfüllend auf der VR-Brille sieht, wirkt das verstörend.
  2. Schütteln Sie die Welt nicht durch: Mit der Cam durch den Wald rennen. Das mag mit einer Actioncam dynamisch aussehen, bei einer VR-Aufnahme ist es die Garantie, dass den Zuschauern übel wird. Langsame Bewegungen funktionieren gut, vor allem im offenen Gelände.
  3. Geben Sie die Regie aus der Hand: Bei konventionellen Aufnahmen entscheidet der Fotograf oder Kameramann, was die Zuschauer sehen. Das geht bei 360-Grad-Aufnahmen nicht mehr, der Zuschauer sieht alles. Und kann selbst entscheiden, wohin er seinen Blick lenkt. Darum unbedingt vermeiden, die Kamera dauernd herumzudrehen und eine Linse auf die Hauptszene zu richten.
  4. Neigen sieht schräg aus: Schräge Aufnahmen mögen bei Digicams und Camcorder ein Stilmittel sein - bei einer 360-Grad-Aufnahme kommt es aber schief raus. Und zwar die ganze Welt. Darum die Kamera unbedingt gerade halten - am besten auf einem Stativ.
  5. Sehen Sie die Kamera als Freund: Ist die 360-Grad-Kamera falsch platziert, nervt das die Zuschauer schnell. Man erkennt etwa aus der Frosch-Perspektive viel weniger, als wenn die Cam auf Augenhöhe platziert ist. Auch sollte sich der Betrachter nicht mitten im Geschehen wiederfinden - sonst muss er wie wild herumschauen, um alles mitzukriegen. Behandeln Sie das Aufnahmegerät wie einen guten Freund. Platzieren Sie sie dort, wo auch ein Begleiter stehen würde. Neben ihnen etwa. An einem Tisch auf einem der Sitzplätze. Dann fühlt sich der Zuschauer wirklich, als wäre er mit dabei.
Publiziert am 10.11.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016

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